Im Spinnwebhaus

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Hessenpremiere

Kategorie: Außerhalb des Wettbewerbs // Regional
Vorstellung : Sonntag, 03. April 2016, 14:00 Uhr , Mal Sehn

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(Drama, D 2015), Deutsche Originalfassung, 91 min.Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt
Darsteller: Ben Litwinschuh, Lutz Simon Eilert, Helena Pieske, Sylvie Testud, Matthias Koeberlin, Ludwig Trepte u.a.
Kamera: Jürgen Jürges
Produktion: Johanna Teichmann, Martin Choroba
Drehbuch: Johanna Stuttmann
Schnitt: Karl Riedl

Es war einmal ein… Jonas, 12 Jahre alt, kümmert sich verantwortungsvoll um seine beiden Geschwister und oft auch um seine Mutter, die sich von „Dämonen” heimgesucht immer mehr in sich zurückzieht. Als sie eines Tages ins „Sonnental” verschwindet, stehen die Kinder vor der Herausforderung, den Schein zu wahren, denn auf keinen Fall wollen sie in ein Heim. Leichter gesagt als getan. Schon bald wächst ihnen buchstäblich alles über den Kopf und das Spinnwebhaus wird zu ihrer eigenen verzauberten Welt.

Mara Eibl-Eibesfeldts einfühlsames Langfilmdebüt erzählt die Geschichte vom Erwachsenwerden als dunkles Märchen einzig aus der Sicht der Geschwister, die den psychischen Problemen der Mutter rätselnd gegenüberstehen. Zur atmosphärischen Dichte trägt neben den feinen Alltagsbeobachtungen vor allem die Schwarzweiß-Gestaltung bei, die der Fantasiewelt der Kinder Ausdruck verleiht. Im Spinnwebhaus feierte seine Premiere in der Sektion Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale 2015.

Im Spinnwebhaus erhielt 2015 den Prix Europa als Best European TV Drama. In der Begründung der Jury heißt es:
„Television films are fairytales of our times in different genres: crime stories, war films or all sorts of social dramas. The winner is an outstanding script combined with extraordinary performances and visual style. The most difficult things to direct are children and animals – here we have both of them. This story tells the tale of abandoned siblings surviving weeks without their mother. They are surrounded by animals ranging from crows and bugs to spiders. This film turns out to be less of a social drama than a modern fairy tale of surviving – shot in black and white.”