Ghostland – The view of the Ju/'Hoansi

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Kategorie: Regionaler Wettbewerb
Vorstellung: Freitag, 31. März 2017, 20:00 Uhr , Mousonturm // Saal

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(Dokumentarfilm, NAM/D/IT 2016), verschiedene Sprachen m. engl. UT, 84 min.Regie: Simon Stadler // Co-Regie: Catenia Lermer, Sven Methling
Kamera: Simon Stadler
Produktion: Simon Stadler
Schnitt: André Broecher, Markus Frohnhöfer

IN ANWESENHEIT DER REGISSEURE SIMON STADLER UND CATENIA LERMER

Die Ju/‘Hoansi haben eine der ältesten und ursprünglichsten Kulturen der Welt. Lange Zeit wurden die Buschmänner immer weiter verdrängt und dezimiert. Nun bedroht außerdem ein Jagdverbot die Lebensgrundlage der Kalahari-Bewohner. Sie suchen nach einer Möglichkeit zu überleben. Tourismus in ihr Dorf zu lassen scheint zumindest eine Chance zu sein, gleichzeitig ihre Bräuche zu pflegen. Aber woher kommen diese fremden Besucher für die und mit denen sie mehrmals täglich tanzen?

In Begleitung ihres Freundes Werner, einem Deutsch-Namibier, macht sich eine Gruppe aus dem Dorf erstmalig auf eine Reise.Ihr Trip führt sie zu anderen Völkern Nambias und letztendlich sogar nach Frankfurt am Main. Der Frankfurter Dokumentarfilmer Simon Stadler begleitet die Ju’/Hoansi bei diesem Perspektivwechsel.

Seinen Charme gewinnt der Film nicht zuletzt aus den eingestreuten Interviews, die Einblick darin geben, wie die Stammesbewohner über diese fremde Welt denken. Und die uns dabei oft auf humoristische Weise den Spiegel vorhalten. Ghostland wurde 2016 mit dem Hessischen Filmpreis für die beste Dokumentation ausgezeichnet.


“This is an engaging movie depicting some sympathetic people” – NY Times

Festival-Preise:
Audience Award – SXSW Film Festival 2016
Beste Dokumentation – Hessischer Filmpreis