Gäste und Filmemacher 2015

Auch 2015 freuen wir uns wieder auf spannende Gespräche und Talks mit den zahlreichen Filmemachern und Gästen des Festivals.

Wir präsentieren die Filmemacher und Gäste des LICHTER Filmfests 2015.

Moderation

Daniel Boschmann

Keiner reitet Wellen so wie er: Daniel Boschmann kam als Autor und Sprecher der Comedy-Show „Talentschuppen“ zum Radio. Seit 2009 leiht er dem Hessischen Rundfunk seine junge Stimme. Wie das LICHTER Filmfest verbindet er die Region mit der Welt: Für die YOU FM „Young fresh music cities“ ist er bis nach New York gereist. Auch Ausflüge ins Fernsehen und in Online-Formate sind ihm nicht fremd. Als Film-Enthusiast organisierte er während seines Politik-Studiums das Kurzfilmfestival „Short Shots“ in Berlin. 2014 konnte man ihn als Moderator zum „Tag der Deutschen Einheit“ erleben. Was uns zu unserem diesjährigen Festivalthema „Geld“ besonders freut: Daniel kennt sich nicht nur mit Film, Pop und Politik aus, sondern hat auch Wirtschaftswissenschaften studiert – wir freuen uns auf einen illustr(ig)en Abend mit ihm!

Langfilmjury

Christoph Thoke

Christoph Thoke ist Koproduzent unseres preisgekrönten Eröffnungsfilms 2014 Of Horses and Men und vieler weiterer Filme. Seine Produktionen wurden in den Wettbewerben von Cannes, Venedig und Berlin eingeladen sowie ausgewählt für den Wettbewerb für den Europäischen Filmpreis, die Golden Globes und den Oscar in der Kategorie Bester ausländischer Film. Er hat mit namhaften Regisseuren wie Jean-Pierre und Luc Dardenne zusammengearbeitet. Thoke ist mit seiner Produktionsfirma Mogador Film in der Rhein-Main-Region präsent.

Tatjana Turanskyj

Tatjana Turanskyj studierte Geisteswissenschaften in Frankfurt a.M. und ist seit 1999 im Performance- und Videobereich tätig. Als Mitglied des Performance-Filmkollektiv hangover ltd.* drehte sie erfolgreich Filme; u.a. den in Oberhausen preisgekrönten Kurzfilm “Remake”. 2008 gründete Tatjana Turanskyj zusammen mit Jan Ahlrichs die Filmproduktion turanskyj & ahlrichs, die ihre nun folgenden Spielfilme “Eine flexible Frau” und “Top Girl” produziert hat. Beide Filme sind Teil der “Frauen- und Arbeittrilogie” und hatten ihre Premieren auf der Berlinale 2010 bzw. 2014. Turanskyjs aktueller Film “Athen – Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen”, den sie zusammen mit der Dokumentarfilmerin Marita Neher gedreht hat, befindet sich in der Postproduction. Zur Zeit erarbeit Turanskyj das Drehbuch für “High Potential”, den dritten Teil der “Frauen- und Arbeittrilogie”. Tatjana Turanskyj ist Mitbegründerin der Initiative ProQuote Regie einem Zusammenschluss von Regisseurinnen, die sich für u.a. eine Quote für die Vergabe von Regieaufträgen im Fernseh- und Filmbereich einsetzen, um mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Filmbranche zu erreichen.

Anne Ratte-Polle

Anne Ratte-Polle ist Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin. Nach einem Studium in Münster machte sie eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. An der Volksbühne Berlin arbeitete sie u.a. mit René Pollesch, Frank Castorf, Dimiter Gotscheff, Werner Schroeter und Herbert Fritsch zusammen. Ihre erste Kinohauptrolle hatte sie in Die Nacht singt ihre Lieder von Romuald Karmakar an der Seite von Frank Gierig. Zudem drehte sie mit Andreas Dresen (Willenbrock) und Nicolas Wackerbarth (Halbschatten). Zuletzt sah man sie auf der Berlinale in zwei Hauptrollen als Wanja (Regie: Carolina Hellsgård) und Sybille (Regie: Michael Krummenacher).

Kurzfilmjury

Martina Valentina Baumgartner

Martina Valentina Baumgartner, geboren 1974 in Frankfurt am Main, ist Art Director großer Filme wie Der Vorleser (2008), Barbara (2012) und Ich und Kaminski (2013). Legendär und unvergessen ist ihr LICHTER-Auftritt 2009 als Chefköchin der Freitagsküche an der Seite ihrer italienischen Mamma. Nun will sie in die Fußstapfen ihres Vaters Karl Baumgartner treten und als Produzentin die Filmbranche aufmischen.

Stefan Kriekhaus

Stefan Kriekhaus, geboren 1968 in Haan, wuchs in Gießen auf. Seit 1998 ist der Wahl-Berliner als freier Autor tätig, unter anderem als Co-Autor von Henner Wincklers Klassenfahrt (2002) und LuCy (2006). 2005 realisierte er seinen ersten Kurzfilm(Baden). Für seinen Kurzfilm Die Ruhe bleibt gewann er 2013 den Silbernen Bären der Kurzfilmjury im Wettbewerb der Berlinale.

Achim Forst

Achim Forst, geboren 1955, studierte in Berlin Germanistik, Publizistik und Musikwissenschaft. Nach einem Volontariat arbeitete er als freier Musik- und Filmkritiker. Ab 1977 war er als Film- und Musikjournalist tätig. Auch arbeitete er bei Filmfestivals wie der Berlinale und dem Filmfest München. Seit 1991 ist er Redakteur der Filmredaktion 3sat des ZDF. Dort realisiert er Dokumentationen, unter anderem über osteuropäisches Kino wie z.B. “Russische Realitäten” (2014). Er veröffentlichte das Buch „Breaking the Dreams – Das Kino des Lars von Trier“ und zwei Filme über den Dogma-Filmemacher.

Regional Langfilme – Wettbewerb

Johannes Allmayer wuchs in Filderstadt auf. Nach seinem Abitur zog er nach München, wo er an der Bayerischen Theaterakademie August Everding eine Ausbildung absolvierte. Nach dem erfolgreichen Abschluss 1993 folgten einige regionale Theaterrollen. 2003 zog er nach Düsseldorf, wo er am Schauspielhaus Düsseldorf eine feste Stelle bekam. Es folgten erste Auftritte im Fernsehen. So spielte er in der Serie Schulmädchen – Drei sind einer zuviel mit. 2004 trat Allmayer dann zum ersten Mal in einem Kinofilm auf, als er in Stages mitspielte. 2007 spielte er in der Filmkomödie Selbstgespräche, welche im folgenden Jahr den Max-Ophüls-Preis gewann, den Callcenter-Mitarbeiter Adrian. 2009 erhielt der Film Schautag, in dem Allmayer mitspielte, in der Kategorie bester Kurzfilm ebenfalls einen Max-Ophüls-Preis. Zum Film >>

Céci Chuh wurde mit dem Film “Die Unerzogenen” von Pia Marais bekannt und erhielt für ihre glaubwürdige Darstellung des jungen Mädchens in einer von Drogen, Kriminalität und psychotischen Zuständen bestimmten Erwachsenenwelt den Madame Laudabay Preis als beste europäische Newcomerin, zudem eine Vornominierung als beste Darstellerin zum Deutschen Filmpreis und eine Nominierung zum Udine Award. Seitdem spielt Ceci Chuh Hauptrollen, die immer auch mit einer grenzgängerischen Charakterisierung einhergehen. Schwierige Mädchen, die sich mit einer gewissen Widerspenstigkeit am Rande der Gesellschaft bewegen, junge Frauen, die bereits ein anderes Schicksal ereilt hat als das ihrer gleichaltrigen, wohlbehüteten Genossinen. 2015 wurde Chuh für ihre Darstellung einer Schizophrenen in dem Serienpiloten “Allein unter Irren” von Johannes Kizler für den Max-Ophüls Nachwuchspreis nominiert und war mit _“Bube Stur” von Moritz Krämer in der Perspektive Deutsches Kino auf der 65. Berlinale vertreten. Zum Film >>

Die gebürtige Berlinerin mit polnischen Wurzeln hat schon im frühen Jugendalter ihren Weg als Filmschauspielerin beschritten. Sie hat in vielen Kurzfilmen mitgewirkt und war in Gastauftritten im Fernsehen unter anderem in der ZDF-Serie
„Soko Leipzig” zu sehen. „SIN & ILLY STILL ALIVE ist ihr erster Langspielfilm. Zum Film >>

Sanjeev Hathiramani wurde 1976 in Frankfurt geboren. Nach dem Schulabschluss 1996 studierte er drei Jahre Geschichte in Frankfurt, ehe er sich entschloss seine Passion, die Arbeit an Musikclips, zum Beruf zu machen. 2001 wurde er Junior Editor bei Laterna Magica, einer kommerziellen Filmproduktionsfirma ansässig in Frankfurt. Seit 2002 ist er als Freelancer tätig sowie als erster Art Director für Firmen, wie @cineteam, groupIE, Laterna Magica, C3, Fratelli Spirandelli, Scopas und Neue Senimental Film, die er bei der Erstellung von Werbe- sowie Imagefilmen, Trailer und Musikvideos. 2013 bekam er schließlich die Chance für die Arbeit an seiner ersten Langfilmdokumentation “The Green Prince” (Regie: Nadav Schirman).

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Sonja Heiss absolvierte von 1998 bis 2006 ihr Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sie lebt in Berlin. Ihr mittellanger Film „Karma Cowboy“ lief auf einer Vielzahl internationaler Festivals und wurde auf dem Film Festival Visions du Réel in Nyon mit dem Prix Regards Neufs, sowie mit dem Bayerischen Dokumentarfilmpreis „Der junge Löwe“ ausgezeichnet. „Hotel Very Welcome“, ihr erster Langspielfilm, war gleichzeitig ihr Abschlussfilm an der HFF. Nach der Premiere in der Reihe Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale 2007 wurde ihr Debütfilm u.a. mit dem First Steps Award, dem Publikumspreis und einer besonderen Auszeichnung der Jury auf dem Festival des Deutschen Films in Mannheim/Ludwigshafen sowie dem Prix Cinédécouvertes auf dem Europäischen Film Festival in Brüssel ausgezeichnet. Von 1998 bis 2004 war Sonja Heiss als Casting Director in der Werbung tätig, 2003 begann sie selbst Regie bei Werbespots zu führen. 2011 erschien ihr vielbeachtetes literarisches Debüt _“Das Glück geht aus” (Erzählungen) im Berlin Verlag / Bloomsbury. HEDI SCHNEIDER STECKT FEST wurde 2014 mit dem Hessischen Film- und Kinopreis als Bester Spielfilm ausgezeichnet. Zum Film >>

Maria Hengge ist am 22.3.1970 in Chicago, IL, USA geboren und in München , Deutschland aufgewachsen. 1998 hat sie ihr Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien abgeschlossen und bis 2005 als Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater gearbeitet. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin und Regisseurin im Theater und Film, studierte sie  Spielfilmdramaturgie und Filmästhetik an der Universität in Berlin-Babelsberg. 2008 realisierte sie ihren ersten Kurzspielfilm THE LAST BUS, der auf 30 internationalen Film Festivals präsentiert wurde und das Prädikat „wertvoll” von der FBW 2009 erhielt. Von 2009 bis Nov. 2014 realisierte sie ihren ersten Langspielfilm SIN & ILLY STILL ALIVE, für den sie ebenfalls verantwortlich zeichnet für Buch, Regie und Produktion. Zum Film >>

Ben Hopkins ist Drehbuchregisseur, Filmemacher und Autor. Geboren in Hong Kong wuchs er in London auf, wo er in Oxford und am _Royal Collage of Art studierte. Inzwischen lebt er in Berlin ind Istanbul. Zu seinen Arbeiten zählen sowohl Lang- als auch Kurzfilme; er beschäftigt sich mit Spielfilmen ebenso wie mit dem Dokumentarischen. Er hat zahlreiche Awards gewonnen, u.a. in Berlin, Locarno, Antalya und Toronto. Zum Film >>

M.A. Littler ist fast schon ein Urgestein des LICHTER Filmfests. Auch mit seinem neuesten Film Hard Soil, nimmt der gebürtige Frankfurter am LICHTER Wettbewerb um den besten regionalen Langfilm teil. Zum Film >>

Hans Löw ist der Sohn des Schweizer Schauspielers Jürg Löw und wuchs in Stuttgart auf. Bereits während des Studiums erhielt er kleinere Rollen an den Münchner Kammerspielen, denen die Schauspielschule angeschlossen ist. 1998 folgte sein TV-Debüt als Elvis-Lookalike in der ARD-Serie Aus heiterem Himmel. Von 2001 bis 2009 war Löw festes Ensemblemitglied am Thalia Theater (Hamburg). 2004 wurde er mit dem Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Parallel dazu war Löw auch wiederholt im Kino und Fernsehen zu sehen, darunter waren Rollen in den Produktionen Männer wie wir (2004), Knallhart (2006), Chiko (2008) und Rubbeldiekatz (2011). Des Weiteren spielte Löw mehrfach im Tatort, so u.a. im Kult-Tatort “Weil sie böse sind” an der Seite von Andrea Sawatzki und Matthias Schweighöfer. Zum Film >>

Stanislaw Mucha schloss sein Studium 1993 an der staatlichen Theaterhochschule „Ludwik Solski“ in Krakau in Schauspielkunst mit dem Titel „Magister Artium“ ab. Es folgte ein festes Engagement als Schauspieler und Regieassistent am Staatlichen Alten Theater „Helena Modrzejewska“ in Krakau. Doch schon ein Jahr später zog es ihn weg von der Bühne, hin zur Leinwand: er begann ein Studium der Film- und Fernsehregie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, das er im Jahr 2000 mit einem Diplom mit Auszeichnung abschloss. Seitdem hat er zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien erhalten: u. a. Filmstipendium Akademie Schloss Solitude Stuttgart, Nachwuchsförderpreis der DEFA-Stiftung Berlin, Recherchestipendium der Robert-Bosch-Stiftung „Grenzgänger“, sowie den Preis der deutschen Filmkritik. 2003 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis für sein abendfüllendes Dokumentarfilm-Debüt „Absolut Warhols“ und 2004 den Hessischen Filmpreis für „Die Mitte“. 2010 folgte eine weitere Grimme-Preis-Nominierung für seinen ersten Spielfilm „Hope“ sowie eine Nominierung für den Friedensfotopreis 2010 des Stiftes Klosterneuburg in Österreich für „Humanitäres Engagement in der Kunst“ nominiert. Stanislaw Mucha lebt in Berlin. Zum Film >>

Elizabeth Ok ist Regisseurin, Filmproduzentin und ausgebildete Sängerin mit armenisch/aramäischen Wurzeln. 1977 bei Würzburg geboren, absolvierte sie in Berlin eine Ausbildung im Bereich Schauspiel und Gesang, wobei sie ihre Leidenschaft für die filmische Darstellung entdeckte. Nach einer einjährigen Reise rund um den Globus zog sie 2006 von Berlin nach Frankfurt am Main. Sie begann ein Studium der Kulturwissenschaften und arbeitete als freie Journalistin für verschiedene Musikzeitschriften und Onlinemagazine. Außerdem engagierte sie sich als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Pressebereich bei der Frankfurter Bezirksgruppe von Amnesty International. Zudem wirkte sie als Produktionsassistentin der New Poetry Theater Productions Frankfurt an einer Theateraufführung anlässlich des 200. Geburtstages von Edgar Allan Poe mit. Carlo, Keep Swingin ist ihr erster Langdokumentarfilm. 2011 ging Elizabeth Ok zurück nach Berlin und gründete die Ok & Stock Filmproduktion, wo sie auch Imagefilme für Unternehmen und Musiker realisiert. Sie lebt seitdem in Frankfurt und Berlin. Zum Film >>

Nino Pezzella, geboren 1961 wuchs in Wiesbaden und Italien auf. Von 1979 bis 1992 studierte er an der FH Wiesbaden, der Städelschule Frankfurt am Main und dem Art Institut of Chicago. 2000 gewann er den Hessischen Filmpreis in der Kategorie Kurzfilm, 2014 folgt der Hessische Filmpreis für Experimentalfilm sowie der Deutsche Filmkritiker Preis als bester Experimentalfilm. Nino Pezzella lebt seit 1992 in Frankfurt am Main. Zum Film >>

Der Filmemacher Götz Schauder wurde 1975 in Göttingen geboren. Im Jahr 2004 schloss er sein Studium im Filmbereich an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ab. Er führte Regie bei zahlreichen Kurzfilmen, Musik Videos und künstlerischen Dokumentationen unter anderem für den Ballett Choreographen William Forsythe. Sein erster Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 „Bob’s Place“ lief u.a. in New York im Wettbewerb des Tribeca Film Festivals. Als Autor arbeitete Götz Schauder an gesellschafts-historischen Reportagen für den Hessischen Rundfunk. Seine halbstündige Fernsehreportage „Zur Strafe ab nach Deutschland“ wurde für den deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2010 nominiert. In Zusammenarbeit mit S.U.M.O Film und Hubertus Siegert realisierte Götz Schauder seinen ersten Dokumentarfilm fürs Kino „Conduct! Jede Bewegung zählt“, der bei LICHTER 2015 im Wettbewerb läuft. Zum Film >>

Schirmans erste Langfilm Dokumenation The Champagne Spy (D/ISR 2008) gewann den Preis als beste Dokumentation beim Israeli Academy Award, stand auf der Shortlist für den European Film Academy Award und gewann den John Schlesinger Award als herausragendes Filmdebüt. Schirmans zweite Langfilm Dokumentation In the Darkroom (D/F/ISR/I/Ru/U 2013) lief 2014 im LICHTER-Wettbewerb um den besten regionalen Langfilm. Gedreht auf 16mm setzt die Dokumenation Schirmans Blick auf Familienporträts fort. The Green Prince (D/E/ISR 2014) beschließt die Trilogie seiner Kinodokumentationen und tritt 2014 im LICHTER Wettbewerb an.

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Andy Siege wurde 1985 in Nairobi geboren. “Beti und Amare”, der bei LICHTER 2015 im Wettbewerb läuft, ist sein Debütfilm. Er wurde mit einem Budget von lediglich 14.000 Euro realisiert. Neben einer Nominierung für den Golden St. George Award auf dem 36. Moscow International Film Festival, fand der Film zusätzlich Beachtung auf weiteren Festivals rund um den Globus, wie u. a. dem BFI London Film Festival, dem Durban International Film Festival und dem Montreal World Film Festival. Außerdem hat Beti und Amare den River Admiration Award auf dem Silent River Film Festival gewonnen. Zum Film >>

Hubertus Siegert ist Berliner Filmproduzent und Regisseur. Geboren 1959 in Düsseldorf, er studierte Geschichte, Kunstgeschichte, Theater und Film an der Freien Universität Berlin und Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Berlin. 1992 gründete er die Produktionsfirma, S.U.M.O. Film, die nach einigen Kurzfilmen ihren ersten programmfüllenden Kinodokumentarfilm “Berlin Babylon“ herstellte. 2004 produzierte S.U.M.O. FILM den Kinofilm “Klassenleben”, in der Regie von Hubertus Siegert. Im LICHTER Programm ist Siegert in diesem Jahr gleich doppelt vertreten. Sein erster internationaler Dokumentarfilm, ebenfalls produziert von S.U.M.O. FILM, “Beyond Punishment”, über den gesellschaftlichen Umgang mit schwerster Gewaltkriminalität, läuft bei LICHTER 2015 außerhalb des Wettbewerbs. Außerdem ist der für die Produktion von Conduct. Jede Bewegung zählt. (Regie: Götz Schauder) verantwortlich. Seit April 2009 ist Hubertus Siegert stellvertretendes Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie. Zum Film >>

Laura Tonke ist eine deutsche Schauspielerin. Die Tochter des Filmausstatters Michael Tonke studierte bis 1996 Theaterwissenschaften in Berlin. Im Alter von 17 Jahren gab sie ihr Debüt vor der Kamera in Michael Kliers Spielfilm Ostkreuz. Es folgten zahlreiche Rollen in Spiel- und Fernsehfilmen. Darüber hinaus wird sie auch in Szene- und Modemagazinen als Model gebucht. Seit dem Frühjahr 2007 steht sie bei Performance-Produktionen des Theaterkollektivs Gob Squad in der Berliner Volksbühne (bzw. Volksbühne im Prater) und anderen Theatern auf der Bühne. 2000 wurde Tonke mit der Lilli-Palmer-Gedächtniskamera als Beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet. Für ihre Rolle der Gudrun Ensslin in Christopher Roths Spielfilm Baader wurde sie 2003 für den Deutschen Filmpreis nominiert. Zum Film >>

Vaske ist Autor, Regisseur und Produzent. Er gewann über einhundert nationale und internationale Kreativpreise. Nicht nur Goldmedaillen des Art Directors Club und Cannes Löwen für seine Werbefilme, sondern auch den Adolf-Grimme-Preis für sein Dokudrama „The A-Z of Separating People From Their Money“ mit Dennis Hopper. Vaskes Filme liefen auf Festivals wie Cannes, Berlinale, Palm Springs, Toronto, Rain Dance, Montreal and Istanbul. Er studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin und Filmregie am American Film Institute in Los Angeles. Nach Stationen als Kreativdirektor bei Saatchi & Saatchi in London und als Geschäftsführer Kreation bei FCB Hamburg, gründete er 1995 Hermann Vaske’s Emotional Network. Als Executive Creative Director und Regisseur kreierte er Filme und Kampagnen für Kunden wie ARTE, Deutsche Bahn, Audi, BMW, VW, ZDF, Mercedes, Deutsche Bank und Hornbach. 2013 drehte Vaske Arteholic mit Udo Kier, Rosemarie Trockel, Marcel Odenbach, Nicolette Krebitz, Jonathan Meese und Lars von Trier. Hermann Vaske ist Mitglied des Art Directors Club für Deutschland und Mitglied der European Film Academy (EFA). Zum Film >>

Daniel Zuta arbeitet seit vielen Jahren als unabhängiger Filmproduzent. Er gründete seine erste Produktionsfirma 1984 und hat mehr als 45 internationale Spiel- und Dokumentarfilme produziert. Einer seiner ersten Filme Überall ist es besser, wo wir nicht sind (1990) unter der Regie von Michael Klier hat u.a. den Grimmepreis und den Hessischen Filmpreis gewonnen. Sein Cannes Beitrag Die Atempause von Francesco Rosis mit John Turturro (1996) hat 3 David di Donatellos gewonnen. 2006 hat er “Mathilde” von Nina Mimica mit Jeremy Irons, Sinéad Cusack and Miki Manojlovic koproduziert. Mit seinen investigativen Kinodokumentarfilmen Bulb Fiction (2012) und dem Romy Gewinner _Plastic Planet_(2011) konnte er ein Stück die Welt verändern. Daniel Zuta ist Mitglied bei der European Film Academy, der Deutschen Film Akademie, dem European Producers Club und dem Hessischen Filmbüro. Zum Film >>

Regionale Kurzfilme – Wettbewerb

Theresa Büchner wurde 1993 geboren. Seit 2013 studiert sie visuelle Kommunikation an der hfg Offenbach. Im gleichen Jahr stellte sie im Atelierhaus Aachen e.V. aus. 2014 nahm sie an verschiedenen Ausstellungen teil, wie z.B. Mon amie, l'image VKunst, und stellte in der Galerie Greulich, aus. 2014 folgte die Beteiligung an der Ausstellung ON STAGE, die an verschiedenen Orten stattfand. 2015 fanden die ersten Filmvorführungen im Flimmerzimmer in Berlin statt.
Büchner ist bei LICHTER im regionalen Kurzfilmwettbewerb vertreten. Zum Film >>

Gunter Deller ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung Offenbach a. M. mit den Schwerpunkten Film (bei Prof. Helmut Herbst und Urs Breitenstein) und Fotografie (Clemens Mitscher). Sein Abschlußfilm „Schattengrenze“ (1999) wurde mit dem Hessischen Hochschulfilmpreis ausgezeichnet. „Light my Fire“ (2013) war nominiert zum Preis der deutschen Filmkritik. Zur Zeit ist er mit einer 3-Kanal-Videoinstallation bei „New Frankfurt Internationals – SOLID SIGNS“ im Frankfurter Kunstverein vertreten. Er ist Mitbetreiber des Mal Seh’n Kino in Frankfurt und kuratiert dort Programme mit besonderer Vorliebe für den „experimentellen Film“ Zum Film >>

Jochen Döring wurde 1981 in Frankfurt a. M. geboren. Er begann seine Schauspielkarriere 2006 am Schauspiel Frankfurt als „Heilbutt“ in Falladas Erfolgsstück „Kleiner Mann, was nun?“. Im selben Jahr schloss sich Döring dem Theater „Landungsbrücken“ an, wo er seitdem regelmäßig als „Ritter Rost“ in dem gleichnamigen Kinder-Musical zu sehen ist. Weitere Engagements hatte er u.a. am Frankfurter Volkstheater und am Staatstheater Darmstadt. Im Kult-Theater „Die Schmiere“ gehört er seit 2009 zum festen Ensemble und ist hier gleichzeitig im Comedy Duo „Frankfurter Klasse“ mit dem Kultstück „Die Reise des Goldfischs“ sehr erfolgreich Zum Film >>

Thomas Eberhard wurde 1989 in Salzgitter, Niedersachsen geboren. Aktuell wohnt er in Lorsch, Hessen. 2014 schloss er sein Studium in Digital Media Video an der Hochschule Darmstadt mit dem Bachelor of Arts ab. Zuvor absolvierte er 2011/12 ein Auslandssemester an der Universidad Politécnica de Valencia. Eberhard hegt ein starkes Interesse für Lateinamerika und lateinamerikanisches Kino. Von 2009 bis 2010 lebte er für 12 Monate in Kolumbien wo es ihn später auch regelmäßig wieder zum Arbeiten und Drehen hinzog, wie etwa für seinen Abschlussfilm (2013) und den Kurzfim “Lo que venga despúes” (2012). 2014 war er Jurymitglied für Kurzfilmwettbewerb im Rahmen des Filmfestivals “Cuba im Film”. Zum Film >>

Die Wahl-Offenbacherin hat Kommunikationsdesign studiert und eine klassische Managerkarriere gemacht. Nach 10 Jahren nahm sie eine Auszeit zum Reisen und Schreiben, es folgte ein Praktikum beim MDR in Leipzig. Seit 2008 ist sie Autorin und Protagonistin der MDR-Reisereportage „Ostwärts – mit dem Rucksack der Sonne entgegen“.
 Seit 2013 arbeitet sie als freie Autorin auch für andere Sender. Das Drehbuch für DIE BRUNNENFRAU schrieb sie im Rahmen des TP2 Talentpool. Es ist ihr Regiedebüt. Zum Film >>

Volker Heymann ist ursprünglich Biologe, wechselte aber nach dem Diplom ins Theaterfach. Nach Schauspielstudium in New York und Engagements an verschiedenen Deutschen Bühnen begann er 1992 mit dem Schreiben von Theaterstücken und Kleinkunstprogrammen. Das brachte ihm 1998 den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 3. Platz) ein. Er lebt als freier Autor, Regisseur und Schauspieler in Mannheim und tritt mit dem Kabarett-Theater “Mannheimer Kulturknall” in ganz Deutschland auf. Seit 2011 dreht er eigene Kurzfilme, von denen sein erster (Sinfonie der Dumpfbacken) von der FBW für den Deutschen Kurzfilmpreis 2012 vorgeschlagen wurde und in der „Soirée Allemande“ durch die Welt tourt. Zum Film >>

Yasar Honneth wurde am 07.01.1985 in Boppard am Rhein geboren und verbrachte seine Kindheit in Aix-En-Provence und in Köln, wo er erste Einblicke in die Fernsehproduktion erhielt. Nach seinem Meister als KFZ-Mechaniker beschloss er seiner wahren Leidenschaft – dem Dokumentarfilm nachzugehen und begann den Bachelor “Digital Media Video” an der Hochschule Darmstadt. Neben dem Studium arbeitet er selbstständig im Veranstaltungsgewerbe als Audio- Videotechniker und als Licht- und Bühnenbildtechnik- Assistent an der Oper in Frankfurt am Main. Aktuell beendet er gerade seinen Master in “Leadership in the Creative Industries” an der Hochschule Darmstadt. Zum Film >>

Tim Karasch wurde 1975 in Frankfurt a. M. geboren. Seit seinem 17. Lebensjahr war er (meist als Bassist) in diversen Bands unterwegs. In seiner Zeit als Musiker organisierte er zahlreiche Tourneen/Auftritte & Aufnahmen. Später studierte er Sozialpädagogik. Anschließend begann er seine Comedy-, Schauspiel- und Autorentätigkeit. Zu seinen größten Erfolgen zählt die Comedy-Trupp Frankfurter Klasse. Inzwischen dreht Karasch auch Dokumentarfilme. Zum Film >>

Philipp Kehm wurde 1982 in Kassel geboren und ist ein deutscher Kameramann und Filmemacher. Von 2004 bis 2007 absolvierte er eine Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton bei der Produktionsfirma TVN in Frankfurt am Main. Bis 2009 arbeitete er dort als Cutter und Kameramann, bevor er im selben Jahr nach Wellington zog, um an der New Zealand Film and Television School zu studieren. Es folgten Mitarbeiten an diversen neuseeländischen Filmproduktionen als DoP [u.a. TheLake (Kurzfilm), Stumped (Kurzfilm) und Contract Killers (Feature Film)]. Seit Mitte 2011 lebt und arbeitet Philipp wieder in Frankfurt. Als Filmemacher veröffentlichte er u.a. die neuseeländische Kurzdokumentation The Residents, führte Regie in dem Kurzfilm-Drama Oh Boy, und verantwortete Regie, Drehbuch und Produktion bei dem Filmprojekt Flirten heißt… . Momentan arbeitet er am Drehbuch für den Spielfilm The Legend of Bob. Zum Film >>

Andrezj Klamt wurde 1964 in Bytom (früher Beuthen), Polen geboren. 1979 folgt die Aussiedlung in die BRD, wie er von 1985 bis 1990 Filmwissenschaft und Slavistik an der Goethe Universität in Frankfurt am Main studierte. 1989 verbrachte er ein Studienjahr in der UdSSR (Moskau/Novosibirsk). Seit 1990 ist er als freier Autor und Regisseur im Dokumentarfilmbereich tätig. 1994 gründete er die halbtotal filmproduktion, die in Wiesbaden ansässig ist. 2006 und 2007 folgte ein Lehrauftrag im Fachbereich Gestaltung an der FH Wiesbaden. Heute lebt und arbeitet Klamt in Wiesbaden. Zum Film >>

Tom Kretschmer, seit 1976 sozialisiert in Ostberlin, studierte nach seiner Ausbildung zum Fotografen visuelle Kommunikation. Er experimentiert als freischaffender Künstler zwischen Fotografie, Grafik und Film. Sein erster poetischer Dokumentarfilm über den sich im Wandel befindlichen Bahnhof Ostkreuz gewann international zahlreiche Preise. Zum Film >>

Ronia Adl-Tabatabai studiert Kunst, Sebastian Linke hat Kunst studiert und Tobias Schwarz ist Künstler von Natur aus. Alle drei leben und arbeiten in Mainz. Zum Film >>

Margarete Rabow wurde 1955 in Lich/Hessen geboren. Inzwischen wohnt die verheiratete Mutter zweier Kinder in Frankfurt am Main. Rabow absolvierte bei Friedl Kubelka, jetzt Friedl vom Gröller, die Schule für Künstlerische Photographie und die Schule für unabhängigen Film in Wien. Fotografieunterricht hatte sie unter anderem bei Nin Brudermann, Evgen Bavcar, Boris Missirkov, Bernd Preiml, Dorit Magreiter. Ihre Erfahrungen im Bereich Film sammelte sie bei Michael Palm, Albert Sackl, Gustav Deutsch, Ulrich Seidl. Bei LICHTER ist sie 2015 mit einem Beitrag im Kurzfilmwettbewerb vertreten. Zum Film >>

Aleksandar Radan, geboren 1988 in Deutschland, studiert Film und elektronische Kunst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Bei LICHTER ist er 2015 im Kurzfilmwettbewerb vertreten. Zum Film >>

Hannes Rall hat seine Arbeiten und Forschung in Ausstellungen, Festivals, Workshops und Konferenzen in mehr als 20 Ländern weltweit präsentiert. Seine Filme “Der Rabe” (1999), “Der Erlkönig” (2003) und “Turnstunde” (2008) wurden in über 150 Film-Festivals weltweit gezeigt (inclusive der Top-Festivals in Annecy, Anima Mundi, Espinho, Valladolid, Odense, Santa Barbara, Dresden, Los Angeles SFF, New Orleans, etc.) Sie haben zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen, darunter u.a. “Goldener Reiter” Filmfest Dresden 2004 für “Der Erlkönig”, Golden Sun Award, Best of Festival CSUN Animation Festival Los Angeles 1999 für “Der Rabe”. Zur Zeit arbeitet er an einem Lehrwerk über Animation und zwei weiteren Filmprojekten, die auf asiatischen Legenden basieren. Zum Film >>

Axel Rössler wurde *1966 in Langenhagen bei Hannover geboren. Er ist Gründungsmitglied des Frankfurter Labels für Medien, Design, Kunst und elektronische Musik saasfee*, wobei sein persönlicher Schwerpunkt im Bereich Animation, 3D sowie Musiklabelarbeit lag. Auch außerhalb von saasfee* setzte er viele ausiovisuelle Projekte um. Seit 2014 lebt Rössler hauptsächlich im sonnigen Tucson/Arizona in den USA, bleibt Frankfurt aber weiterhin stark verbunden. Einflüsse seiner Arbeiten stammen meist aus Fundstücken der Vergangenheit: Rössler fasziniert und beschäftigt die Kombination neuer Technologien/Software mit den Ästhetiken längst verossener Dekaden, so auch bei seinem Beitrag für den LICHTER Kurzfilmwettbewerb “They have retired”. Zum Film >>

Michael Schaff, 1989 in Bielefeld geboren hat nach seinem Abitur seinen Zivildienst im Berchtesgadener Land am CJD Sport-Internat absolviert.Im Jahre 2010 hat er ein 3 monatiges Praktikum bei Seequence und ein einjähriges Praktikum beim Filmhaus Bielefeld gemacht. Anschließend begann er ein Mediendesign Studium an der Hochschule Mainz mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm und 2D-Animation. In diesem Zuge studierte er ein Semester im Ausland an der Bezalel Academyof Arts and Design, Jerusalem in Israel.

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Yaschar Scheyda, 1984 im Iran geboren, lebt und arbeitet in Offenbach am Main als Filmemacher, Komponist und Studiobetreiber. Sein Studium im Bereich Film & Medien begann er 2007 an der HfG Offenbach. Darüber hinaus gäbe es noch vieles zu erzählen, doch das hier ist und bleibt eine Kurz-Biographie. Zum Film >>

Walter Stöhr, Jahrgang 1985, sammelte nach dem Abitur erste Erfahrungen im Medienbereich als Videooperator bei der TV-Produktion :„TATORT – der Tote vom Straßenrand“. Von 2006 bis 2009 arbeitete er beim Regional-Fernsehsender _SaarTV als Videojournalist und in der Werbefilm-Produktion. Im Januar 2013 schloss er seinen Studiengang Zeitbasierte Medien an der Fachhochschule Mainz als Bachelor of Arts ab. Während dieser Ausbildung erfolgte die Spezialisierung auf szenische Filmregie und Bildgestaltung/Kamera. Neben dem Studium arbeitete Stöhr frei bei Werbe- und Industriefilmproduktionen als Oberbeleuchter und Kameramann. Zum Film >>

Mikhail Svyatskiy ist 25 Jahre alt und stammt gebürtig aus Russland (Brjansk). Er studiert Kommunikationsdesign mit Fokus auf Film & 2D Animation. Bei LICHTER ist er 2015 im Kurzfilmwettbewerb vertreten. Zum Film >>

Bernd Thiele wurde 1969 in Lippstadt geboren. Er lebt und arbeitet in Offenbach. Realisation von mehreren Kurzfilmen und Musikvideos. Teilnahme an verschiedenen nationalen und internationalen Filmfestivals sowie TV-Ausstrahlungen. Seine Arbeiten sind Betrachtungen voller Humor und zeugen von einer grossen Lust zum Geschichten erzählen. Zum Film >>

Thomas Toth wurde 1986 in Mainz geboren, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Von 2011 bis 2014 studierte er Mediendesign an der FH Mainz davor absolvierte er eine Ausbildung zum Medienkaufmann. Inzwischen arbeitet er frei für die Verlagsgruppe Rhein-Main, wie er von der Konzeption über die Kameraarbeit bis hin zur Berichterstattung verschiedenste Aufgaben übernimmt. Ebenso war er bereits frei als Kameramann für arte tätig, so u.a. für das Kurzfilm-Magazin “Arte KurzSchluss” oder das Wissensmagazin “Arte X:enius”. Zusammen mit Michael Schaff ist er bei LICHTER 2015 gleich mit mehreren Filmen im Kurzfilmprogramm vertreten.

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Stefan Vogt wurde in Trier geboren. Zum Studium der Trickfilmanimation zog es ihn nach Kassel. Zu seinen Produktionen zählen zahlreiche Kurzfilme, darunter “Das Leben ist hart, wenn du auf dem Land wohnst” (2011) und “Warum hasst jeder Autos” (2012) Bei LICHTER ist er 2015 im Kurzfilmwettbewerb vertreten. Zum Film >>

Tomas Zebis wurde 1980 in der Tschechoslowakei geboren. Bereits sechs Jahre später erfolgt die Republikflucht mit anschließender Emigration in die BRD. Der studierte Kommunikationsdesigner ist als freischaffender Videodesigner und bildender Künstler tätig. Eine geistige Verwandtschaft zu den Flaneuren des 20. Jahrhunderts ist nicht zu leugnen. Zum Film >>

Pablo Zinsen wurde 1990 in Freiburg geboren. Von 2000 bis 2004 lebte er in Lima, Peru. Seit seinem Abiturabschluss (2009) studiert er seit 2010 an der Kunsthochschule Kassel. Bei LICHTER ist er mit einem Beitrag im Kurzfilmwettbewerb vertreten. Zum Film >>

Internationales Programm Geld

Telémachos Alexiou wurde 1989 auf der Insel Evvia in Griechenland geboren. Mit 17 zog er nach London um Kommunikation und Visual Culture an der London Metropolitan University zu studieren. Drei Jahre später folgt win Umzug mach Berlin, wo er Filmtheorie an der Freien Universität Berlin studierte und ale Filmemacher und Schauspieler begann. Seine Werke umfassen Spielfilm, media Installationen, Performance Kunst und Fotografie. Unter anderem wurden seine Arbeiten beim Int. Film Festival in Berlin, beim Int. Film Festival in Thessaloniki, dem Arsenal Institute for Film and Video Art in Form einer Mini-Retrospective, in der Temporärer Kunsthalle Berlin, dem HAU Berlin und dem Queer Lisboa 16. Zum Film >>

Gaby Babić wurde 1976 in Deutschland geboren. Sie studierte in Frankfurt und Paris und machte ihren Master in Politikwissenschaft und Theater-, Film- und Medienwissenschaft. U.a. lehrte sie an Universitäten in Konstanz und Paderborn. Als Filmkuratorin arbeitete sie für verschiedene Festivals und Kulturinstitutionen. Seit 2010 ist Babić Direktorin von “goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden.” Zum Film >>

Winfried Glatzeder wurde 1945 in Zoppot, Danzig-Westpreußen geboren. Von den Medien oft als „Belmondo des Ostens“ betitelt, machte Glatzeder ab den 1960er Jahren zunächst in der DDR Karriere. Mit dem Theater kam Glatzeder erstmals während der Schulzeit in Berührung. Seine erste Rolle wurde der Schneider Hupf nach einem Märchen der Brüder Grimm. Anfang der 1970er Jahre gelang ihm durch Hauptrollen in Filmen wie Zeit der Störche und Die Legende von Paul und Paula der schauspielerische Durchbruch. Ab 1965 studierte Glatzeder an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg, das er 1969 mit einer Diplomarbeit über die Clownsfiguren bei Shakespeare abschloss. Während des Studiums spielte er unter anderem in der umstrittenen Aufführung von Wie es euch gefällt in einer Übersetzung von Heiner Müller den Narr Probstein. Von 1996 bis 1998 spielte Glatzeder in der Fernsehreihe Tatort die Rolle des Kommissars Ernst Roiter. Seitdem ist er vorwiegend in Theaterproduktionen zu sehen. In den Jahren 2008, 2010 und 2011 übernahm er bei den Jedermann_-Festspielen im Berliner Dom die Hauptrolle des Jedermann. Diese Rolle verkörperte er zudem 2011 am Meininger Theater, wobei er auch Regie führte. Glatzeder nahm im Januar 2014 an der achten Staffel der Reality-Show _Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! auf RTL teil. Zum Film >>

Karin Junger wuchs im französischen Teil Belgiens auf und lebt aktuell in Amsterdam. Zu Mittelschule ging sie in Brüssel. Anschließend studierte sie französische Literatur und Kommunikation an der Universität von Amsterdam. Die Universität ist zusätzlich auf Filmwissenschaft ausgerichtet.
Bei LICHTER ist sie 2015 mit “Sexy Money” im internationalen Programm zum Thema Geld vertreten. Zum Film >>

Aik Karapetian, geboren 1983. Nach dem Abschluss seines Filmstudiums an der Latvian Academy of Culture, folgte ein zweites Studium an der _Acad.mie
Internationale des Arts ESEC_ in Paris, an der er 2008 seinen Abschluss machte. Aki führte u. a. Regie bei einer Produktion an der Latvian National Opera's. The Barber of Seville, wurde als beste Produktion der Saison nominiert.
People Out There, Aik's Langspieldebüt wurde 2012 im Karlovy Vary IFF Wettbewerb prämiert. Sein zweiter Langfilm, der Horrorthriller “The Man In The Orange Jacket” feierte seine Weltpremiere auf dem Fantasia Film Festival sowie dem FantasticFest. Aktuell arbeitet er an dem Psychothriller “Firstborn”. Nebenbei arbeitet Aik Karapetian außerdem als Regisseur für Werbespots. Zum Film >>

Peter Kern, geboren 1949 in Wien, ist Schauspieler, Filmregisseur, Filmproduzent und schreibt für diverse Magazine und Zeitungen. Nach Schauspielunterricht bei Polly Kügler in Wien gab er sein Debüt als Gluthammer in Der Zerrissene an der Burgenländischen Landesbühne in Eisenstadt. Von 1968 bis 1971 war er mit dem Musical Hair auf Tournee. Danach bot ihm Peter Lilienthal in seinem Fernsehfilm Jacob von Gunten die erste Filmrolle an. Für seine Rollen in Falsche Bewegung (1975) und Flammende Herzen (1978) erhielt Kern jeweils den Deutschen Filmpreis (Filmband in Gold) für die Beste männliche Hauptrolle. Zeitgleich erschien die Single “Wenn die Kornblumen blühn”, ein Duett mit Barbara Valentin zum Film Flammende Herzen. Kern spielte an allen wichtigen Theater-Bühnen, u. a. Volksbühne Berlin, Burgtheater Wien, Hamburger Schauspielhaus, Schauspielhaus Frankfurt, Schauspielhaus Köln, Schauspielhaus Zürich u.v.m. 1978 gründete er seine Luxor-Filmproduktion und machte sich einen Namen als Dokumentarfilmer. 1983 inszenierte er zusammen mit Kurt Raab seinen ersten Spielfilm Die Insel der blutigen Plantage, dem weitere folgten. Für seine Regiearbeiten bekam Kern verschiedene Preise und lobende Erwähnungen. Peter Kern war Jurymitglied bei mehreren internationalen Filmfestivals. Zum Film >>

Kristof Lamp wurde 1993 in Athen geboren und war bereits als Teenager in verschiedenen Theaterproduktionen an der Greek National Opera zu sehen. Desweiteren studierte er Schauspiel sowie Klavier bereits in jungen Jahren und hat bis heute zahlreiche Stücke für Theater- und Filmproduktionen. 2013 veröffentlichte er sein erste independant Album Revealité. Im gleichen Jahr gab er sein Filmdebüt in Telémachos Alexiou' s Produktion Queen Antigone. Seitdem hat Kristof Lamp in vielen weiteren Produktionen mitgearbeitet. Zum Film >>

Peter Roehsler studierte an der Hochschule für Musik & Darstellende Kunst im Bereich Film & Fernsehen. Es folgte der Abschluss im Fach Bildtechnik (Kamera) mit dem Diplom mit Auszeichnung. Von 1976-78 übernahm er Projektleitung, Organisation und Einrichtung einer Kinowochenschau in der Republik Kenia (“Kenya Newsreel”). 1980 gründete er die _Peter Rohester Filmproduktion, die 1988 zur nanookfilm GmbH. Peter Roehsler lebt und arbeitet in Wien. Zum Film >>

Karen Sztajnberg wurde in Brasilien geboren. Sie arbeitet als Filmemacherin und Videokünstlerin in New York, wo sie auch ihren Abschluss an der Colombia University machte. Am Langfilm Casa Grande arbeitete sie als Co-Autorin mit. Ihre Video-Installation “The Narrative of Inadequacy” wurde an verschiedenen Orten aufgeführt, so u. a. im Armory Center for the Arts, in Los Angeles, und anderen Gallerien in Madrid, Berlin, Florence und Istanbul. Zum Film >>

Syllas Tzoumerkas wurde 1978 in Thessaloniki geboren. Er führte Regie bei verschiedenen Kurzfilmen. Außerdem war er an diversen Episoden für verschiedene TV-Shows zum aktuellen politischen Geschehen sowie der Geschichte und Literatur des 20. Jahrhunderts beteiligt. Als Schauspieler stand er bereits mehrfach auf der Bühne, z. B. bei verschiedenen live Kino-Performances und agierte in diversen Lang- und Kurzfilmen. Homeland, seine Debütfilm, feierte Weltpremiere auf der International Critics' Week des Venice Film Festival 2010. A Blast, sein zweiter Spielfilm, lief zum ersten Mal im Rahmen des International Competition of the Locarno Film Festival 2014 und läuft aktuell in zahlreichen Kinos und auf vielen Festivals weltweit. Seine neueste Produktion The Miracle of the Sargasso Sea, ist gerade in Produktion. Zum Film >>

Außerhalb des Wettbewerbs

Niko Apel, geboren 1978 in Frankfurt am Main. Bereits während der Schulzeit arbeitete er als Filmvorführer in einem Frankfurter Programmkino und drehte seine ersten Kurzfilmen. Von 2002 bis 2007 studierte Apel Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Bereits sein Abschlussfilm „Sonbol“ fand international Beachtung auf zahlreichen Filmfestivals und wurde unter anderem mit dem „first steps award“, sowie mit dem Grimmepreis ausgezeichnet. Inzwischen gehört Apel zu den langjährigen Gästen des LICHTEr Filmfests. 2015 ist er mit einem Beitrag in der Kategorie “Außerhalb des Wettbewerbs” vertreten. Zum Film >>

Andreas Banz wurde 1978 in Ostberlin geboren. Nach einer Tätigkeit als Krankenpfleger war er im Anschluss vor und während seines Produktionsstudiums an der HFF Potsdam in der Werbefilmproduktion tätig. Während der Ausbildung kamen dann Dokumentar- und Spielfilme dazu, unter anderem produzierte er einen Kurzfilm von Robert Thalheim. Gemeinsam mit Matthias Miegel gründete er noch als Student die Firma Avanzado Film Berlin Group, wo er eine Vielzahl von Werbe- und Imagefilmen sowie Musikvideos herstellte. Seit 2011 zudem Geschäftsführer der Kundschafter Filmproduktion GmbH. Zum Film >>

Christin Berg kommt ursprünglich aus Berlin, nach einer Ausbildung zum Szenografen in Hannover arbeitet sie als Assistent und Bühnenbildner an den Schauspielhäusern in München, Düsseldorf, Köln, Hamburg oder Berlin. Sie studiert Film in Frankfurt und London und ist selbst als Reisende bisher in Europa oder Amerika stetig mit Kamera bewaffnet auf Verfolgungsjagd.  Zum Film >>

Während seines Studiums in der Filmklasse von Prof. Rotraut Pape dreht Gonzalo Arilla Bielsa Musikvideos und Filme, die u.a. auf der B3 Biennale, im Deutschen Filmmuseum, auf dem Fulldome-Festival und dem European Media Art Festival zu sehen sind. 2004 erhält Gonzalo Arilla den Preis der Deutschen Filmkritik für „Zygose“, den er zusammen mit Arndt Stepper unter dem Projektnamen Two grateful Ducks dreht. Mit der Unterstützung der hessischen Filmförderung baut der Filmemacher eine Fulleren-förmige Kapsel, mit der sein Protagonist aus dem Film “MW” in die Welt der Quanten reist. Zum Film >>

Sung-Hyung Cho, geboren 1966 in Busan in Südkorea, ist eine unabhängige Filmemacherin und Professorin an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Sie studierte Kommunikationswissenschaft in Seoul und Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Philosophie in Marburg. Sie arbeitete zunächst als Schnittassistentin u.a. für die Serien „Ein Fall für zwei“ und „Die Kommissarin“ und dann als Cutterin bei der IN-motion AG in Frankfurt. Nebenbei produzierte sie eigene Musik- und Doku-Clips. Mit ihrem ersten Langfilm “Full Metal Village” gewann sie 2006 den Hessischen Filmpreis, den Schleswig-Holstein Filmpreis und 2007 den Max-Ophüls-Preis: Erstmals in der Geschichte des Filmfestivals wurde damit einem Dokumentarfilm der Hauptpreis zuerkannt. Von 2004-2007 nahm Sung-Hyung Cho die Lehraufträge für Schnitt, Dokumentation und Dramaturgie an der SAE wahr und gab Schnittseminare am Filmhaus Frankfurt. Lehraufträge folgten von 2009-2010 an der Hochschule Darmstadt sowie 2010 eine Gastprofessur an der HBK Saar Saarbrücken. Seit 2011 ist sie Professorin an der HBK Saar für Bewegtbild / Künstlerischer Film. Zum Film >>

Bild: Joelle Dolle

Daniel Cohn-Bendit, geboren 1945 in Montauban (Frankreich), ist Publizist und Politiker (LES VERTS, MdEP; Ko-Vorsitzender der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz im Europäischen Parlament.) Die Schulzeit verbrachte er in Deutschland. Sein Soziologie-Studium absolvierte Cohn-Bendit an der Pariser Vororts-Universität Nanterre. Bekannt wurde er in den 60er Jahren als Sprecher und Führer der Pariser Mairevolution, blieb aber auch stets mit linken Freunden in Deutschland vernetzt. In Folge der Unruhen verwies ihn die französische Regierung des Landes. Nach 1968 engagierte sich Cohn-Bendit in Frankfurt und zählte mit Joschka Fischer zur Frankfurter Sponti-Szene. Seit 1978 arbeitete er auch als Publizist, vor allem als verantwortlicher Redakteur und Herausgeber des Magazins “Pflasterstrand”. 1984 wurde Cohn-Bendit Mitglied bei den GRÜNEN. 1989 übertrug man ihm die Verantwortung für das neugeschaffene “Amt für multikulturelle Angelegenheiten”. Seit Januar 2002 ist Cohn-Bendit Ko-Vorsitzender der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz im Europäischen Parlament. Er ist Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und erhielt die Ehrendoktorwürde der katholischen Universität Tilburg, Niederlande (1997) und die “Révélation politique” (Auszeichnung für besondere politische Verdienste verliehen von Trombinoscope). Zum Film >>

Bild: mathieu-carriere.com

Mathieu Carrière wuchs in Ilten bei Hannover, in Berlin und ab 1962 in Lübeck auf. Von 1969 bis 1980 lebte Carrière in Paris, wo der bekennende Buddhist 1969 auch ein Studium der Philosophie begann. Neben seiner Wahlheimat Paris lebt er abwechselnd in Venedig und Hamburg sowie in New York, dem Wohnort seiner ältesten Tochter aus erster Ehe. Bereits in jungen Jahren hatte Carrière erste Auftritte auf der Schulbühne des Lübecker Gymnasiums Katharineum. Mit 13 Jahren gab er in Rolf Thieles Thomas Mann-Verfilmung Tonio Kröger als Titelheld sein Leinwanddebüt, 1966 machte ihn die Titelrolle in der Literaturverfilmung Der junge Törless, Volker Schlöndorffs Debütfilm nach Robert Musil, international bekannt. Seitdem ist sein Werdegang vor allem durch diverse Literaturverfilmungen gekennzeichnet, in denen er nicht selten anspruchsvolle Rollen mit vielschichtigen Charakterzeichnungen spielt. Im April 2010 nahm er an der Tanzshow Let's Dance teil. Vom 14. Januar bis zum 26. Januar 2011 ging er in der RTL-Sendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! in den Dschungel. Carrières jüngste Kinorolle ist die eines französischen Hauptmanns in dem Historiendrama Bergblut (2010) von Philipp J. Pamer. Zum Film >>

Bereits mit 13 Jahren stand für John Degenkolb fest, dass er Radprofi werden will. 2006 gewann er die Gesamtwertung der Junioren-Bundesliga, 2008 und 2010 die Gesamtwertung der U23. Im Jahr 2007 wurde er Junioren-Vizeweltmeister im Zeitfahren. Im Jahre 2008 wechselte er zu_Thüringer Energie Team_, welches den Status als Continental Team besaß, und fuhr bis 2010 für dieses Team überwiegend U23-Rennen. In dieser Altersklasse gewann er 2008 die Gesamtwertung der Rad-Bundesliga, wurde 2010 Deutscher Meister auf der Straße, und 2010 Vizeweltmeister im Straßenrennen. 2011 wechselte er zum US-amerikanischen UCI ProTeam HTC-Highroad. In seinem ersten Jahr dort konnte er insgesamt sieben Siege einfahren, unter anderem zwei Etappen des Critérium du Dauphiné und das Eintagesrennen Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt gewinnen. 2012 wechselte Degenkolb zum Professional Continental Team Argos-Shimano. Dort erzielte er u.a. einen fünften Platz bei Mailand-Sanremo und vierte Plätzen bei der Straßen-Weltmeisterschaft sowie bei Paris-Tours. Degenkolb gewann die Gesamteinzelwertung der UCI Europe Tour 2012. Im Mai 2013 folgte dann der erste Etappensieg beim Giro d'Italia. Im August 2013 gewann er im Sprint sein erstes UCI World Tour-Eintagesrennen, die Vattenfall Cyclassics und im Oktober ebenfalls im Sprint mit Paris-Tours seinen ersten Radklassiker gewinnen. Degenkolb gewann bei Paris-Roubaix 2014 den Sprint der Verfolger hinter dem 6 km vor dem Ziel ausgerissenen Niki Terpstra und wurde so Zweiter bei diesem Monument des Radsports.Bei der Vuelta a España 2014 konnte er vier Etappen für sich entscheiden und gewann das Grüne Trikot des Punktbesten. Zum Film >>

Jos Diegel, geboren 1982, ist freischaffender Filmemacher mit Diplom (2010) von der Hochschule für Gestaltung Offenbach und internationalen Projekten. Seine Arbeiten waren bereits auf verschiedenen Festivals, Ausstellungen und Projekten zu sehen, so u.a. beim Dokfest Kassel, der Perspektive – Filmfest für Menschenrechte Nürnberg, dem Athens Video Art Festival, dem Cabaret Voltaire Zürich, der Arse Elektronika San Francisco, dem Kunstverein Familie Montez Frankfurt, dem Mousonturm Frankfurt, dem Künstlerhaus Wien, oder der The Lodge Gallery New York. Aktuell ist er zu sehen im Programm der VIDEONALE 15 im Kunstmuseum Bonn mit DAUERND MUßT DU ETWAS MACHEN DAS KEINEN ANFANG UND KEIN ENDE HAT, der auch bei LICHTER läuft. Nebenbei arbeitet er auch hin und wieder als Autor. Diegel erhielt diverse Stipendien und Förderungen, zuletzt Hessische Filmförderung für Drehbuchentwicklung des abendfüllenden Spielfilms DON´T KILL YOUR DARLINGS. Zum Film >>

Geboren 1976 in Heidelberg, war Juliane Fezer nach dem Abitur zunächst am Theater als Regie-Assistentin tätig. Nach Assistenzen im Film- & Fernsehbereich studierte sie zwischen 1998 und 2004 Regie an der HFF München und schloss ihr Studium erfolgreich mit ihrem Abschlussfilm NACH FREIHEIT ab. Bereits als Studentin gründete sie mit Alexandra Krampe JULEX® FILM und realisierte mit ihr während des Studiums zahlreiche Kurzfilme. Ihr Spielfilmdebüt MEERES STILLE wurde u.a beim Filmfestival Kitzbühel als „Bester Spielfilm“ ausgezeichnet, trägt das Prädikat „wertvoll“ und wurde bei seiner Premiere auf den „Hofer Filmtagen“ für den „Millbrook Autorenpreis“ sowie „Förderpreis Neues deutsches Kino“ nominiert. Derzeit arbeitet sie an ihrem Kinofilm FREMDLINGS WELT, dessen Drehbuchentstehung vom Kuratorium junger dt. Film/ BKM gefördert wurde. Juliane Fezer lebt und arbeitet als freie Regisseurin und Drehbuchautorin in Berlin. Zum Film >>

Sport war schon immer die Passion von Johannes Fröhlinger. Auf die Idee, das Radfahren intensiver zu betreiben und Radrennen zu fahren, kam er jedoch erst relativ spät. Er wurde zunächst Vereinsmitglied des RSC-Prüum, bei dem er 2001 seine erste Lizenz löste. Von der Juniorenklasse wechselte er schnell in den Landeskader von Rheinland-Pfalz, wo er 2003 seinen Trainer Christian Swietlik kennenlernte, mit dem er bis heute zusammenarbeitet. Mit dem Aufstieg in die U23-Klasse wechselte er ins pfälzische Bundesliga-Team Optik Delker. Als der Kontakt zu der französischen Amateur-Mannschaft SC Sarreguemines zustande kam, entschloss sich Fröhlinger, nach Frankreich zu wechseln, um sich sportlich wie menschlich weiterzuentwickeln. Trotz eines Rückschlags aufgrund eines schweren Sturzes im Jahr 2015 gewann er im Folgejahr die Trophee des Champions und eine Woche der Gesamtsieg bei der Tour d'Alsace, einer der bedeutendsten Amateurrundfahrten Frankreichs. Im Spätsommer fuhr er dann für das Team Gerolsteiner als Stagiaire. Bei der 3 Länder-Tour wurde er hervorragender Sechster der Gesamtwertung und hinter Christian Knees Zweiter der Nachwuchs-Wertung. Dabei konnte er den Teamchef Hans-Michael Holczer überzeugen und einen Zweijahresvertrag ab der Saison 2007 unterschreiben. Fröhlinger ist der erste Fahrer aus der Eifel, der für Gerolsteiner fährt. Nach Auflösung des Rennstalls wechselte Fröhlinger zum Team Milram. Zum Film >>

Lisa Violetta Gaß, geb. 1984 in Bingen, hatte bis zum Abitur 2003 mehrere Regieassistenzen am Hessischen Staatstheater Wiesbaden inne. Von 2002 bis 2009 folgten diverse Jobs, Praktika und Assistenzen bei Film und TV (u.a. Praktika/ Assistenzen: SFB1, RBB, Korndörfer & Smets; Dolly Operator: Kinofilm von Action Concept GmbH; Regiepraktikum: „Ein Fall für zwei“ Odeon TV Wiesbaden; Regieassistenzen: diverse dffb-Produktionen). Von 2006 bis 2009 studierte Gaß Filmregie an der ifs internationale filmschule köln und schloss mit dem „Bachelor of Arts“ ab. 2008 und 2009 war sie Teilnehmerin des Mentorenprogramms des AV Gründerzentrums NRW, sowie an der EFA Master Class RUHR 2009. 2010 folgte die Schauspiel-Master Class von Connie Walther. Außerdem war sie 2013 Teilnehmerin des Berlinale Talent Campus und 2014 bei Lisbon Docs Im selben Jahr wurde sie in den BVR aufgenommen.
Derzeit arbeitet sie an verschiedenen Lang- und Kurzfilmprojekten. Zum Film >>

Otmar Hitzelberger wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte von 1980-1985 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb), Berlin, wo er u.a. Seminare im Bereich Regie und Kamera belegte. Seit 2001 ist er als Produzent und Filmemacher für seine eigene Firma “OPEN LENS Otmar Hitzelberger Film Produktion” tätig. Zuvor war er von 1995-2001 Geschäftsführender Produzent bei „Whitehouse Studios“, Gesellschaft für audiovisuelle Projekte mbH Köln. Hitzelberger bearbeite außerdem zahlreiche Film-Postproduktion vornehmlich für diverse Privatsender, darunter: „Antrag vom Ex“ (Pro 7), „Die Feuerengel“ (RTLSerie) und „Drei Tage Angst“ (ZDF). Seit 1990 ist er zudem geschäftsführender Produzent bei der H.T. Film, Filmproduktionsfirma in Frankfurt am Main. Zum Film >>

Prashant Jaiswal, auch bekannt unter dem Namen Prashant Prabhakar, wurde 1974 in Indien geboren. 2002 wanderte der Schauspieler nach Deutschland aus und begann in Göttingen mit einem Studium der Sozialwissenschaften. Nebenher widmete er sich der Schauspielerei und hat bereits in einigen deutschen Fernseh-, Kinofilmen und Werbespots mitgewirkt. Einem breiteren Publikum wurde Prashant durch seine Rolle als Mitarbeiter Prashant in der Pro7-Serie Stromberg bekannt. Er war zudem Gast in der VOX-Sendung Das perfekte Dinner. Prashant Prabhakar wohnt in Göttingen. Zum Film >>

Benjamin Kahlmeyer wird 1982 in Marburg geboren. Nach dem Zivildienst und einem Auslandsaufenthalt in Frankreich studiert er von 2002 bis 2005 Philosophie und Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Es folgen Praktika beim Spiel- und Dokumentarfilm, Arbeit als Regieassistent, Tonmann und Produktionsassistent. Von 2005 bis 2011 studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg in Fachbereich Dokumentarfilm. Seine Abschlussarbeit MEANWHILE IN MAMELODI wird auf internationalen Filmfestivals mit Preisen ausgezeichnet. Inzwischen arbeitet Benjamin als freier Autor und Filmemacher mit Sitz in Berlin und als medienwissenschaftlicher Assistent an der Leuphana Universität Lüneburg. DIE UNSICHTBAREN ist sein erster Langfilm, der außerhalb der Filmhochschule realisiert wurde. Zum Film >>

Geboren 1977 in Berlin, war sie nach dem Abitur und diversen Praktika als Produktionsassistentin, Filmgeschäftsführerin und Set-Aufnahmeleiterin u.a. bei der Saxonia Media, der Polyphon und Columbia TriStar tätig. Zwischen 1998 und 2002 studierte sie an der HFF München erfolgreich Produktion & Medienwirtschaft und war Stipendiatin der VFF. Während des Studiums gründete sie gemeinsam mit Juliane Fezer JULEX® FILM und realisierte mehrere Kurzfilme. MEERES STILLE ist ihr Spielfilmdebüt als Produzentin und wurde auf dem Filmfestival Kitzbühel als „Bester Spielfilm“ ausgezeichnet. Alexandra Krampe lebt und arbeitet als freie Produzentin in Berlin. Momentan befindet sich u.a. Juliane Fezers zweites Kinofilmprojekt FREMDLINGS WELT in der Finanzierungphase. Zum Film >>

Frank Stephan Limbach lebt und arbeitet in Frankfurt. Aktuell hat er das Amt des Geschäftsführers bei der “Hessischen Filmförderung” inne. 2001 gründete er seine Produktionsfirma FSL Filmproduktion in Frankfurt und arbeitet seitdem als freier Producer und Produzent. 2008 war er Mitbegründer der LICHTER Filmtage Frankfurt (heute: LICHTER Filmfest) und wurde zum Jurymitglied der NRW-Filmstiftung berufen. Seit 2010 ist er Vorstandsmitglied des Hessischen Film- und Kinobüros. Zusammen mit Astrid Rieger gewann Limbach 2012 den Hessischen Filmpreis für das beste Drehbuch. Während der Berlinale 2013 wurde Stephan Limbach in die Jury zur Vergabe des Förderpreises des Empfangs der Filmhochschulen berufen. Zum Film >>

Claudia Münch studierte Bildende Kunst in der _Filmklasse der
Kunsthochschule Mainz: und an der Escuela Nacional de Bellas Artes in Montevideo, Uruguay. Zu ihren bisherigen Arbeiten zählen neben dem Animationsfilm Fräulein Freiheit (2009) und der Videoinstallation Brot und Butter (2009) auch diverse Dokumentarfilme, wie z.B Sound of the Caves (2014) oder der 2014 im LICHTER Kurzfilmwettbewerb vertretene Wo der Fluss als Meer erscheint (2013). In diesem Jahr ist sie mit einer Produktion in unserer Mittellangen Filmnacht zu sehen. Zum Film >>

Barbara Philipp wurde 1965 in Wittlich, Rheinland-Pfalz, geboren. Die deutsche Erfolgsschauspielerin ließ sich an der Berliner Fritz-Kirchhoff-Schule sowie den New Yorker HB-Studios ausbilden. Danach kehrte sie nach Deutschland zurück und hat seitdem in zahlreichen Fernsehproduktionen und einigen Kinofilmen mitgespielt, dazu zählen u.a. der Wiesbadener Kult-Tatort “Im Schmerz geboren” sowie die Filme “Was tun wenn´s brennt”, “Der Vorleser” und “Das Fenster zum Sommer”. Desweiteren wirkt sie auch immer wieder in Theaterstücken mit. Zum Film >>

Nicolas Ritter ist in Frankfurt geboren und aufgewachsen. Er studierte an der hfg Offenbach studiert. The Cloud, der bei LICHTER in der Mittellangen Nacht läuft, war sein Diplomprojekt und filmisches Erstlingswerk. Während des Studiums beschäftigte er sich viel mit Grafikdesign und Fotografie, wobei er stets versuchte beides miteinander zu vereinen, um sehr illustrative wie designlastige Fotoarbeiten zu entwickeln. Dem Jahr als Junior AD in einer Werbeagentur schreibt er seinen Hang zu konzeptlastigen aber humorvollen Arbeiten zu. In den letzten Jahren hat er zudem auch mit gif-Animationen experimentiert und sich thematisch häufig mit gesellschaftlichen Themen, wie zum Beispiel sozialen Netzwerken auseinandergesetzt. Zum Film >>

Dirk Jan Roeleven, geboren 1961, ist Journalist und Produzent. Er hat für den öffentlichen Rundfunk in Holland gearbeitet und war u. a. für verschiedene TV-Formate verantwortlich, wie z. B. Andere Tijden (Different Times), Zembla and Het uur van de wolf (Wolf’s Hour). Zudem sind Desi Bouterse, Louis van Gaal, Anton Corbijn, Willem Wilmink, Willem Ruis, Pim Fortuyn and Wim Sonnenfeld nur einige Persönlichkeiten, die Roeleven porträtiert hat. Neben seiner Arbeit als Dokumentarfilmer veröffentlicht er Bücher über Radsport und Laufen. Sein letzter Film “Clean Spirit” gewährt einen Einblick in das turbulente Leben eines jungen Radsport Teams, die versuchen sich anlässlich der Tour de France einen Namen zu machen. Zum Film >>

System Krise Alternativen

Corinna Budras wurde 1976 in Berlin geboren, dort ist sie auch aufgewachsen. Während der Schulzeit hat sie ein Auslandsjahr an einer Highschool in Washington State verbracht. Nach dem Abitur studierte sie Jura, zwei Semester davon in Lüttich/Belgien mit Schwerpunkt Europarecht. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie in ihrer Studienzeit in der Lokalredaktion der „tageszeitung“. Auf das juristische Staatsexamen folgte eine Ausbildung an der Berliner Journalisten-Schule mit Praktika in Berlin, Hamburg und New York. Die erste Festanstellung führte sie in den amerikanischen Journalismus: In der Nachrichtenagentur Bloomberg arbeitete sie zwei Jahre lang als „Legal Reporter“ in Frankfurt. Im Mai 2005 folgte dann der Eintritt in das Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort schrieb sie über Wirtschaftsrecht und betreute „Recht und Steuern“ sowie „Beruf und Chance“, bevor sie im April 2014 in das Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wechselte. Zur Veranstaltung >>

Christian Felber ist ein österreichischer Autor und Referent zu Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen. Er ist Gründungsmitglied von Attac Österreich, wo er bis 2003 im Vorstand und bis 2004 Pressesprecher war. Desweiteren ist er der Initiator des Projektes „Demokratische Bank“ (nunmehr Projekt „Bank für Gemeinwohl“) und prägte den Begriff „Gemeinwohl-Ökonomie“. Im Herbst 2008 wurde Christian Felber Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er studierte in Wien und Madrid romanische Philologie und Spanisch als Hauptfächer sowie Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie als Nebenfächer. 1996 schloss er mit dem Magister in romanischer Philologie ab. Seitdem arbeitet er als freier Autor. Zur Veranstaltung >>

Nicola Fuchs-Schündeln ist seit 2009 Professorin für Makroökonomie and Entwicklung an der Goethe Universität Frankfurt und Mitglied des Exzellenzclusters Herausbildung normativer Ordnungen an der Goethe Universität. Davor war sie Fakultätsmitglied an der renommierten Harvard University. 2004 erhielt sie ihren Ph. D. in Economics durch die Universität Yale. Ihre aktuellen Studien konzentrieren sich auf die Analyse des Arbeitsangebots- und Sparverhaltens von Privathaushalten, Arbeitsmarktintegration in der EU und die Endogenität ökonomischer Präferenzen. Fuchs-Schündeln ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Finanzen, sowie der Wissenschaftlichen Beiräte des Instituts für Weltwirtschaft Kiel und des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung Essen. Außerdem ist Fuchs-Schündeln Managing Editor der Zeitschrift “Economic Policy”. Sie publizierte in führenden Fachzeitschriften, so u.a. im “American Economic Review” und dem “Quarterly Journal of Economics”. Zur Veranstaltung >>

Friederike Habermann ist Autorin, Aktivistin und freie Akademikerin, zudem Volkswirtin, Historikerin und Dr. phil. in politischer Wissenschaft. Ihr besonderes Interesse gilt dem Verwobensein von Ökonomie mit Rassismus, Sexismus etc., den Möglichkeiten eines nichtkapitalistischen Wirtschaftens sowie transnationalen Bewegungen. In ihrem jüngsten Buch erzählt sie die Geschichte der Globalisierungsbewegung – auch aus eigener Erfahrung: Geschichte wird gemacht. Etappen des globalen Widerstands (Laika-Verlag 2014). Zur Veranstaltung >>

Thomas Mayer ist Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute mit Sitz in Köln. Zuvor war er Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe und Leiter von Deutsche Bank Research. Bevor er in die Privatwirtschaft wechselte, bekleidete er verschiedene Funktionen beim Internationalen Währungsfonds in Washington und beim Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Zur Veranstaltung >>

Geld als Spektakel

Thomas Hecken ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Siegen und Redakteur der Zeitschrift _„Pop. Kultur und Kritik“ sowie der Website pop-zeitschrift.de. Zu seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen zählen u.a.: “Das Versagen der Intellektuellen. Eine Verteidigung des Konsums gegen seine deutschen Verächter” (2010), „Avant-Pop“ (2012). Zur Veranstaltung >>

Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Promotion über den Fotografen Herbert List. Seit 2012 Leiterin der Sammlung Fotografie und neue Medien am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, kuratierte zuletzt die Ausstellung “Fette Beute. Reichtum zeigen“(Okt.2014-Feb.2015), 2005 -2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HBK BS. 2008/09 kuratierte sie gemeinsam mit Tobias Berger das 3. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Gegenwartskunst, u.a. Fotografische Leidenschaften (Marburg 2007), Images Recalled – Bilder auf Abruf (Heidelberg 2009), Rollenbilder – Rollenspiele (München 2011). Lebt und arbeitet in Hamburg. Zur Veranstaltung >>

DIE ZAV-KÜNSTLERVERMITTLUNG – FILM FERNSEHEN STELLT SICH VOR

Sybille Steinfartz wurde 1963 in Karlsruhe geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Romanistik an der Heidelberger Universität. Nach dem Ende des Studiums arbeitete sie freiberuflich bei zahlreichen Film-und Fernsehproduktionen als Script-Continuity und Regieassistentin u.a. in Hamburg, Köln und Frankfurt. Seit 2005 ist sie Arbeitsvermittlerin bei der ZAV Köln – Künstlervermittlung, in dem Bereich Stab/Technik und zuständig für die Vermittlung von Filmschaffenden in die laufenden Film- und Fernsehproduktionen. Zur Veranstaltung >>

Money Island

Dr. Stefan Bergheim hat früher für internationale Investmentbanken gearbeitet und 2006 die Studie „BIP allein macht nicht glücklich“ veröffentlicht. Seit 2008 geht er als Direktor der gemeinnützigen Denkfabrik „Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt“ in Frankfurt am Main der Frage nach, wie sich die Lebensqualität der Menschen in Deutschland verbessern lässt – und welche Rolle Geld dabei spielt. Er leitet „Schöne Aussichten – Forum für Frankfurt“ und berät die Regierungsstrategie „Gut leben in Deutschland“ der Bundesregierung. Zur Veranstaltung >>

Frau Dr. Eva Brinkmann to Broxten wurde 1943 in Baden Baden geboren.
 Sie studierte Germanistik, Politik und Philosophie in München und Frankfurt am Main. Mit einer Arbeit zur Frankfurter Stadtmundart promovierte sie 1985 bei Professor H. D. Schlosser an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.
Seit 1986 arbeitet sie als Wissenschaftlerin und empirische Frauenforscherin, zuletzt am Frankfurter Institut für Frauenforschung e.V. Sie ist Autorin verschiedener Bücher und Studien, u.a. “Nicht mehr ohne Geld und Macht. Vom politischen Reden und Handeln der Frauen im Hessischen Landtag 1970 -1995”, “Für Frauen stiften. In: Regina-Maria Dackweiler/ Ursel Hornung (Hrsg.) Frauen – Macht – Geld.” Die Stifterin ist seit 1972 in der Frauenbewegung engagiert, u.a. als Mitherausgeberin des Frankfurter Frauenblatts. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Sie lebt in Frankfurt am Main Zur Veranstaltung >>

Nach der Mittleren Reife und einer Mechaniker-Ausbildung folgte Brunck seinem Herzenswunsch und absolvierte eine Theologische Fachausbildung. Über 10 Jahre verantwortete er das hauptamtliches Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit. Es folgt ein Studium der Sozialarbeit. Weitere Qualifizierungen erhielt er durch IHK und TÜV Süd. Anschließend war er als Lebensberater, Dienststellenleiter und Geschäftsführer bei der Diakonie für über 12 Jahre tätig. Seit 2007 ist Brunck auch als Berater selbstständig tätig. Beim unabhängigen Beratungshaus MehrWert GmbH arbeitet er als Berater für nachhaltige Geldanlagen für Finanzberatung und Vermittlung. Brunck ist seit 26 Jahren verheiratet, hat einen leiblichen Sohn und 2 Pflegekinder. Zur Veranstaltung >>

Uta Greiner unterstützt von Unruh & Team und die Stiftung Finanzverstand in Presse-und Öffentlichkeitsarbeit sowie auf Social-Media Plattformen. Als ehemalige Musikerin und Kulturmanagerin absolviert sie derzeit berufsbegleitend eine Ausbildung zur PR Beraterin. Zur Veranstaltung >>

Christian Hönn (geb. 1979 in Worms) war nach der Schulzeit in Frankfurt und dem Studium in Berlin zunächst Mitinhaber eines Modelabels. Seit 2009 arbeitet er hinter den Kulissen im Zahlungsverkehr und versucht dafür zu sorgen, dass ziemlich viel Geld pünktlich von A nach B kommt. Da ihm das noch nicht genug ist, interessiert er sich auch privat für die Funktionsweise von Geld und für Bitcoins und andere Alternativen zum jetzigen Geldsystem. Zur Veranstaltung >>

Bijan Kaffenberger, geboren 1989 in Darmstadt, ist Gründer der Studierendeninitiative Kritische Ökonomik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Die Initiative setzt sich kritisch mit den gängigen Studieninhalten auseinander und fordert neben Theorienpluralismus in den Wirtschaftswissenschaften auch mehr interdisziplinäre Lehre und Forschung. Im Anschluss an sein Bachelor- und Masterstudium in Economics in Frankfurt, promoviert er im Bereich empirischer Bankenforschung, insbesondere mit Fokus auf Regulierung, am Lehrstuhl für Bankbetriebslehre. Des Weiteren ist er kommunalpolitisch aktiv und stellvertretender Vorsitzender der Jusos in Hessen. Zur Veranstaltung >>

Herr Andreas Lukic ist Gründer und Geschäftsführer der ValueNet-Capital-Partners GmbH, Frankfurt/München, einer Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft, die Finanzierungs- und M&A-Transaktionen bei Management-Buy-outs/Buy-ins sowie Unternehmensnachfolgen durchführt, sich fallweise an wachstumsorientierten Unternehmen aus dem Konzern-, Mittelstands- sowie Startup-Bereich beteiligt sowie deren Unternehmensentwicklung unterstützt. Herr Lukic war davor bei Bain (London, München) in der Private Equity Group, im Bereich Buy-outs und Wachstumsfinanzierung, sowie im Venture Capital-Arm tätig. Den Berufsweg begann er bei Mitchell Madison Group (New York, Frankfurt) im Investment Advisory. Er hat in Chemieingenieurwesen und Volkswirtschaftslehre diplomiert sowie Angewandte Kulturwissenschaften abgeschlossen und ist verheiratet und Vater einer Tochter. Herr Lukic ist Mitglied einiger Beiräte, (ehrenamtlicher) Vorstandsvorsitzender der Business-Angels FrankfurtRheinMain e.V. und seit 2000 als Business-Angel aktiv. Daneben unterstützt er renommierte, aufstrebende Künstler im Rahmen der Schirn Zeitgenossen, Frankfurt. Zur Veranstaltung >>

Bild: Stefan Kaminski

Wolfgang Strengmann-Kuhn wurde 1964 in Dinslaken geboren. Er ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied des Deutschen Bundestages. Strengmann-Kuhn trat 1981 den Grünen bei. Friedensbewegung, Anti-AKW-Bewegung und die Debatte über Grenzen des Wachstums hatten ihn zu der Partei geführt. von 2000 bis 2002 war er Mitglied im Sprecherrat von BasisGrün, Initiator der Diskussionsreihe der Frankfurter Grünen „Der Grüne Tisch” im Club Voltaire. Von 2008 bis 2013 war er hessischer Abgeordneter des Deutschen Bundestages für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Er rückte nach für die ausgeschiedene Abgeordnete Margareta Wolf über die Landesliste Hessen und wurde Sprecher für Außenwirtschaftspolitik, ordentliches Mitglied im Wirtschaftsausschuss, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und im Unterausschuss „Globalisierung und Außenwirtschaft“. 2002 promovierte Strengmann-Kuhn außerdem zum Dr. rer. pol. an der Universität Frankfurt am Main. Für seine Dissertation erhielt er den Forschungspreis der Josef Popper Nährpflicht Stiftung. Seitdem hatte er mehrere Lehraufträge für Sozialpolitik an der Goethe Uni Frankfurt. Zur Veranstaltung >>

Roland Ullrich arbeitet seit fünf Jahren als freiberuflicher Berater und Trainer in den Bereichen Kommunikation & Rhetorik, Management & Führung sowie Finance & Tranig. Zuvor war Roland Ullrich 20 Jahre lang bei internationalen Banken in Frankfurt, London und New York tätig. Er hat fünf Jahre an der Wall Street gearbeitet. Er gilt als intimer Kenner der internationalen Finanzszene und als ausgewiesener Kapitalmarktexperte. Bis 2010 verantwortete er das globale Aktiengeschäft einer in Frankfurt ansässigen Großbank. Roland Ullrich hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn studiert und zusätzlich in den USA den Abschluss “Chartered Financial Analyst (CFA)” erworben. Er verfügt über Ausbildungen als systemischer Berater und Coach, er ist Kommunikationstrainer und zertifizierter Persönlichkeits- und Kompetenztrainer (MSA®, KODE®). Zur Veranstaltung >>

Attila von Unruh berät insolvenzbedrohte Unternehmen, Freiberufler und Privatpersonen beim Neustart aus der Krise.Seit 11 Jahren arbeitet er als systemischer Berater undCoach.MitvonUnruh& Teamleitet er das erste Sozialunternehmen für Sanierungsberatung und Turnaround in Deutschland. 2007 gründete er dieGesprächskreise ,Anonyme Insolvenzler’ als Hilfe zur Selbsthilfe, diemittlerweile über dieStiftung Finanzverstand bundesweit angeboten werden. DiesegemeinnützigeStiftung betreutaußerdem eine kostenlose Insolvenzhotline und hilft über einen Finanzierungsfond, Immobilien vor der Zwangsversteigerung zu retten. Attila von Unruh ist Ashoka Fellow und wurde 2010 mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet. Zur Veranstaltung >>

Antonia Wagner, geboren 1984 in Berlin, schloss ihr Wirtschaftsingenieursstudium 2010 mit einer Diplomarbeit über Armut trotz Erwerbstätigkeit am Institut für Soziologie des KIT Karlsruhe ab. Dort leitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft die Übung zur Sozialstrukturanalyse. Seit 2006 studierte sie Kunstwissenschaften und Medientheorie an der HfG Karlsruhe und hatte dort seit 2011 Lehraufträge zum Thema Feminismen in der Kunstwissenschaft und zur Geschichte des Badischen Kunstvereins inne. Im Rahmen ihrer Dissertation untersucht sie Ästhetische Strategien und Topoi der feministischen Kunst seit den 1970er Jahren in der Auseinandersetzung mit der Konsumkultur. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist sie eingebunden in das Forschungsverbundprojekt Konsumästhetik. Vom Umgang mit käuflichen Dingen (konsumaesthetik.de). Aktiv engagiert sie sich für das FAK, ein feministisches Arbeitskollektiv, mit dem sie im April 2015 die Publikation Body of Work zum Thema Arbeit und Körper im künstlerischen Umfeld herausgibt (fakworks.de). Zur Veranstaltung >>

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