Zukunft Deutscher Film

Der deutsche Film steht hoch im Kurs! Gleich zwei hiesige Produktionen waren dieses Jahr für einen Oscar nominiert. Der Erfolgsschlager Toni Erdmann (Regie: Maren Ade) ging ins Rennen um den Besten ausländischen Spielfilm. Die Produktion Watani: My Homeland wurde als Bester Kurz-Dokumentarfilm nominiert.

Es besteht kein Zweifel: Der deutsche Film hat die vielen internationalen Kritiker, die ihm nur zu gerne pathologisch-düstere Schwere vorwerfen, längst eines Besseren belehrt. Diese veränderte Wahrnehmung will auch LICHTER beleuchten: Wie steht es im Jahr 2017 um den deutschen Film? In der neuen Reihe Zukunft Deutscher Film präsentiert LICHTER ausgewählte Glanzpunkte der deutschen Filmlandschaft. Im fünfteiligen Programm sind ausgewählte Höhepunkte des hoch gehandelten Nachwuchses zu sehen.

Das Filmprogramm // 5 Beispiele deutschen Filmschaffens

Die erzählten Geschichten sind dabei so vielfältig wie ihre Regisseure selbst. Neben dem diesjährigen Berlinale-Erfolg Tiger Girl von Regisseur Jakob Lass freuen wir uns mit Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes von Julian Radlmaier auf eine viel beachtete und gefeierte Abschlussarbeit aus diesem Jahr. Die Filme Vanatoare (Regie: Alexandra Balteanu) und Marija (Regie: Michael Koch) beschäftigen sich dagegen mit Gesellschaftsthemen, die politischer nicht sein könnten. Es geht um Protagonisten, genauer gesagt um Frauen, die am Existenzminimum leben und sich damit konfrontiert sehen, dass ihr Traum von einer besseren Zukunft radikal mit der tristen, teils zerstörerischen Realität zusammenprallt. Die geförderte und vielfach gefeierte Produktion Gaza Surf Club des aus Bad Soden im Taunus stammenden Filmemachers Philip Gnaudt widmet sich der jungen Generation im Gaza , die über alle Widerstände hinweg für ihre Leidenschaft, das Surfen, kämpft.

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