Internationale Kurzfilme – Rolle 2

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Kategorie: Außerhalb des Wettbewerbs
Vorstellung : Freitag, 20. März 2015, 22:30 Uhr , Filmmuseum

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(Diverse, Diverse 2013-2014), DiverseRegie: Diverse

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Vos Violences
(Spielfilm, Regie: Antoine Raimbault, F 2013, Frz. OmeU, 19 Min.)

Mitten im Pariser Stadtverkehr schlagen zwei junge Leute auf einem Motorrad einem Pariser Anwalt und seiner Tochter die Autoscheibe ein und rauben der jungen Frau gewaltsam ihr Telefon. Der Vater, der eigentlich benachteiligte junge Straftäter verteidigen will, wird durch diesen Vorfall mit einem schwer durchschaubaren Geflecht aus Polizeigewalt, Kriminalität und sozialer Perspektivlosigkeit konfrontiert.

In Anwesenheit des Regisseurs Antoine Raimbault

Cutaway
(Spielfilm, Regie: Kazik Radwanski, CAN 2014, Engl. OV, 7 Min.)

Aus dem Hause der kanadischen Produktionsfirma MDFF (u.a. “Tower”, LICHTER 2013) kommt mit Cutaway ein kleiner, intimer und sehr persönlicher Film. Er erzählt von anstrengender, manueller Arbeit, von einer Verletzung und davon, wie das Leben fort- und weitergeht.

Spielplatz
(Spielfilm, Regie: Tanja Bubbel, D 2014, OmeU, 16 Min.)

Die Frage nach der Familiengründung stellt zahlreiche 30-somethings in deutschen Großstädten vor existenzielle Fragen. Anne, die lieber Cabrio als Kinderwagen fährt, muss das am eigenen Leib erfahren, als sie das Kind einer Freundin im Park hüten soll. Ein Smalltalk über die Vor- und Nachteile der veganen Kindernahrung entwickelt sich auf sehr unerwartete Weise.

Have Sweet Dreams
(Spielfilm, Regie: Ciprian Suhar, R 2014, OmeU, Dauer: 19:46 Min.)

Ciprian Suhar erzählt die Geschichte zweier junger Brüder, denen es obliegt eine zerfallende Familie mit einem alkoholkranken Vater und einer verzweifelten Mutter zusammenzuhalten. Jeden Abend müssen die beiden ihren betrunkenen Vater nach Hause bringen. Bis eine unerwartete Wendung die Situation grundlegend verändert.

The aftermath of the inauguration of the public toilet at kilometer 375
(Spielfilm, Regie: Omar El Zohaury, E 2014, OmeU, Dauer: 17:48 Min.)

Mitten in der Wüste eine öffentliche Toilette zu errichten, ist schon für sich genommen ein höchst absurder Akt. Die unwillkürliche Niesattacke eines anwesenden Beamten entblößt die Lächerlichkeit der Einwehungszeremonie vollends. Für den betroffenen Staatsdiener hat die Farce allerdings ein tragisches Ende, wie diese bittere Satire auf einen sklerotischen Staatsapparat zeigt.

Sonntag Null
(Animationsfilm, Regie: Jochen Kuhn, D 2013, Dauer: 10:00 Min.)

Der Protagonist dieses Films nimmt die Aufforderung, der Sonntag habe ein Ruhetag zu bleiben, sehr wörtlich. Gemeinsam mit seinem persönlichen Traumdeuter erkundet er seine Seelenzustände, die in diesem Animationsfilm zu einer Abfolge ineinander zerfließender Denkbilder werden