Gäste und Filmemacher 2016

Wir freuen uns auf spannende Gespräche und Begegnungen mit den Filmemachern, Juroren und Gästen des Festivals.

Schirmherr 2016

Edgar Reitz

Edgar Reitz ist Filmemacher, Autor und Hochschullehrer. Geboren und aufgewachsen in Morbach im Hunsrück, studierte Reitz Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaft in München. Seit 1957 arbeitet er als Kameramann und Regisseur. Am „Instituts für Filmgestaltung“ an der Hochschule für Gestaltung in Ulm (der ersten Filmschule der BRD) lehrte Reitz acht Jahre lang Regie und Kamera. Sein erster Spielfilm Mahlzeiten, der heute zu den prägenden Werken des „Jungen Deutschen Films“ zählt, wurde 1967 bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet. Seit Mitte der 1970er Jahre veröffentlichte Reitz zahlreiche Texte und Arbeiten zur Filmtheorie und Filmästhetik, aber auch Erzählungen, Essays, Lyrik und literarische Fassungen seiner Filme. 1995 folgte die Gründung des „Europäischen Instituts des Kinofilms, EIKK“ in Karlsruhe, das er bis 1998 leitete. Seit 1994 ist er Professor für Film an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Zu seinen wichtigsten Filmen zählen: Cardillac, Die Reise nach Wien, Der Schneider von Ulm, Stunde Null und die weltbekannte Heimat-Trilogie, die sich aus 31 abendfüllenden Einzelfilmen zu einem Jahrhundert-Epos zusammensetzt und mit über 54 Stunden Spieldauer zu den umfangreichsten erzählerischen Filmwerken der Filmgeschichte zählt. Gemeinsam mit seinem Sohn Christian Reitz gründete er außerdem die Firma Reitz & Reitz Medien in München.

Nach zwei Jahren intensiver Vorarbeit, Recherche und Materialsammlung knüpft Edgar Reitz 2012 an Heimat an und dreht im Hunsrück die deutsch-französische Kino-Koproduktion Die andere Heimat, in der er eine Familiengeschichte im 19. Jahrhundert, zur Zeit der Massenauswanderung aus Deutschland nach Nord- und Südamerika, erzählt. Der Film wird in Anwesenheit von Edgar Reitz 2016 bei LICHTER zu sehen sein.

Edgar Reitz ist Mitglied mehrerer Akademien, wie der Akademie der Künste Berlin, der Europäischen Film-Akademie und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine Filme wurden in der ganzen Welt mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet und von verschiedenen Universitäten Europas ehrenpromoviert. Dazu zählen u.a. der Goldene Ehrenlöwe der Biennale di Venezia, sechs Bundesfilmpreise, vier Adolf-Grimme-Preise, Luchino-Visconti-Preis, Federico-Fellini-Award, Premio Opera d’Autore, Carl-Zuckmayer-Medaille, Staats-Kunstpreis Rheinland-Pfalz, Kultureller Ehrenpreis der Stadt München, Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste, Deutscher Fernsehpreis, „Kulturgroschen“ des Deutschen Kulturrates u.v.a. 2006 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Edgar Reitz lebt mit seiner Frau, der Sängerin und Schauspielerin Salome Kammer, in München.

Regionale Langfilmjury 2016

Stipe Erceg

Stipe Erceg ist als Schauspieler der Spezialist für zerrissene Typen: Mal impulsiv, mal kaputt, mal rebellisch, böse oder schräg. Auf sich aufmerksam machte Erceg als Der Typ (2003) mit einem Streifzug durch das Frankfurter Nachtleben. Seinen Durchbruch feierte er ein Jahr später in Die fetten Jahre sind vorbei. In Bernd Eichingers/Uli Edels Verfilmung von Der Baader Meinhof Komplex verkörperte er den RAF-Terroristen Holger Meins. 2010 war er neben Liam Neeson und Diane Kruger im Berlin-Thriller Unknown White Male zu sehen. Als Produzent verfolgt Erceg Projekte, die Film und Theater verbinden. Für sein Filmschaffen gewann er mehrere Preise, darunter den Förderpreis Deutscher Film, den Max-Ophüls-Preis und den Hessischen Filmpreis.

Nico Sommer

Nico Sommer studierte Spiel- und Dokumentarfilmregie und Visuelle Kommunikation in Kassel. Während des Studiums gründete er die Produktionsfirma suesssauerfilm. 2008 gab er mit Stiller Frühling sein Langfilmdebüt, das auf dem Dokfest Kassel ausgezeichnet wurde. In den folgenden Jahren drehte Sommer eine Reihe teils mehrfach preisgekrönter Kurzfilme sowie den Pseudodokumentarfilm Solokind (2010). Sommers Spielfilm Silvi (2013) feierte auf der Berlinale Premiere und erhielt beim Achtung Berlin Filmfestival den Preis des Verbands der deutschen Filmkritik. Sein Kinofilm Familienfieber (2014) wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem beim Max Ophüls-Filmfestival und war 2015 auch bei LICHTER zu sehen.

Linda Söffker

Linda Söffker arbeitete nach ihrem Studium der Kultur- und Theaterwissenschaften als Programm-Koordinatorin im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums. 1999 wechselte sie zur Berlinale, seit 2010 ist sie dort Leiterin der Sektion Perspektive Deutsches Kino. Daneben engagiert sie sich für Film-Events wie DOKU.ARTS und Newcomer. Sie ist regelmäßig Mitglied von Film- und Förderjurys. Hin und wieder ist Linda Söffker auch Autorin von Publikationen rund um Film und Kino (2006: Mitherausgeberin einer Monografie über Aki Kaurismäki).

Internationale Langfilmjury

Max Linz

Regisseur Max Linz ist bei LICHTER alles andere als eine unbekannte Filmgröße: Der gebürtige Frankfurter und Wahlberliner zeigte hier mit Die Finanzen des Großherzogs Radikant Film* (2011) und *_Ich will mich nicht künstlich aufregen_ (2014) junges politisches Kino. Für Furore sorgte der Kreativ-Provokateur auch mit der Webserie Das Oberhausener Gefühl (2012), in der er die Bedingungen künstlerischen Arbeitens mit spitzer Kamera untersucht. Linz studierte Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Sorbonne Nouvelle Paris sowie Regie an der Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB).

Barbara Schweizerhof

Barbara Schweizerhof studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und osteuropäische Geschichte an der Freien Universität Berlin. Nach ihrem Studium fand sie als Redakteurin der Wochenzeitung der Freitag ihren Weg ins Feuilleton. Viele hunderttausend Zeichen später spezialisierte sie sich bei der Monatszeitschrift epd Film auf das bewegte Bild. Seither berichtet sie über die Werke der Coen Brothers und anderer Filmgrößen, über Cannes und Venedig genauso wie über die neusten Hits aus der Pixar-Disney-Fabrik. Als Jurorin hat sie bei Filmfestivals in Rotterdam, Karlovy Vary und Oberhausen ihren Blick für die besten internationalen Filme bewiesen.

Hermann Vaske

Hermann Vaske mischt als unkonventioneller Regisseur, Autor und Produzent die internationale Filmbranche auf. In seinen Filmen arbeitete er unter anderem mit Schauspielergrößen wie Dennis Hopper, Harvey Keitel, Sir Peter Ustinov und John Cleese. Bei Saatchi & Saatchi in London und im FCB Hamburg war er als Creative Director tätig. Für seine Filme und Werbeclips erhielt er zahlreiche Auszeichnungen; unter anderem den Grimme-Preis und einen Löwen in Cannes. Im vergangenen Jahr zeigte LICHTER seine Produktion Arteholic, in der uns Filmlegende und Kunstliebhaber Udo Kier auf eine Reise zu Europas besten Museen mitnimmt.

Regionale Kurzfilmjury 2016

Isabel Berghout

Isabel Berghout wurde 1987 in den Niederlanden geboren und wuchs in Frankfurt am Main zweisprachig auf. Während der Schulzeit entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater und spielte nach dem Abitur im Jugendclub vom Schauspiel Frankfurt. Von 2008 bis 2012 erhielt Isabel Berghout ihre Ausbildung am Schauspielhaus Salzburg und war in zahlreichen Theaterstücken zu sehen. Es folgten Engagements am Ernst-Deutsch Theater in Hamburg, am Theater Hof und am Theater in Bern. Seit 2011 arbeitet Isabel Berghout auch für Film und Fernsehen. Im Team der ZDF Krimiserie SOKO Wismar spielt sie seit 2014 die niederländische Polizistin Anneke van der Meer.

Lilli Kobbe

Die gebürtige Kölnerin ist schon seit 1996 im Hessischen Rundfunk beheimatet. Dort betreut sie als Redakteurin der Fernseh- und Spielfilm-Redaktion unter anderem den starken hessischen Tatort, den Mittwochsfilm und Kino-Koproduktionen. Besonders faszinierend ist ihr Gespür für herausragende regionale Hochschulfilme, die sie mehrmals im Jahr in der Reihe „frischfilm“ im hr-Fernsehen präsentiert. Dr. Lilli Kobbe studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Wien. Als Künstlerin stellt sie regelmäßig Malerei und Zeichnungen aus.

Hendrik Maximilian Schmitt

Hendrik Maximilian Schmitt wurde 1985 in Fulda geboren. Von 2005 bis 2013 studierte er Visuelle Kommunikation im Fachbereich Film an der Kunsthochschule Kassel. Sein Abschlussfilm Tschüss Papa wurde mit dem Goldenen Spatz und dem Studio Hamburg Nachwuchspreis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet. Schmitts Kurzfilme liefen weltweit auf über 100 Festivals und gewannen über 25 Preise und Auszeichnungen, darunter die Prädikate “Wertvoll” sowie “Besonders wertvoll” der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW). Seit seinem Abschluss arbeitet er für Film-, Web- und TV-Produktionsfirmen, u.a. für ZDF Enterprises und DCM Pictures. Zurzeit entwickelt er sein Langfilm-Debüt.

Jury // LICHTER Art Award 2016

Saul Judd

Saul Judd ist freier Kurator in Frankfurt. Er ist verantwortlich für den Videokunstteil beim LICHTER Filmfest Frankfurt International, dem LICHTER Art Award. Im Rahmen des Festivals konzipierte er zuerst Ausstellungen mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Keren Cytter und Mike Bouchet, bis er 2011 formal den LICHTER Art Award initiierte. Eines seiner letzten Projekte ist unter Anderem seine Mitwirkung bei Blank Slate, eine Publikation über Kunst, Architektur und Design, und seit Januar 2016, Shaut! eine Ausstellungsreihe im Mal Seh‘n Kino in Frankfurt, die zusammen mit dem Künstler Gunter Deller konzipiert wurde.

Vivien Trommer

Vivien Trommer ist eine Kuratorin und Autorin. 2015 war sie die selektierte Kuratorin der MINI/Goethe-Institut Curatorial Residencies Ludlow 38, New York. Dort präsentierte sie Ausstellungen, inklusive Natural Flavor mit Kate Newby, Growing Horns mit Anna-Sophie Berger, und Zuzanna Czebatul’s US Debut Opus Sectile. Zusammen mit Mario Pfeifer produzierte sie #blacktivist, eine Videoarbeit in dem die Flatbush Zombies mitspielten. In 2014 kuratierte sie die Ausstellung Experience Economy (2014) am Salzburger Kunstverein. Zwischen 2012 und 2014 war sie in der Stellung als Kuratorische Assistentin an der Kunsthalle Wien engagiert. Trommer hat Artikel für Magazine und Zeitschriften wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frieze d/e und KubaParis geschrieben

Fabian Schöneich

Fabian Schöneich ist Kurator am Portikus in Frankfurt am Main. Er ist als beratender Kurator für den Ausstellungsraum SALTS in Basel/Birsfelden, als Berater für den Focus, Frame und Live Bereich der Kunstmesse Frieze in London und New York tätig. Er realisierte zudem eine Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. für die Ursula-Blickle-Stiftung. Als Assistenzkurator an der Kunsthalle Basel zwischen 2012 und 2014 kuratierte er zweimal das Performance Projekt der Kunstmesse LISTE in Basel. Davor, in 2011 am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam, koordinierte er als Assistenzkurator die Ausstellung Melanchotopia und das assoziierte pädagogische Begleitprogramm.

Wettbewerb // Regionaler Langfilm

Thomas Carlé wurde 1952 in Frankfurt geboren Von 1974-78: studierte er Romanistik, Anglistik und Politikwissenschaft in Frankfurt. Zeitgleich begann er 1974 als Redakteur und Fotograf bei der Stadtzeitung Pflasterstrand zu arbeiten. Ab 1977 war er als Bildreporter fur die tageszeitung und andere Formate tätig, ehe er 1978 eine Lehrassistenz an einer Grundschule in der Pariser banlieue übernahm. Neben einem zweiten Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), wo er sein Diplom mit dem Film The Sound of Freedom machte.
Ab 1980 arbeitete Carlé als „drehender Kameraassistent“ beim ZDF und dem hr. Vier Jahre später folgte die Tätigkeit als freier Filmemacher, Kameramann, Drehbuchautor und Cutter. Inzwischen hatte Carlé verschiedene Lehrauftrage inne, u.a. an der dffb Berlin, der Uni Tubingen, der HfG Offenbach und dem Filmhaus Frankfurt. Seit 2003/04 ist er außerdem leitender Berater der Projektgruppe Documentaries work for NGOs and NPOs, und seit 2004 berufener Professor an der Hochschule Darmstadt für den Fachbereich Media. Zum Film >>

Sung-Hyung Cho, geboren 1966 in Busan in Südkorea, ist eine unabhängige Filmemacherin und Professorin an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Sie studierte Kommunikationswissenschaft in Seoul und Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Philosophie in Marburg. Sie arbeitete zunächst als Schnittassistentin u.a. für die Serien Ein Fall für zwei und Die Kommissarin und dann als Cutterin bei der IN-motion AG in Frankfurt. Nebenbei produzierte sie eigene Musik- und Doku-Clips. Mit ihrem ersten Langfilm Full Metal Village (LICHTER 2009) gewann sie 2006 den Hessischen Filmpreis, den Schleswig-Holstein Filmpreis und 2007 den Max-Ophüls-Preis: Erstmals in der Geschichte des Filmfestivals wurde damit einem Dokumentarfilm der Hauptpreis zuerkannt. Ab 2004 nahm Sung-Hyung Cho Lehraufträge für Schnitt, Dokumentation und Dramaturgie an verschiedenen Hochschulen wahr. Seit 2011 ist sie Professorin an der HBK Saar für Bewegtbild / Künstlerischer Film. Zum Film >>

Farid Eslam ist in Mainz geboren und im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsen. Er ist Absolvent der berühmten Prager Filmhochschule FAMU und hat jahrelang in ganz Europa und dem Mittleren Osten Erfahrungen als Regisseur und Produzent gesammelt. Zu seinen Arbeiten zählen preisgekrönte Musikvideos sowie Werbe- und Dokumentarfilme. Im Dokumentarfilmbereich gilt seine Aufmerksamkeit hauptsächlich den verschiedenen Spielarten von Jugendkultur und sozialen Belangen. Farids Debütfilm “Istanbul United” (mit Ko-Regisseur Olli Waldhauer) feierte 2014 Premiere auf dem Karlovy Vary International Film Festival und wurde seitdem auf vielen internationalen Festivals gezeigt, darunter auch in München, Istanbul, London (Raindance), Bergen, Rio de Janeiro, Sao Paulo, und vielen mehr. Zum Film >>

Sebastian Fräsdorf wurde 1986 in Trier geboren. Nach dem Abitur lebte er ein Jahr in Australien, danach absolvierte er sein Schauspielstudium an der „Internationalen Schule für Schauspiel und Acting” in München. Erste Bühnenarbeiten erfolgten in der „Münchener Theatertruhe” und in der Talentschmiede des Berliner „Quatsch Comedy Clubs”. Es folgten Engagements in TV und Kinoproduktionen. Die SAT 1 Serie „Doc meets Dorf”, in welcher Fräsdorf zum Hauptcast gehörte, wurde 2014 für den „Deutschen Comedypreis” nominiert. Er spielt in „Im Sommer wohnt er unten”, den notorischen Arbeitsverweigerer Matthias. Der Film wurde u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2015 ausgezeichnet wurde, und sowohl bei der 65. Berlinale als “Best First Feature Film” als auch bei dem Europäischen Filmpreis nominiert. Zum Film >>

Razvan Georgescu wurde 1965 in Tirgu, Rumänien geboren. Er studierte Philologie an der Universität Bukarest und machte seinen Diplom-Abschluss in Filmsemiotik. Razvan Georgescu arbeitet zunächst als Beleuchter, Videocutter und Bildmischer für verschiedene Fernsehsender in Deutschland und Großbritannien. Seit 1996 ist er Autor und Regisseur von Magazinbeiträgen und Dokumentarfilmen. Von 1999 bis 2005 ist er Redaktionsleiter bei Westen Film und TV in Frankfurt und produziert pro Jahr einige Folgen der Kultursendung METROPOLIS für arte/ZDF. Georgescus Dokumentarfilme wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter auch Ein Pass für Deutschland (Trading Germans), der 2016 im LICHTER Programm läuft. Weitere Werke an denen Georgescu beteiligt war, sind u.a. LebensWende (Testimony), ODESSA, 2008 und Das Experiment 770. Razvan Georgescu lebt mit seiner Frau und zwei Kindern im Rhein-Main-Gebiet. Zum Film >>

Hüsch studierte Rechtswissenschaft und promovierte 1956 in Köln. Er gehörte zu den Gründern der CDU in Neuss und war dort auch lange Jahre der Vorsitzende der Jungen Union. 1966 wurde Hüsch zum Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen gewählt, dem er bis 1976 angehörte. Dort war er Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Von 1976 bis 1990 war Heinz Günther Hüsch Mitglied des Deutschen Bundestages. Während seiner Abgeordnetentätigkeit war er Vorsitzender des Vermittlungsausschusses, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Obmann im Flick-Untersuchungsausschus und Vorsitzender des berühmt gewordenen Ausschusses „Neue Heimat“. Zwischen 1968 und 1989 war Hüsch Deutschlands Verhandlungsführer in der Geheimsache Kanal über den Freikauf von 226.654 Rumäniendeutschen. Im Zuge dessen hatte er unter dem Decknamen Eduard mehr als 200 offizielle und zwischen 600 und 1.000 inoffizielle Treffen mit Vertretern der rumänischen Regierung. Seine Mission endete erst mit dem Sturz des Ceaușescu-Regimes während der Rumänischen Revolution 1989. Hüsch ist Inhaber des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Träger des päpstlichen Gregoriusordens und des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen. 2014 wurde er mit der höchsten Auszeichnung der Landsmannschaft der Banater Schwaben, der Prinz-Eugen-Nadel, ausgezeichnet. Zum Film >>

Wolfgang Lehmann begann nach Abitur und Wehrdienst 1998 bei der Westend Film&TV Produktion in Frankfurt a.M. ein Praktikum. Dort erlernte er neben Kammerassistenz, Übertragungstechnik und Kaffeekochen, das Handwerk des linearen und non-linearen Schnittes. Schnell erkannte er auch seine Passion für Bildgestaltung, Dramaturgie und grafische Kreativität. Durch die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton sowie Dank der regelmäßigen Zusammenarbeit mit Kunden, wie BBC, ARTE und ZDF sammelte Lehmann fundierte technische sowie bild- und tongestalterische Kenntnisse, um sich schließlich auf Schnitt zu spezialisieren. Bei vielen Auslandsreisen, vor allem in Krisengebiete, lernte er auch unter extremsten Bedingungen Filmmaterial zu gestalten. 
Von 2003 bis 2009 lebte er als selbständiger Cutter und Videokünstler in Berlin. Neben diversen Kurzfilmen und Musikvideos bei denen er selbst Regie führte, schnitt und gestaltete er TV-Magazinformate und TV-Dokumentationen . 
2009 zog es ihn nach Hamburg, wo er als Head Cutter für Johannes B. Kerner und Spiegel TV arbeitete.

Seit 2012 ist Lehmann wieder selbständig tätig. Sein interessantestes Projekt ist für ihn selbst Testimony (Regie: Razvan Georgescu) – Gewinner des_ “Prix Europe 2008_ als Beste Dokumentation”, bei dem er auch Regieasstent war. Zum Film >>

Piotr J. Lewandowski wurde in Warschau geboren, verbrachte aber die meiste Zeit seines Lebens außerhalb Polens. Er lebte und studierte unter anderem in Warschau, Paris und London. Ab 1999 studierte er im Fachbereich Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und wechselte 2002 an die Filmakademie Baden-Württemberg, wo er 2007 seinen Abschluss machte. Nach erfolgreichen Kurzfilmen wie Heavy Pregnant und Papa kam mit Die Aufschneider 2007 sein erster Langspielfilm als Co-Regisseur (gemeinsam mit Carsten Strauch) in die Kinos. Der halbstündiger Kurzfilm Fliegen entstand ein Jahr später und wurde 2009 in das offizielle Programm der Berlinale aufgenommen. Der Film erhielt weltweit zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
2011 und 2012 realisierte Lewandowski, wieder in Zusammenarbeit mit Carsten Strauch, die TV-Serie Götter wie wir, die u. a. mit dem Deutschen Fernsehpreis 2013 ausgezeichnet und für den Grimme Preis nominiert wurde.
Im selben Jahr erhielt er beim Hessischen Film- und Kinopreis den Drehbuchpreis für Jonathan. Insgesamt erhielt Piotr J. Lewandowski bislang 86 nationale und internationale Preise und Auszeichnungen für seine Filme. Jonathan feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2016 in der Sektion Panorama. Bei LICHTER läuft Jonathan als Abschlussfilm. Zum Film >>

Lilo Mangelsdorff ist Autorin, Regisseurin, Cutterin, Produzentin und arbeitet gelegentlich als Kamerafrau. Nach dem Studium der Pädagogik, Soziologie und Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt sowie dem der Visuellen Kommunikation mit Schwerpunkt Film bei Werner Nekes an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach gründete sie 1983 die Firma Cinetix GmbH, gemeinsam mit Wolfgang Schemmert. Mangelsdorff produziert Filme für kulturelle und pädagogische Institutionen sowie freie Kunst- und Medienprojekte. Zusätzlich arbeitet sie als Studioleitung und Video-Editor bei privaten Studios und TV-Einrichtugnen.
Seit 1996 organisiert sie außerdem Workshops an Institutionen der Jugendbildung und hatte zeitweise Lehraufträge an der KHM Köln sowie den Universitäten Paderborn und Frankfurt inne. 2003 gewann Lilo Mangelsdorff den Preis der Deutschen Filmkritik. 2004 folgte der Jury-Preis Dance on Camera bei Festival New York für den Film 'Damen und Herren ab 65'. Zum Film >>

Gordian Maugg, geboren 1966 in Heidelberg, studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel, Schwerpunkt “Film/Fernsehen“. Seit 1986 ist er als freier Drehbuchautor, Film- und Hörspiel-Regisseur und Produzent tätig. Für seine Film Der Olympische Sommer (1993) und Zeppelin (2005) gewann er mehrere Preise. 1994 gründete Gordian Maugg die Gordian Maugg Filmproduktion. Sein neuer Film Fritz Lang, der am 14. April Kinostart hat, ist bei LICHTER als Preview zu sehen. Zum Film >>

Hartwig J. Ochsenfeld ist staatlich anerkannter, beeidigter Übersetzer und Dolmetscher in Frankfurt. Er machte 1980 seinen Master in der Angewandten Sprachwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und absolvierte 1983 die „Staatliche Prüfung Dolmetscher und Übersetzer, Deutsch und Englisch“ durch das Hessische Kultusministerium Wiesbaden. Seit über 25 Jahren arbeitet er freiberuflich als Deutsch/Englisch-Übersetzer für unterschiedliche, qualitative Marktforschungsunternehmen. Seine Übersetzertätigkeiten in verschiedenen deutschen Städten, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA variieren dabei in ihren thematischen Schwerpunkten („from automotive to Zyprexa“) und seine berufliche Erfahrung durch um die 120 Marktforschungsprojekten pro Jahr macht ihn zu einem hochgradigen Übersetzer und Dolmetscher. Zum Film >>

Werner Renz M.A., studierte Germanistik, Linguistik und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1995 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut (Frankfurt am Main) sowie Leiter des Archivs und der Bibliothek des Instituts.
Unter anderem hat er Arbeiten zur Geschichte des Lagers Auschwitz-Birkenau sowie Beiträge zu den Frankfurter Auschwitz-Prozessen veröffentlicht. Die Auseinandersetzung mit Fritz Bauer bildet ein weiteres wichtiges Forschungsfeld. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen zählen u. a. “Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965). Kommentierte Quellenedition.” (Herausgegeben zusammen mit Raphael Gross) und “Fritz Bauer und das Versagen der Justiz. Nazi-Prozesse und ihre »Tragödie«. Zum Film >>

Iris Sommerlatte studierte Literatur an der Sorbonne in Paris. Erste Berufserfahrungen im Film machte sie in der Aufnahme- und Produktionsleitung. 1997 gründete sie die Produktionsfirma Osiris Media GmbH. 2005 folgte gemeinsam mit Ali Saghri die Gründung der ALINFilmproduktion. Neben zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen produziert sie auch TV-Spots, Image- und Produktfilme sowie Socials und Content fürs Web. Die von ihr produzierten Kinofilme Am Himmel der Tag (LICHTER 2013), Berlin am Meer, Europe/99Euro-Films2 und Les Déclassés liefen auf renommierten internationalen Festivals wie dem International Film Festival Rotterdam 2001, Filmfestival Max Ophüls Preis 2001, Locarno Film Festival 2003, Zürich Film Festival 2012, Torino Film Festival 2012 und der Berlinale 2013 und wurden mit international anerkannten Preisen gekrönt. So gewann Sommerlatte u.a. den Deutschen Schauspielpreis 2013 als Beste Nachwuchsdarstellerin, den Best Actress Award beim 30th Torino Film Festival, den Förderpreis Neues Deutsches Kino 2012 und das Goldene Auge 2012 für den besten deutschsprachigen Spielfilm. LICHTER zeigt 2016 Im Sommer wohnt er unten, die Regiearbeit ihres Bruders Tom Sommerlatte, bei dem Iris als Produzentin mitgewirkt hat. Zum Film >>

Carmen Tartarotti wurde 1950 in Latsch, Südtirol geboren und wuchs im Vinschgau auf. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Politik; erst in Marburg an der Lahn und anschließend in Frankfurt am Main. Während des Studiums von 1972 bis 1978 arbeitete sie an verschiedenen Projekten mit italienischen Gastarbeitern und politischen Emigranten in Hessen. Nach dem Magisterabschluss 1978, absolvierte sie ein Praktikum beim Hessischen Rundfunk und arbeitete als freie Mitarbeiterin in der Fernsehredaktion Kultur. 1980 realisierte sie (mit einer Filmförderung des Bundesministerium des Inneren) ihren ersten experimentellen Kurzspielfilm. Er stellte den Beginn einer freien, unabhängigen Filmarbeit dar. In der Folge widmet sich Carmen Tartarotti dem Dokumentarfilm, wählt ihre Filmthemen vorwiegend selbst und zeichnet als Autorin, Regisseurin und Produzentin. Carmen Tartarotti lebt und arbeitet in Frankfurt und Berlin. Mit ihren Filmen gewann sie verschiedene Preise, so u. a. den Hessischen Filmpreis 2009 und den LICHTER Langfilmpreis 2010 für ihren Film Das Schreiben und das Schweigen. Außerdem durfte sie sich über zahlreiche, namhafte Nominierungen freuen, wie z. B. für den Preis der deutschen Filmkritik 2010 oder die Vornominierung für den Deutschen Filmpreis 2010. Zum Film >>

Katharina Uhland ist 1982 in Darmstadt geboren. „Auf einer Skala von 1 – 10“ ist ihr Debutfilm. 2014/2015 entstand ihr erstes Dokumentarfilmprojekt als Regisseurin und Autorin, in dem sie die Krebserkrankung und die folgende Therapie ihrer jüngeren Schwester über ein Jahr lang begleitet und dokumentiert. Katharina studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg-Schule in München und ist derzeit als festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Göttingen engagiert. Bereits während der Schauspielschule gastierte sie an den Münchner Kammerspielen. Es folgten Engagements an diversen Stadt- und Staatstheatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2013 gründete sie mit Kollegen ihre eigene Gruppe „HOFFLAND“, die sich mit originalen Tagebuchtexten auseinander setzt und mit der Produktion „Innenwelten oder der Pudel in Dir“ zu verschiedenen Theaterfestivals eingeladen ist. In Kinofilmen wie “JuliAugust” ist Katharina Uhland als Schauspielerin zu erleben, ausgezeichnet 2013 auf dem Achtung Berlin-Filmfest. Als Sängerin tourt sie mit ihrem 2Personen Orchester „kleine Reise“ durch die Republik. Gerade entsteht Zum Film >>

Nach dem Studium arbeitete Zübert zunächst als Drehbuchautor vor allem im Fernsehbereich. Des Weiteren wirkte er seit 1997 auch an einer Reihe von Drehbüchern für Kino- und Fernsehen mit, so u.a. Mädchen, Mädchen und Soloalbum. Filmproduzent und Regisseur Sönke Wortmann überredete ihn für den Film Lammbock auch erstmals Regie zu führen. Seine zweite Regiearbeit war der ProSieben-Film Echte Männer?, zu dem er ebenfalls das Drehbuch schrieb. Nach mehreren preisgekrönten Fernseharbeiten kehrte er im Oktober 2011 mit Dreiviertelmond auf die große Leinwand zurück. Die Tragikomödie wurde als bester Spielfilm für den Deutschen Filmpreis nominiert. Zübert erhielt außerdem für das Drehbuch den Bayerischen Filmpreis. Im selben Jahr folgte für die doppelte Auszeichnung mit dem Adolf Grimme-Preis, der ihm als Drehbuchautor für Neue Vahr Süd und als Regisseur für den BR-Tatort “Nie wieder frei sein” verliehen wurde. 2013 drehte er die von Florian Gallenberger und Benjamin Herrmann produzierte Tragikomödie Hin und weg, mit Florian David Fitz, Julia Koschitz, Jürgen Vogel, Miriam Stein und Hannelore Elsner in den Hauptrollen. Mit seinem deutsch-griechischen Drama Ein Atem, das 2016 bei LICHTER im Wettbewerb läuft, wurde Zübert 2015 im zweiten Jahr hintereinander zum Toronto International Film Festival eingeladen. Zum Film >>

Wettbewerb // Internationaler Langfilm

Alberto Caviglia schloss sein Studium mit “magna cum laude” in Humanwissenschaften (Liberal Arts und Philosophie) an der DAMS University in Rom ab. Seine Arbeit befasste sich mit der Regiearbeit David Cronenbergs. Zusätzlich besuchte Caviglia film education-Kurse an der NY Film Academy und der London Film School. Seit 2006 ist er als Regieassistenz für Ferzan Ozpetek tätig, wodurch auch seine Passion für das Fotografieren geschürt wurde. 2011 machte Caviglia deshalb einen zusätzlichen Abschluss an der Scuola Romana di Fotografia (Roman School of Photography). 2015 folgte sein Filmdebüt mit Pecore in Erba (Burning Love), einem surrealen Erstlingswerk, das dem Thema Antisemitismus aus einer bisher eher ungewohnten Perspektive gegenübertritt – mit Sarkasmus. Der Langfilm feierte seine Premiere beim 72. Venice Film Festival, wo er in der Kategorie Orizzonti im Wettbewerb lief. Percore in Erba gewann weiterhin den ARCA Cinema Giovani”-Award als bester italienischer Film sowie den _Civets Vitae-Award.  Zum Film >>

Goran Radovanovic, 1957 in Belgrad geboren, studierte an der philosophischen Fakultät Belgrad, wo er 1982 seinen Abschluss machte. 1977 bis 1980 lebte er aufgrund eines Stipendiums des Goethe Instituts in München. Seit seiner Rückkehr nach Belgrad arbeitet er als Autor und Regisseur von Spielfilmen und Dokumentationen und vielfach ausgezeichnet. Er ist Mitglied der European Film Academy (Berlin) und der Film Artist Association of Serbie. Als Gastprofessor arbeitete er für die EICTV (International Film and Television School) in verschiedenen Städten. Goran Radovanovic nahm an vielen Filmfestivals in ganz Europa, den USA und Lateinamerika teil und engagierte sich hier häufig als Tutor für verschiedene Workshops, welche vor allem durch das EDN (European Documentaru Network) organisiert wurden. Zum Film >>

Soledad Rodriguez (auch Yakará Rodriguez), geboren 1980, studierte Fotografie und später Kinematographie an der Universidad del Cine Buenos Aires, wo sie als Abschlussarbeit mit Komilitonen den Film El amor – primera parte (2005) drehte. Seitdem arbeitet sie als Kamerafrau bei Fernsehserien und Dokumentationen sowie vor allem für Independent-Kinoprojekte in Argentinien, Uruguay und Brasilien. Sie erhielt Auszeichnungen für ihre Arbeit an den Filmen El Estudiante (2011) und La mujer de los perros (2015). Zum Film >>

Abou Bakar Sidibé wurde in Kidal, Mali geboren. Er hat einen Universitätsabschluss in Englisch. Er arbeitete als Lehrer, als Mobiltelefon-Verkäufer und als Bauarbeiter. Außerdem war er als Geld-Kurier zwischen Western Union-Geschäftsstellen in marokkanischen Dörfern und den geflüchteten Menschen auf dem Mount Gurugú im Einsatz. Les Sauteurs ist Abou Bakar Sidibés erster Film. Zum Film >>

Wettbewerb // Regionaler Kurzfilm

Zum Großteil kennt man (Becker, Christiansen, Vidovic) sich noch vom legendären Filmstudium an der sagenumwobenen HfG Offenbach. Zum Kleinteil stieß man später hinzu (Fischer). Man ist zwischen 34 und 40, währenddessen entweder der Suche nach sich selbst oder nach dem geheimnisvollen Vulkanmann. Man ist gleichmäßig verteilt in Hamburg, Frankfurt und Wien, arbeitet in den Bereichen Kunst, Film und sonstiger Unfug. Im Sommer 2014 trifft man sich in Kroatien erstmalig zum gemeinsamen spontanen blödeln vor und hinter der Kamera. Selbstverständlich ist man auch im Netz präsent. Zum Film >>

Bastian Betz wurde 1991 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur leistete er zunächst Zivildienst im Kerkhoff Rehazentrum (Bad Nauheim), ehe er 2011 zum Work and Travel nach Australien aufbrach. Seit 2012 studiert er Kommunikationsdesign an der European School of Design in Frankfurt und absolvierte ein 6-monatiges Praktikum bei der Werbeagentur Heimat in Berlin. Zum Film >>

Vanessa ist eine Frankfurter Filmemacherin. Sie arbeitet seit 2005 für mehrere Filmproduktionen mit Schwerpunkt im Hessischen Raum. Letztes Jahr hat sie ihr Filmregie Studium an der Goldsmiths University London erfolgreich abgeschlossen. Orna ist der Abschlussfilm der Filmemacherin. Vanessa arbeitet in Frankfurt, London und Tel Aviv. Zum Film >>

Gunter Deller ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung Offenbach a. M. mit den Schwerpunkten Film (bei Prof. Helmut Herbst und Urs Breitenstein) und Fotografie (Clemens Mitscher). Sein Abschlußfilm Schattengrenze (1999) wurde mit dem Hessischen Hochschulfilmpreis ausgezeichnet. Light my Fire (2013) war nominiert zum Preis der deutschen Filmkritik. Zur Zeit ist er mit einer 3-Kanal-Videoinstallation bei New Frankfurt Internationals – SOLID SIGNS im Frankfurter Kunstverein vertreten. Er ist Mitbetreiber des Mal Seh’n Kino in Frankfurt und kuratiert dort Programme mit besonderer Vorliebe für den experimentellen Film. Zum Film >>

Der deutsch-niederländische Filmemacher und Künstler arbeitet international mit den Mitteln Film, Malerei, Performance und Theater und präsentiert seine Arbeiten in zahlreichen Kontexten, Festivals und Ausstellungen, darunter das DokFest Kassel, das Court Métrages Clermont Ferrand, das Video Art Fest Athen, das Arse Elektronika San Francisco, das Zentrum für Medienkunst Werkleitz Halle, das Xin Dan Wei Shanghai, das Bewegt Bild Biennale Frankfurt und das Deutsche Filmmuseum Frankfurt. Er erhielt diverse Auszeichnungen und Förderungen, u.a. von der Hessischen Filmförderung, der Friedrich Ebert Stiftung, den Preis Frankfurter Künstlerhilfe, das Stipendium des Bodensee Art Fond. Sein lettristisches Film-Manifest GRÖßERE LEINWÄNDE LÄNGERE HÄLSE (2008) wurde u.a. auf der Berlinale, dem Filmfest München, der Perspektive – Filmfest für Menschenrechte und dem Athens Video Art Festival. Außerdem wurde es 2009 für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Experimentalfilm nominiert und erhielt 2015 den Kunstpreis SCHIRN Frankfurt. Der Film KEIN HELDENTUM UND KEINE EXPERIMENTE (2012) feierte bei LICHTER Premiere und wurde eingeladen zum First Steps Award, Berlin. Jos Riegels aktuelle Produktion ICH FÜHLE MICH NICHT SO WOHL DABEI, DASS DU DEINEN GEBURTSTAG ZU EINEM KULTUREVENT MACHST ist bei LICHTER 2016 im Triple Feature II zu sehen. Zum Film >>

Florian Grolig wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren und studierte dort von 2001-2002 Theater-, Film- und Medienwissenschaften. Danach studierte er an der Kunsthochschule Kassel mit den Schwerpunkten Animationsfilm und NeueMedien. Für seine Animationsfilme und von ihm gestaltete Computerspiele erhielt er mehrere Preise. Florian Grolig lebt und arbeitet in Berlin. Zum Film >>

Katharina Günther (26 Jahre) ist Praktikantin bei Ogilvy & Mather Advertising und im Abschlusssemester der European School of Design in Frankfurt. “Ich filme ausschließlich mit dem Smartphone, aufsteckbaren Objektiven und Videon, einer App für Spiegelreflex-artige Benutzung.“ Zum Film >>

Stephan Kämpf, Andreas Kessler und Daniela Schramm-Moura studieren seit 2014 zusammen an der Filmakademie Baden-Württemberg. Stephan, gebürtiger Frankfurter, zeigte schon 2011 seinen Kurzfilm CHAOS auf den LICHTER Filmtagen (heute: LICHTER Filmest). CAMOUFLAGE, der erste gemeinsame Kurzfilm von Andreas und Stephan lief auf zahlreichen internationalen Festivals, u.a. Palm Springs Shortfest und auf dem Reykjavik International Film Festival. Für MITFAHRER wurde das Team mit Daniela wunderbar erweitert, die mit ihrem Kurzfilm SAUERHOF deutschlandweit Festivals eroberte. Zum Film >>

Stephan Kämpf, Andreas Kessler und Daniela Schramm-Moura studieren seit 2014 zusammen an der Filmakademie Baden-Württemberg. Stephan, gebürtiger Frankfurter, zeigte schon 2011 seinen Kurzfilm CHAOS auf den LICHTER Filmtagen (heute: LICHTER Filmest). CAMOUFLAGE, der erste gemeinsame Kurzfilm von Andreas und Stephan lief auf zahlreichen internationalen Festivals, u.a. Palm Springs Shortfest und auf dem Reykjavik International Film Festival. Für MITFAHRER wurde das Team mit Daniela wunderbar erweitert, die mit ihrem Kurzfilm SAUERHOF deutschlandweit Festivals eroberte. Zum Film >>

Zuniel Kim studierte an der Kunsthochschule in Kassel Filmregie in der Filmklasse von Prof. Jan Peters. Er spezialisierte sich während des Studiumsauf Werbe- und Dokumentarfilm. Er experimentierte mit verschiedenen Filmformen und setzt in seinen Dokumentarfilmen auch Spielfilmelemente ein. Mit dem Dokumentarfilm über den Marathonläufer und politischen Flüchtling Ybekal Daniel Berye Der Langstreckenläufer schloss er 2015 sein Studium ab. Zum Film >>

Matthias Lawetzky (geb. 1986 in Wiesbaden) studiert seit 2008 an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und ist selbstständiger Filmemacher und Kameramann. Zum Film >>

Brenda Lien, geboren 1995, arbeitet als Autorenfilmerin und Videokünstlerin. Seit 2012 studiert sie an der Hochschule für Gestaltung Offenbach Kunst im Schwerpunkt Film und Animation. Sie ist mehrfache Preisträgerin von Film‐ und Musikwettbewerben. Seit 2015 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zum Film >>

Bjørn Melhus studierte in den 1990er Jahren an der HBK Brauschweig Kunst und Film und am California Institute of the Arts in Los Angeles. 2001/02 war er als Stipendiat des Landes Niedersachsen am International Studio and Curatorial Program (ISCP) in New York. Weitere Stipendienaufenthalte führten ihn nach Ungarn, Italien, Mexiko und Japan. Sein Werk umfasst Filme, Videos und Installationen, die international auf zahlreichen Festivals sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt wurden, u.a. Biennale in Venedig (1998/2011), Biennale in Istanbul (2003), MoMA, New York (2003), Whitney Museum, New York (2003), Centre Pompidou, Paris (2006), Museo Tamayo, Mexico City (2007), dem Nam Jun Paik Art Center, Seoul (2014) u.v.m. Bjørn Melhus lebt und arbeitet in Berlin und ist seit 2003 Professor für Virtuelle Realitäten, Studiengang Bildende Kunst, an der Kunsthochschule Kassel. Zum Film >>

Sylvie Pagé studierte an der Concordia University Visual Communication (1980-83) und an der Université de Montréal Kunstgeschichte und Filmwissenschaften. Sie erhielt ihr Maitre dèsarts (M.A.) en Histoire de l’Art zum Thema Emotionale Struktur in Film-Dramaturgie in 1993. 1994 siedelte sie nach Deutschland über, wo sie bis 2003 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Filmwissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz arbeitet. Seit 2003 ist sie Professorin an der Hochschule Mainz im Fachbereich Gestaltung, Kommunikationsdesign. Sie unterrichtet Storytelling und Filmproduktion und hält regelmäßig Vorträge über Dramaturgie u.a. in England, Israel, Holland, Spanien, Indien, Chile. Sylvie Pagé realisierte als Autorin und Regisseurin mehrere Filme: 1988 Für das National Film Board of Canada (NFB) den mehrfach preisgekrönten Trickfilm Coeur Étourdi, Dizzy Heart (14 min.). Er wurde im MOMA, New York gezeigt. 1996 Für ZDF/arte, Helden fliegen (Dokumentarfilm, 68 min.) und 1999 Spiel mit dem Feuer (Film-Essay, 47 min.). Für GROUP.IE Gesellschaft für Identity Engineering hat sie 2015 den Film Hundeleben (Kurzfilm,12.44 min.) fertiggestellt. Er wurde im Caligari Kino, Wiesbaden, Murnau Film Theater, Wiesbaden und im _Filmmuseum, Frankfurt gezeigt. Sylvie Pagé ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zum Film >>

Aleksandar Radan, geboren 1988 in Deutschland, studiert seit 2011 Film und elektronische Kunst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Zum Film >>

Oliver Rosso wurde 1987 in Nürnberg geboren. Er ist als Autorenfilmer, Kameramann und Videokünstler tätig und studiert in der Film- und Videoklasse der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Er erhielt diverse Auszeichnungen für Filme und Videoarbeiten und Gruppenausstellungen in Weimar, Berlin, Leipzig, Casablanca und der indonesischen Nationalgalerie. Video und Live-Kamera am Schauspiel Frankfurt für die Produktionen Fauser, mon Amour, Das Leben des Joyless Pleasure, Das Spiel ist aus und George Kaplan. Zum Film >>

David Sarno (geb. 1982 in Offenbach am Main) studierte visuelle Kommunikation im Fachbereich Film und audiovisuelle Medien an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Er arbeitet als freischaffender Autor, Regisseur und Filmemacher und ist zudem für verschiedene Film-, Fernseh und Hörspielproduktionen tätig. Seine Film- und Performanceprojekte waren bereits auf zahlreichen Festivals und Ausstellungen vertreten und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Sein Kurzspielfilm Richard & Gilbert erhielt den hessischen Film- und Kinopreis in der Kategorie Hochschulfilme und wurde von der AG-Kurzfilm für den deutschen Kurzfilmpreis 2015 vorgeschlagen. Zum Film >>

Dennis Stein-Schomburg wurde 1985 in Hamburg geboren. Seit 2008 studiert er Animation an der Kunsthochschule Kassel. Zu seinen Regiearbeiten gehören die Kurzanimationen SCHATTENGEWÄCHS (2010), ANDERSARTIG (2011) und A KIND OF SAD STORY (2012). THE OLD MAN AND THE BIRD (2015) ist sein Abschlussfilm. Zum Film >>

Stephan Kämpf, Andreas Kessler und Daniela Schramm-Moura studieren seit 2014 zusammen an der Filmakademie Baden-Württemberg. Stephan, gebürtiger Frankfurter, zeigte schon 2011 seinen Kurzfilm CHAOS auf den LICHTER Filmtagen (heute: LICHTER Filmest). CAMOUFLAGE, der erste gemeinsame Kurzfilm von Andreas und Stephan lief auf zahlreichen internationalen Festivals, u.a. Palm Springs Shortfest und auf dem Reykjavik International Film Festival. Für MITFAHRER wurde das Team mit Daniela wunderbar erweitert, die mit ihrem Kurzfilm SAUERHOF deutschlandweit Festivals eroberte. Zum Film >>

1979 in Nürnberg geboren. Nach dem Abitur arbeitete er bei zahlreichen Film- un Fernsehproduktionen, unter anderem bei der Bavaria Film, für die ZDF-Serie Siska und im Auftrag der Neuen Münchner Fernsehproduktion als Regieassistent und Script Supervisor. Im Anschluss studierte Michael zunächst Film- und Theaterwissenschaften in Mainz, danach folgte ein Studium an der Filmklasse der Kunsthochschule Mainz, das er 2011 mit dem Diplomfilm Kursdorf erfolgreich abschloss. Sein Professor Harald Schleicher bot ihm daraufhin die Meisterschülerschaft an (2011/12) – seitdem arbeitet Michael als freiberuflicher Regisseur und Autor, bevorzugt im dokumentarischen Bereich. Zum Film >>

Ausser Konkurrenz // Regionales Programm

Jan Groos, geboren 1981 in Frankfurt am Main, studierte von 2004 bis 2012 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seine Schwester Anna, 1979 ebenfalls in Frankfurt geboren und aufgewachsen, studierte von 1999 bis 2008 Theaterwissenschaft, Germanistik und Amerikanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2008 begannen sie ihre gemeinsame künstlerische Zusammenarbeit. 2013 erschien ihr Film “Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist”, der sowohl bei der Diagonale als auch beim Max Ophüls Preis Festival zu sehen war. Zum Film >>

Jan Groos, geboren 1981 in Frankfurt am Main, studierte von 2004 bis 2012 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seine Schwester Anna, 1979 ebenfalls in Frankfurt geboren und aufgewachsen, studierte von 1999 bis 2008 Theaterwissenschaft, Germanistik und Amerikanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2008 begannen sie ihre gemeinsame künstlerische Zusammenarbeit. 2013 erschien ihr Film “Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist”, der sowohl bei der Diagonale als auch beim Max Ophüls Preis Festival zu sehen war. Zum Film >>

Authentisch, zuverlässig und professionell – mit diesen Eigenschaften hat Cornelia Schendel es geschafft, sich in einem von Männern dominierten Ressort als Kamerafrau und Cutterin zu etablieren. Ihr Know-How hat sie durch eine Ausblidung zur Mediengestalterin sowie durch filmrelevante Studiengängen in Deutschland und Finnland erworben. Ob für Unternehmen, das Fernsehen oder das Internet: In den letzten vier Jahren hat Cornelia an unterschiedlichen Filmprojekten mitgewirkt und somit gezeigt, wie vielfältig sie ist. Auch für Cornelia spielt Tokat eine entscheidende Rolle für ihre Karriere. Zusammen mit Andrea ist sie in die tiefste türkische Provinz gereist und hat sich dort mit Menschen auseinandergesetzt, die sie einst auf Grund ihrer Brutalität gemieden hätte. Trotzdem schafft sie es, ihre Geschichten unvoreingenommen und auf Augenhöhe mit der Kamera einzufangen. Zum Film >>

Matthias Scheuring wurde in Kiel geboren und ist ein deutscher Theater-, Film- und Fernsehdarsteller. Ausgebildet wurde er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Neben diversen Engagements verschiedenen Theaterhäusern, wie dem Burgtheater Wien, dem Schauspielhaus Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich, dem Staatstheater Stuttgart, den Städtischen Bühnen (Frankfurt am Main) und dem Thalia Theater (Hamburg), spielte Scheuring auch bereits in den bekannten ARD Serien Polizeiruf 110 und im Wiesbadener Tatort – Wer bin ich?, den LICHTER 2016 im Lederpalast Offenbach zeigt. Zum Film >>

Julius Schultheiß wurde 1985 in Marburg an der Lahn geboren. Nach dem Abitur folgte der Zivildienst an einer Schule für Kranke Kinder, ebenfalls in Marburg. Anschließend absolvierte er verschiedene Praktika bei Film & Fernsehen in Berlin und München im Bereich Produktion und Lektorat sowie Set-Aufnahmeleitung. Von 2007 bis 2013 studierte Schultheiß Visuelle Kommunikation im Fach Film & Fernsehen an der Kunsthochschule Kassel. Seit seinem Abschluss wohnt und arbeitet er in Berlin. Mit Lotte erwartet uns im diesjährigen LICHTER Programm ein gelungenes Beispiel für das große Talent des deutschen Kinos Nachwuchs. Zum Film >>

Robert Stadlober wurde in Friesach geboren. Bereits mit elf Jahren begann er als Synchronsprecher zu arbeiten, anschließend spielte er in verschiedenen Fernsehproduktionen und Kinofilmen mit. Seine erste größere Filmrolle hatte er 1999 in der Ostalgie-Komödie Sonnenallee. Mit der Darstellung des 16-jährigen, halbseitig spastisch gelähmten Internatsschülers Benjamin Lebert in Crazy (2000) erfolgte sein endgültiger Durchbruch als Schauspieler. Für seine darstellerische Leistung im Film erhielt er 2001 den Nachwuchspreis des Bayerischen Filmpreises. Neben seinen zahlreichen Rollen beim Film spielte Stadelober auch bereits am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit 2010 kümmert er sich wieder verstärkt um seine Band Gary, die er 2001 gemeinsam mit drei Freunden gründete. Außerdem betreibt er zusammen mit Bernhard Kern das Independent-Label Siluh Records und ist Mitglied der Band Escorial Gruen. Zum Film >>

Andrea Stevens ist studierte Filmproduzentin und Redakteurin und stellt nun seit mehr als sieben Jahren ihr Talent und ihre Expertise unter anderem durch spannende Fernsehebeiträge und Reportagen unter Beweis. Dabei scheut sie sich auch nicht davor in Krisengebiete zu reisen, wie zu letzt im Rahmen einer Reportage über die Situation von Flüchtlingen in Syrien für die Cinema for Peace Initiative. Ihre Leidenschaft für das Reisen und ihr Drang nach Geschichten zu suchen, die darauf warten erzählt zu werden, motivierten sie vor zwei Jahren zusammen mit ihrer Kollegin Cornelia Schendel den Dokumentarfilm Tokat zu produzieren. Seitdem hat sie sehr viel Zeit, Nerven und Herzblut in den Film investiert. Mit ihrer herzlichen und zugänglichen Art hat sie es geschafft, fünf verschlossene Menschen, die sie einst sogar selbst gefürchtet hat, dazuzubringen, sich ihr gegenüber zu öffnen. Zum Film >>

Cyril Tuschi, geboren 1969, ist ein deutscher Filmregisseur mit russischen Vorfahren. Er studierte Philosophie in Frankfurt am Main. Seinen ersten Kurzfilm Frankfurt Am Meer produzierte er 1992. Zeitgleich nahm er ein Regie-Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg auf. 1996 lief sein Kurzfilm Nachtland im Berlinale Panorama-Programm und gewann den New York Academy Camera Prize. Von 1996 bis 2001 führte er Regie in diversen Musik-Videos (z. B. für die Rockgruppe Blackmail) und drehte Werbefilme. Sein Film SommerHundeSöhne mit den Schauspielern Stipe Erceg (LICHTER Jury 2016) und Fabian Busch war sein Spielfilmdebüt und gewann 2005 in Ludwigshafen am Rhein beim Festival des deutschen Films einen Publikumspreis. Sein Dokumentarfilm Der Fall Chodorkowski war 2011 bei LICHTER zu sehen. Im selben Jahr konnte das Filmfest Tusch auch Jurymitglied gewinnen. An dem Porträt über den verurteilten Unternehmer und früheren Oligarchen Michail Chodorkowski arbeitete Tuschi fünf Jahre. Er befragte mehr als 70 Zeitzeugen, das Interviewmaterial umfasste 180 Stunden. Zusammen mit seinem Geschäftsfreund und -partner Armin Mey führt er die Berliner Filmproduktionsfirma LALA-Films und veranstaltet Filmfestivals und Events auf Schloss Beesenstedt im Saaletal bei Halle. 2016 widmet sich Tusch bei LICHTER mit Digitale Dissidenten wieder einem höchst politischen Thema und nimmt damit das Phänomen des Whistleblower genauer in den Blick. Zum Film >>

Geboren wurde Christine Wagner 1963 in Frankfurt am Main. Im Alter von acht Jahren bekam sie von Ihrem Vater eine Super 8 Kamera geschenkt. Da sie schon damals von Science Fiction Filmen in den Bann gezogen war, drehte Christine bereits in frühester Jugend Super 8 Stop-Trick Filme mit selbstgebauten Raumschiff-Modellen und Kulissen, in denen sie Star Wars Figuren animierte. Ihre erste Videokamera gewann sie bei einem Amateurvideo-Wettbewerb. Es folgten viele weitere Preise bei anderen Amateurvideowettbewerben.
Christines beruflicher Werdegang begann als naturwissenschaftlich-technische Assistentin im Senckenberg Museum. Sie arbeitete acht Jahre lang in der Grube Messel bei Darmstadt und grub Fossilien aus. Später lernte sie um und arbeitet seitdem als freie Kameraassistentin und Kamera-Operator Unter anderem war sie an deutschen TV-Produktionen beteiligt (Tatort – Die Rettungsflieger – Schimanski – Ein Fall für Zwei – Die Kommissarin u.v.a.) sowie an Kinofilmen in den USA und in Deutschland. 1995 ging Christine für mehrere Jahre nach Hollywood, um ihr Wissen zu erweitern. Mittlerweile ist sie seit 26 Jahren in der Branche tätig. Ihr letztes großes Projekt als Kamerafrau war der 90 minütige Dokumentarfilm – Letzte Zuflucht – unter der Regie von Adnan G. Köse. Zum Film >>

Max Zähle arbeitete mehrere Jahre als Cutter und Regisseur im Werbe- und Musikvideobereich, bevor er 2009 mit einem Aufbaustudium Regie an der Hamburg Media School in das Spielfilmfach wechselte. Seine Kurzfilmkomödie Wattwanderer brachte ihm erste Aufmerksamkeit und wurde u.a. beim Filmfest Lünen als bester Kurzfilm geehrt. 2010 hielt sich Max Zähle mehrere Monate in Kalkutta auf, um seinen Abschlussfilm RAJU zu drehen. Der Film wurde weltweit mitzahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt den Studenten-Oscar. 2012 folgte schließlich die Nominierung für den Academy Award (Oscar®) in der Sparte Live Action Short Film. Heimat und Eigenarten familiärer Strukturen sind die prägenden Themen in Max Zähles Filmen, so auch jetzt in der Komödie SCHROTTEN!, seinem Langfilmdebüt, dass 2016 bei LICHTER zu sehen ist. Zum Film >>

Außer Konkurrenz // Internationales Programm Grenzen

Sonderprogramme // Live-Konzerte

Der freischaffende Fotograf und Filmemacher Heiko Arendt studierte Soziologie, Musikpädagogik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Frankfurt am Main. In dieser Zeit hatte er auch seine ersten filmischen Gehversuche auf Super 8. Seit 1991 die freie Fotografie mit dem Schwerpunkt Portraitfotografie ausübend, arbeitete er gleichzeitig an verschiedenen Filmprojekten mit. So organisierte Arendt die Filmreihe „Der Blick ins Freie“ in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Frankfurt. Arendt hegt eine große Affinität zu kurzen, dokumentarischen oder experimentelle Formaten in Schwarz/Weiß und auf Super8. Das zeigen u.a. Filme, wie „Der Froschkönig“ (D 2015), „Berit und die Biber“ (D 2014), „Was bleibt…“ (D 2003), „Grand Harbour“ (D 2002) und „Edeltraud Engelhardts Welt der Schatten“ (D1998),
Mit seinen Filmarbeiten hat Heiko Arendt bereits an vielen verschiedenen Filmfestivals teilgenommen, unter anderem am Internationalen Filmfestival Tampere (Finnland), European Media Art Festival (Osnabrück) und dem Viper Filmfest (Luzern). Zum Film >>

Das 2-Mensch-Ding-Orchester Les Trucs sind Charlotte Simon und Zink Tonsur. Gemeinsam produzieren sie Musik im weitesten Sinne. Sie entwickeln Performances, veröffentlichen Alben, vertonen Filme und betreiben mit MMODEMM ein Kassettenlabel für experimentelle, elektronische Tanzmusik. Charlotte Simon studierte Freie Kunst an der Städelschule Frankfurt und arbeitet dort nach wie vor im Bereich Film, Performance und Mechatronik. Zink Tonsur lebt und arbeitet als freier Musiker und Komponist in Frankfurt am Main. Zum Film >>

Rainer Michel, in Frankfurt geboren, studierte an der Hochschule Westphalen-Lippe und der Tonkunst Akademie in Darmstadt. Seit 1994 ist er hauptberuflich als Film- und Theaterkomponist tätig. Neben deutschen TV-Krimis (Tatort, Fall für Zwei, Ein starkes Team) und vielen Spielfilmen arbeitete er für namhafte Regisseure wie Hans Christian Schmidt, Michael Gutmann, Sander Francken und viele andere. Außer Kinoerfolgen wie Nach Fünf im Urwald mit Franka Potente gilt seine Vorliebe Filmen mit multikulturellem Hintergrund. Des Weiteren hat sich Rainer Michel einen Namen gemacht als Spezialist für experimentelle Musik im Film. 2010 war Rainer Michel nominiert für die beste deutsche Filmmusik beim Deutschen Filmpreis sowie den Preis der Soundtrack Cologne mit der Filmmusik zu Die letzten 30 Jahre von Michael Gutmann. Rainer Michel begann seine musikalische Laufbahn auf der Strasse in Frankreich, Spanien, Italien und Portugal als Strassenmusiker. Er studierte klassische Gitarre – und ein Zufall brachte ihn zum Film. Zum Film >>

Rotraut Pape (geboren 1965 in Berlin) ist Filmemacherin, Künstlerin und Hochschulprofessorin. Sie studierte Freie Kunst an der Hamburger Kunsthochschule und konzentrierte sich sehr früh auf die Medien Film/Video/Computer – interessierte sich aber weniger für deren technologische Möglichkeiten, als viel mehr für deren künstlerisches Potential, Formulierungen für gesellschaftliche, d.h. politische und ethische Fragestellungen zu entwickeln. Performance und Installation spielen in ihrer Arbeit eine große Rolle (auch in ihren Videos und Filmen), als tatsächliche Aufführung und interaktive Versuchsanordnung. Parallel zu ihrer künstlerischen Arbeit realisierte sie diverse experimentelle Dokumentationen für arte/3Sat/ZDF. Rotkraut Pape ist Professorin für Film und Video an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Zur Veranstaltung >>

In einer einmaligen Kooperation präsentiert LICHTER das Gesamtwerk der Scherenschnittkünstlerin zusammen mit Live-Musik der Frankfurter Zwei-Mann-Formation The OhOhOhs. Als musikalischer Grenzgänger formt das Duo aus den verschiedensten Musikrichtungen seine individuelle Handschrift. Hier trifft die Klangwelt der Klassik und Romantik auf das Repetitive elektronischer Clubmusik und den Rhythmusreichtum Cubas. Die filigranen Strukturen der Scherenschnitte gehen Hand in Hand mit der musikalischen Sprache dieses Projektes. Zum Film >>

Vorträge & Talks 2016 // EUROPA: AUSSEN.GRENZEN.INNEN.

Ralph Bollmann wurde 1969 in Bad Dürkheim geboren. Sein erstes Universitätssemester absolvierte er im schwäbischen Tübingen, ehe es ihn zum Studium der Neueren Geschichte, der Politikwissenschaft und des Öffentlichen Rechts nach Bologna und an die Berliner Humboldt-Universität zog. Seine Magisterarbeit schrieb er über die deutsche und die italienische Sozialdemokratie vor dem Ersten Weltkrieg. Danach absolvierte er die Deutsche Journalistenschule in München. 1997 trat er in die Redaktion der „tageszeitung“ (taz) ein, wo er zunächst über Berliner Landespolitik berichtete, anschließend die Schwerpunktseiten redigierte, das Inlandsressort leitete und sich schließlich als Chef des Parlamentsbüros vor allem mit der Politik der Kanzlerin befasste. Außerdem schrieb er regelmäßig fürs Kulturressort und veröffentlichte neben Zeitschriftenaufsätzen auch Bücher: „Lob des Imperiums. Der Untergang Roms und die Zukunft des Westens“ (2006), „Reform. Ein deutscher Mythos“ (2008), „Walküre in Detmold. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Provinz“ (2011), „Die Deutsche. Angela Merkel und wir“ (2013). Seit April 2011 ist er wirtschaftspolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin. Zur AGORA >>

Nicole Deitelhoff ist seit 2009 Professorin für Internationale Beziehungen im Exzellenzcluster „Normative Orders“ an der Goethe-Universität Frankfurt. Darüber hinaus ist sie ab April 2016 Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und leitet dort die Forschungsgruppe „Normativität im Streit“. Sie hat in Darmstadt und Buffalo, New York, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften studiert und an der Technischen Universität Darmstadt 2004 summa cum laude promoviert. Stationen ihrer wissenschaftlichen Laufbahn umfassen unter anderem eine Forschungsprofessur an der Universität Bremen und die Leitung der Redaktion der Zeitschrift für Internationale Beziehungen. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Institutionen und Normen, Grundlagen politischer Herrschaft und ihrer Legitimation jenseits des Nat ionalstaats, Privatisierungs- und Internationalisierungstendenzen im Bereich der Sicherheitspolitik sowie Widerstands- und Protestphänomene mit einem Schwerpunkt auf soziale Bewegungen. Zum Talk >>

Karl Kopp ist Europareferent. Er vertritt PRO ASYL im Europäischen Flüchtlingsrat ECRE (European Council on Refugees and Exiles). Zudem ist er verantwortlich für die Pressearbeit im europäischen Kontext sowie für die europaweite Vernetzung von PRO ASYL mit Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen. Im Auftaktpanel unserer Vorträge & Talks 2016 diskutiert er mit anderen namhaften Persönlichkeiten u.a. über folgende Fragen: Welche Verantwortung trägt Europa für die Konflikte in der arabischen Welt und andernorts? Wie können die Europäer gemeinsam zu friedlichen Lösungen beitragen und die Chancen pluralistischer Gesellschaften wahrnehmen lernen? Zum Talk >>

Eberhard Nembach, Jahrgang 1969, studierte Osteuropäische Geschichte und promovierte 2001 zum Dr.phil. über „Stalins Filmpolitik“. Er arbeitet als Hörfunkjournalist, u.a. für BBC-World, WDR, Deutschlandfunk, radio ffn und hr und war fünf Jahre ARD-Hörfunkkorrespondent in Südosteuropa. Derzeit ist er als Politik-Redakteur beim Hessischen Rundfunk tätig, wo er Koordinator am Politik-Desk von hr-info ist. Zum Talk >>

Dr. Mark Terkessidis ist Journalist, freier Autor und Migrationsforscher. Zu seinen Themen zählen Jugend- und Populärkultur, Migration und Rassismus. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in hochkarätigen Medien, wie „tageszeitung“, „Die Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“, „Freitag“, „Tagesspiegel“, „Literaturen“, „Texte zur Kunst“, und „Spex“ (für die er 1992-1994 als Redakteur tätig war), arbeitet Terkessidis auch immer wieder für den „Westdeutschen Rundfunk“, „Radio Bremen“ und „DeutschlandFunk“. 2001 gründete der studierte Diplom-Psychologe mit Tom Holert das „Institute for Studies in Visual Culture“(ISVC) und sitzt seit 2011 im Beirat des Goethe-Institutes im Bereich „Wissenschaft und Zeitgeschehen“. Aktuell ist er Mitglied in der „Akademie der Künste der Welt“ in Köln und hat einen Platz im Beirat der „Zukunftsakademie NRW“ (Bochum) inne. Mark Terkessidis lebt in Berlin und Köln. Zum Talk >>

Vorträge & Talks 2016 // AGORA

Geboren 1993 in Frankfurt, studierte Wirtschafts- und Biowissenschaften in Frankfurt am Main und Tromsø (NO), wo sie auch Kurse in englischer Literatur belegte. Verfasst derzeit eine Arbeit in letzterem zum Thema „Carrying Capacity des Homo sapiens“; neben sämtlichen Natur- und Umweltthemen interessiert sie sich für Wachstumstheorie und Ungleichheit.
Vivian Grudde vertritt die Studierendeninitiative „Kritische Ökonomik“, welche sich für eine pluralistische, interdisziplinäre und dogmenhistorische Volkswirtschaftslehre einsetzt. ZUR AGORA >>

Marcus Jurk, geboren 1982, Studium der Politologie, Soziologie und Philosophie, arbeitet zu bildungspolitischen und raumsoziologischen Fragestellungen. Er übernahm zwei Jahre lang einen Lehrauftrag der Academy of Visual Arts (Frankfurt) für die Einführungsvorlesung in die Soziologie und organisierte Tagungen und Workshops, unter anderem für die Goethe-Universität (Frankfurt) und den Arbeitskreis Fragmente (Wiesbaden). Er ist Mitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaften und Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung ConVivial. In seiner Dissertation untersucht er historische Weltkarten mithilfe sinnrekonstruktiver Analyseverfahren, um den Wandel der zugrundeliegenden Orientierungsdispositive herauszuarbeiten. Zur AGORA >>

Ben Kamin ist seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich “International Relations and Theories of Global Order” am Exzellenzcluster “Normative Orders”.
Seine Forschungen konzentrieren sich auf die Konzeption von Regel, Legitimität und Strategie jener, die das Prinzip totalitärer internationaler Gesellschaft ablehnen. Damit trägt Kamin zum Projekt “Transnationalisierung von Regel und Widerstand in den internationalen Beziehungen” am Exzellenzcluster bei.
Weiterhin beschäftigt er sich auch mit Normaktivität, Geschichte und der symbolischen Repräsentation von internationalem Gesetz und Gesellschaft. Zur AGORA >>

Matthias C. Kettemann (Exzellenzcluster “Normative Orders”), Jahrgang 1983, studierte Rechtswissenschaften in Graz und Genf und war Fulbright und Boas Scholar an der Harvard Law School (LL.M. 2010). 2012 promovierte er an Karl-Franzens-Universität Graz mit einer Arbeit zur Zukunft des Individuums im Völkerrecht. Er ist Co-Chair der Internet Rights & Principles Coalition, hat für den Europarat, das Europäische Parliament und das Internet&Society Co:llaboratory geforscht und publiziert regelmäßig zu Rechtsfragen des Internets. Zur AGORA >>

Verena Kuni (Dr. phil., M.A.) ist Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Visuelle Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In ihrer Forschung und ihren Projekten beschäftigt sie sich u. a. mit Transfers zwischen materialen und medialen Kulturen; Medien der Imagination; Technologien der Transformation; (Un)Sichtbarkeiten; Informationsdesign und/als Wissensvermittlung; Spielen und/als Lernen; Urbanen Biotopen; Alternate Realities und Anderen Zeiten. Zur AGORA >>

Katja Kynast, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität Berlin. Sie studierte in Bremen und Berlin Soziologie, Gender-Studies und Kulturwissenschaft. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit frühen Naturdokumentationen sowie politischen, ökologischen und ästhetischen Konzepten in der Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland. Sie ist Redaktionsmitglied von „ilinx. Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft“ und arbeitet freiberuflich für Museen und andere Kulturinstitutionen (u.a. Haus der Kulturen der Welt und Museum für Kommunikation Berlin). Zur AGORA >>

Sebastian Läßle studierte Rechtswissenschaft und Philosophie in Frankfurt a.M. Seit 2015 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster „Normative Orders“. Er arbeitet zu Recht, Philosophie und Rechtsphilosophie. Seine Doktorarbeit beschäftigt sich mit dem Gegenstandsbereich der „Juristenausbildung“. Zur AGORA >>

Yumin Li, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Sie studierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der University of Nairobi, der Universität Konstanz und der University of California, Berkeley. Sie ist Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin und des Multicultural Germany Project am German Department der University of California, Berkeley. In ihrer Dissertation untersucht sie die transnationale Karriere Anna May Wongs mit Fokus auf den symbolischen und geographischen Grenzziehungen und –überschreitungen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Border Studies, insbesondere die Grenzziehungsprozesse und transkulturellen Verflechtungen Europas, Gender Studies und Film- und Medienwissenschaft. Sie arbeitet darüber hinaus am Haus der Kulturen der Welt und produzierte unter dem Label cobratheater.cobra das Stück马马虎虎 ma ma hu hu (ausgezeichnet mit dem Bürgerstiftungspreis Hildesheim 2013). Zu ihrer jüngsten Publikation gehört der Aufsatz „Anna May Wong als Grenzgängerin des Weimarer Kinos“ erschienen in den IMIS-Beiträgen (Themenheft Migration und Film, Heft 46/2015, Osnabrück 2015) Zur AGORA >>

Valentin Rauer (Exzellenzcluster “Normative Orders”) studierte Soziologie, Politologie und Medizin in Freiburg i.Br. und HU Berlin. Promotion: “Die öffentliche Dimension der Integration” (2006) Universität Konstanz. Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Universitäten: (HU Berlin, Universität Konstanz, sowie Goethe-Universität Frankfurt am Main). Zur AGORA >>

Johannes Röß hat Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main studiert. Seine Interessen liegen im Grenzbereich zwischen Philosophie, Literatur- und den Sozialwissenschaften. Abschlussarbeit: „Das ‚Unheimliche‘ als kritisches Konzept der Sozialphilosophie. Möglichkeiten und Grenzen im Anschluss an Freud.“ Zur AGORA >>

Dr. Vanessa Rüegger ist assoziierte Professorin bei der Fernuni Schweiz (Universitäre Fernstudien Schweiz). Sie lehrt Allgemeine Staatslehre, Bundesstaatsrecht und allgemeines Verwaltungsrecht. Sie hat an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg i. Ue. studiert und mit einer Arbeit zum Menschenrecht auf Wasser promoviert. Zur AGORA >>

Thorsten Thiel ist Koordinator des Leibniz-Forschungsverbundes ‚Krisen einer globalisierten Welt‘, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und assoziiertes Mitglied des Frankfurter Exzellenzclusters “Normative Orders”. Er hat in Aachen studiert und im Rahmen des Berliner Graduiertenkollegs „Verfassung jenseits des Staates“ promoviert. Er forscht unter anderem zumVerhältnis von Souveränität und Digitalisierung, den Wirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologie auf Protestakteure und der Regulierung von Anonymität. Zur AGORA >>

Vorträge & Talks 2016 // ÄSTHETIK DER GRENZE/GRENZEN DER ÄSTHETIK

Elena Beregow hat in Göttingen und Hamburg Soziologie studiert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg und arbeitet in ihrem Dissertationsprojekt zu einer Soziologie der Temperierung. Im Rahmen des Gesprächs „Ästhetik der Grenze/Grenzen der Ästhetik“ am 2. April interessiert sie sich für die Frage, was es für Prozesse der Grenzziehung bedeutet, wenn Grenzen zunehmend unsichtbar und beweglich werden – und somit auch der klassische Topos der Grenzüberschreitung an Wirksamkeit verliert. Zum Talk >>

Sonja Eismann, geboren 1973 in Heidelberg, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Englisch und Französisch an den Universitäten Wien, Mannheim, Dijon und Santa Cruz (USA). Seit Ende der 1990er Jahre als Journalistin an der Schnittstelle von Feminismus und Popkultur aktiv, war sie 1999 in Wien Mitbegründerin der Zeitschrift “nylon. KunstStoff zu Feminismus und Popkultur” und arbeitete von 2002-2007 beim Kölner Popkulturmagazin Intro als Kulturredakteurin. 2007 gab sie den Reader “Hot Topic. Popfeminismus heute” heraus und gründete 2008 gemeinsam mit Steffi Lohaus und Chris Köver das Missy Magazine, dessen Mitherausgeberin und Chefredakteurin sie heute noch ist. 2012 veröffentlichte sie den Reader „absolute fashion“ sowie gemeinsam mit Chris Köver „Mach's selbst. Do It Yourself für Mädchen“; 2013 und 2015 folgten, wieder mit Chris Köver, „Glückwunsch, du bist ein Mädchen“ und “Hack's selbst. Digitales Do-It-Yourself”. In Texten, Workshops, Vorträgen und Lehrveranstaltungen an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigt sie sich mit aktuellen feministischen und Do-It-Yourself-Diskursen, der Repräsentation von Geschlecht in der Populärkultur sowie mit Konzepten des Utopischen in der Mode. Zum Talk >>

Thomas Hecken ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Siegen und Redakteur der Zeitschrift „Pop. Kultur und Kritik“ sowie der Website pop-zeitschrift.de. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen u.a.: “Das Versagen der Intellektuellen. Eine Verteidigung des Konsums gegen seine deutschen Verächter” (2010), „Avant-Pop“ (2012). Zum Talk >>

Cesy Leonard ist Chefin des Planungsstabs und leitend an Stoffentwicklung und Konzeption von Aktionen beteiligt. Sie führt zudem das Filmdepartment des Zentrums für Politische Schönheit. Der Film Schuld – Die Barbarei Europas gewann 2012 den Deutschen Webvideopreis. Beim Steirischen Herbst inszenierte sie die „Kanzlerin im Untergrund“.

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit – zum Schutz der Menschheit. Grundüberzeugung ist, dass die Lehren des Holocaust durch die Wiederholung von politischer Teilnahmslosigkeit, Flüchtlingsabwehr und Feigheit annulliert werden und dass Deutschland aus der Geschichte nicht nur lernen, sondern auch handeln muss. Das ZPS betreibt eine parallele (schönere) deutsche Außenpolitik, die auf Menschlichkeit als Waffe setzt. Von Bosnien-Herzegowina über Aleppo bis in die Waldberge vor Melilla kündendie Aktionen von der Kunst als fünfter Gewalt im Staate. Zum Talk >>