Gäste und Filmemacher 2017

Wir freuen uns auf spannende Gespräche und Begegnungen mit den Filmemachern, Juroren und Gästen des 10. LICHTER Filmfests.

Schirmherrin

© Dieter Mayr

DORIS DÖRRIE

Im LICHTER Jubiläumsjahr übernimmt mit Doris Dörrie eine der erfolgreichsten deutschen Regisseurinnen die LICHTER Schirmherrschaft – und die ist außerdem auch ein echtes Multi-Talent. Sie führt Regie, produziert, unterrichtet und schreibt Bücher. Ihre Filme, wie Männer, Ich und Er, Bin ich schön?, Kirschblüten – Hanami und Glück, sind Kassenschlager die zeigen, welches Potenzial im deutschen Kino steckt. Dabei sind sie alles andere als gewöhnlich. In ihren Geschichten bricht Dörrie mit Tabus und bringt uns dazu, zwischen den Zeilen zu lesen. Ihr Thema ist das Zwischenmenschliche, aus dessen vermeintlicher Alltäglichkeit sie subtil das Besondere herauskitzelt. Egal ob es das Thema Liebe im Alter betrifft oder die Frage, wie weit wir für eine andere, geliebte Person gehen würden, Dörries Figuren leben für den Augenblick. Der emotionale Ausnahmezustand schwingt dabei permanent mit. Nicht selten brodelt es gewaltig unter der scheinbar so gewöhnlichen Oberfläche, bis es schließlich zum unausweichlichen „Knall“ kommt. Genau das ist es, was die Filmemacherin nach all den Jahren noch immer antreibt, wie sie in Interviews gerne verrät.

Die Liebe zum Film entdeckte Doris Dörrie schon früh. Nach der Schule zog es sie 1973 in die USA, wo sie zunächst in Kalifornien und später in New York Film studierte. Zurück in Deutschland schrieb sie sich 1975 an der Hochschule für Film- und Fernsehen ein. Parallel arbeitete sie als Redaktionsassistentin und Filmkritikerin für die Süddeutsche Zeitung. Mit dem ursprünglich als WDR-Fernsehproduktion geplanten Film Mitten ins Herz gelang Dörrie schließlich der Durchbruch. Die Geschichte um die 22-jährige Kassiererin Anna Blume mit Beate Jensen und Josef Bierbichler in den Hauptrollen beeindruckte so sehr, dass sie kurzerhand bei den Filmfestspielen von Venedig über die Leinwand flimmerte und beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis den Publikumspreis sowie einen Förderpreis abräumte. Ihre beiden Filmkomödien Männer (1985) und Ich und Er (1988) machten sie in Deutschland schließlich endgültig bekannt.

Seit 1997 unterrichtet Doris Dörrie als Professorin für Angewandte Dramaturgie und Stoffentwicklung an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Außerdem hat sie verschiedene Sachbücher, Romane und Kinderbücher veröffentlicht. An der Staatsoper Berlin inszenierte sie verschiedene Opern, darunter Cosi fan Tutte, für deren ungewöhnliche Inszenierung sie von Kritikern und Presse hochgelobt wurde. Wir freuen uns sie anlässlich des 10. LICHTER Filmfests in Frankfurt begrüßen zu dürfen.

Doris Dörrie präsentiert am 29. März um 19:15 Uhr ihren Film Grüsse aus Fukushima. Zum Film

Jury internationaler Langfilm

Niko Apel

Niko Apel wurde am 15.12.1978 in Frankfurt am Main geboren. Während seiner Schulzeit arbeitete er als Filmvorführer in einem Frankfurter Programmkino und begann erste Kurzfilme zu drehen. Von 2002 bis 2007 studierte er Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Abschlussfilm Sonbol wurde unter anderem mit dem „first steps award“, sowie dem „Grimmepreis“ ausgezeichnet. Es folgten weitere abendfüllende Dokumentarfilme wie Von Kindern (ZDF 2010), Freispielen (arte 2012) und On the road mit Socrates (arte 2014), die auf nationalen wie internationalen Festivals viel Beachtung fanden.

Nicole Baum

Geboren in Stuttgart lebt Nicole Baum seit 1994 in Frankfurt am Main. Nach einem Studium der Romanistik und Germanistik in Straßburg, Freiburg und Berlin sowie einem Zeitungsvolontariat arbeitete sie als freie Autorin für Print, Radio und Fernsehen. Seit 2001 ist Baum Redakteurin bei ZDF/3sat in Mainz. Dort betreut sie Kino-Dokumentarfilme in der 3sat Filmredaktion, u.a. die Filme Arteholic von Hermann Vaske und Endstation der Sehnsüchte von Sung Hyung Cho, die beide auch bei LICHTER gezeigt wurden.

Betty Berr und Rainer Wothe

Betty Berr inszenierte als Theaterregisseurin zahlreiche zeitgenössische, häufig musikalische Theaterstücke. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin für Film und Fernsehen, hat sie immer wieder auch Auftritte im Theater. Unter ihren Rollen sind besonders jene in LE TERRE AU VENTRE von Tony Gatlif, NO MAN’S LAND von Alain Tanner oder FRANCE TOUR DETOUR 2 ENFANTS von Jean-Luc Godard zu erwähnen. Zusammen mit Rainer Wothe leitet sie seit über 20 Jahren das Cinéma de Contis und das Festival International de Contis.

Rainer Wothe hat als Bühnenbildner mit vielen Theaterregisseuren und Choreographen wie Ion Omesco und Régis Obadia zusammengearbeitet. Er ist zudem Produzent der darstellenden Kunst und für Kurzfilme und arbeitete mit Hanna Schygulla über Texte wie von Jean-Claude Carrière. Als Gründer der Vereinigung A Contis ist er als Botschafter kultureller Diversität für internationale Partnerschaften zuständig.

Jury regionaler Langfilm

Numan Acar

Numan Acar ist ein deutscher Schauspieler und Filmproduzent türkischer Herkunft. Er ist als Produzent spezialisiert auf deutsch-türkische Produktionen. Als Schauspieler hat er in diversen türkischen und deutschen Produktionen mitgespielt. Numan Acar ist Gründer der Filmproduktion Acar Entertainment, 2007 arbeitete er als Produzent an der türkischen Serie Menekse ve Halil, die in Berlin gedreht wurde. 2014 erhielt er den Hessischen Filmpreis in der Sparte Drehbuch für Weihnachten unterm Halbmond.

Reza Brojerdi

Der Schauspieler und Produzent Reza Brojerdi ist 1983 im Iran geboren und lebt seit seinem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Aufgewachsen in Melle, Niedersachsen, zog er als Teenager mit seiner Familie nach Bielefeld. 2006 zog er nach Berlin, wo er seitdem wohnt.

Brojerdi spielte diverse Rollen, unter anderem in der Fernsehserie Notruf Hafenkante sowie in mehreren Filmserien wie Unter Verdacht neben Senta Berger und Ulrich Tukur. Ende 2011 drehte er einen Kölner Tatort neben Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär. 2015 ist er in der US-amerikanischen Fernsehserie HOMELAND zu sehen, wo er in Staffel 5 die Gastrolle Hanif spielt.

Neben seiner Schauspielerkarriere ist Brojerdi auch als Produzent tätig. Mit seiner Firma “Ventaro Film” produzierte er seinen ersten Spielfilm „Schneeflöckchen”, der 2017 erscheint. Der zweite Film des Produzenten „Das letzte Mahl“ befindet sich gerade in der Postproduktion und wird dieses Jahr beendet. Derzeit arbeitet Brojerdi an weiteren Projekten.

Pepe Danquart

Pepe Danquart drehte Ende der 60er Jahre seine ersten Super-8-Filme. 1977 war er Mitgründer der Medien-Werkstatt Freiburg (MWF). In diesem Filmkollektiv entstanden 1978 bis 1991 mehr als 30 Dokumentarfilme, an denen er sich als Autor, Regisseur und Produzent beteiligte u. a. PASST BLOß AUF (1980) und GEISTERFAHREREINE UTOPISCHE KOLPORTAGE (1985), die zahlreiche Auszeichnungen auf internationalen Festivals bekamen. Für SCHWARZFAHRER (1994) erhielt Pepe Danquart u. a. den Oscar® für den Besten Kurzfilm. Sein Film NACHSAISON (1994-1997)erhielt u. a. den Deutschen Filmpreis für den Besten Film, den Friedensfilmpreis der Berlinale sowie den Grand Prize des San Francisco Filmfestival. Mit ihm festigte Danquart seinen Ruf als international bedeutender Regisseur. Neben zahlreichen prämierten Dokumentationen, zu denen auch die Sport-Trilogie HEIMSPIEL (1999), HÖLLENTOUR (2004) und AM LIMIT (2005-2007), drehte der aus Singen stammende Regisseur seit den 90er Jahren auch zahlreiche fiktionale Filme, wie DEADALUS (1991), MÖRDERINNEN (2001), SEMANA SANTA (2002) und BASTA, ROTWEIN ODER TOTSEIN (2004). Außerdem inszeniert Danquart seit 1995 Musikvideos und seit 2005 auch erfolgreiche Commercials. Im August 2006 feierte seine erste Bühnenarbeit, HUMAN VOICES im Berliner Tipi Premiere. Im Februar 2008 gründete zusammen mit Susa Kusche, Andrea Roman und Uwe Spillerer die Produktionsfirma “bittersuess pictures GmbH.” Ihre erste Produktion SHAHADA der Diplomfilm von Burhan Qurbani schaffte es auf Anhieb in den internationalen Wettbewerb der Berlinale 2010. Im Herbst/Winter 2012/13 drehte Danquart mit bittersuess pictures LAUF JUNGE,LAUF! eine deutsch-französische Ko-produktion.

Mischka Popp

Mischka Popp studierte an der Hochschule für Musik und Theater. Anschließend arbeitete sie an verschiedenen Theatern der BRD und der Schweiz. Seit 1973 arbeitet sie zusammen mit Thomas Bergmann. Gemeinsam entwickeln und produzieren sie von FS-Formaten im Bereich Bildung und Sozialpolitik. Für ARD und ZDF drehte Mischka. Ihre Themen: Land, Provinz, deutscher Alltag. 1983 folgte die Gründung der Firma PILOTFILM GmbH. Zu Mischkas Arbeiten zählen: MAZEL TOV (2009), AUGENLIED (2003), KOPFLEUCHTEN (1998), HERZFEUER (1993), DIE POTEMKINSCHE STADT (1988), HIGGS (2000), 90 JAHRE PLUS (2006), DER RAUCH DER TRÄUME (2007). Mischka wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen und Preise geehrt, darunter der Hessische Filmpreis, der Grimme Preise, der Kulturpreis des Landes Hessen, die Goethe Plakette, der Robert Geisendörfer-Preis, der Deutsche Sozialpreis, der Ökomedia-Preis, der Premiere-Preis, der Öngören Preis für Demokratie u. Menschenrechte, der 1.Preis Jewish Film Festival Berlin, der Prix Leonardo sowie Awards verschiedener U.S. Filmfestivals. Mischka Popp lebt als Autoren und Filmemacher in Frankfurt am Main.

Jury regionaler Kurzfilm

Robert Hertel

Robert Hertel ist Producer aus Frankfurt am Main. Er ist Gründungsmitglied von ’Goldhamster Film‘ und produziert seit 2009 erfolgreich Kurzfilme und Dokumentationen. Auch Image- und Werbefilme gehören in sein Portfolio. Seit einigen Jahren arbeitet er vermehrt im Spielfilmbereich und betreut als Motivaufnahmeleiter und Produktionsleiter TV- und Kinoproduktionen in Hessen (u.a. „Ein Atem“, „Jugend ohne Gott“, Tatort und Taunuskrimi).

Sylvie Hohlbaum

Die gebürtige Frankfurterin Sylvie Hohlbaum, lebt und arbeitet in Hamburg als freie Autorin, Regisseurin und Dozentin für Non-Fiction Filme. Schon während des Filmstudiums an der HfG in Offenbach waren ihre Filme von genauem Hinsehen und subtilem Humor geprägt. Ihr Augenmerk richtet sie auf soziologische Phänomene und Subkulturen.
Zu ihren bekanntesten Filmen zählt der vielfach preisgekrönte Kurzfilm Beige, über die Neigung älterer Menschen zur Farbe Beige, der erst auf den zweiten Blick eine selbstironische Generationen-Studie ist. Sylvie Hohlbaum spielt gelegentlich aber auch mit der Beobachtungsgabe der Zuschauer, fordert sie auf, selbst genau hinzusehen und zu prüfen, ob das Erzählte auch wirklich der Wahrheit entspricht.

Christel Schmidt

Ihre Liebe zum Film hat Christel Schmidt zum Fernsehen gebracht. Nach einem Volontariat in der Kulturredaktion des Hessischen Rundfunks arbeitet Christel Schmidt viele Jahre als Filmkritikerin, später als Redakteurin und Regisseurin für unterschiedliche Formate, Genres und Sender . Als Autorin dreht sie zahlreiche Dokumentarfilme und wird für Die großen Kriminalfälle – Familienbande mit dem Regino-Preis ausgezeichnet. Von 2011 bis 2015 leitet sie die hr-Filmförderung und bringt ihre Begeisterung für Film mit der für Filmschaffende zusammen. Im Rahmen des Hessischen Film – und Kinopreises verantwortet Christel Schmidt den Hessischen Fernsehpreis (Beste/r Schauspieler/in).

Jury Virtual Reality Storytelling

Ralph Benz

Ralph Benz arbeitet seit rund 22 Jahren als TV-Redakteur, mit Fokus auf IT-Technik-Themen. Der ausgewiesene Geek und Nerd, war u. a. für die bekannte Computersendung „neues“ auf 3sat verantwortlich, arbeitete für das Computer-Spiele-Kultur-TV-Magazin „Pixelmacher“, und war verantwortlich für das E-Sports-Magazin „FTW“ auf ZDFKultur. Neben seiner aktuellen 2D-TV-Arbeit, für die 3sat-Magazine „nano“ und Scobel, beschäftigt er sich, seit mehreren Jahren mit dem Thema VR/AR und ist bei ZDF/3sat in einer 360-Grad -Video-Entwicklungs-Gruppe tätig.

Marco Heutink

Marco Heutink ist User Experience-Designer für Virtual Reality-Projekte bei Cheil. Er entwirft fesselnde, immersive Welten in virtueller Realität durch die geschickte Kombination von intuitiver Interaktion und 360°-Storytelling. Im Jahr 2015 co-produzierte er die VR-Videoserie „VR the Future“ für Samsung. Er war Lead Creative für die Award-gewinnende VR-Video-Plattform „Samsung DISCOVR“, die im September 2016 erstmals online ging.

Astrid Kahmke

Astrid Kahmke leitet seit 2012 das First Movie Program im Bayerischen Filmzentrum, initiierte 2015 den „Immersive Storytelling 360° Hackathon“ und leitet das „VR Creators’ Lab“. Seit Oktober 2016 kuratiert sie die internationale Konferenz „i4c“, die sich mit Content Creation for Virtual Worlds befasst. Am 6. April findet die nächste „i4c – Spring into 360°“ in München statt.

Eckart Köberich

Eckart Köberich ist seit Februar 2017 Head of VR bei ZDF Digital. Von Ende 2014 bis Januar 2017 leitete er das 360° und VR Entwicklungsprojekt für das Zweite Deutsche Fernsehen. In dieser Zeit entstanden über 30 ZDF 360°-Produktionen sowie VR Plattformen für IOS, Android, Google Daydream und die Webplattform vr.zdf.de. Die 2016 geschaffene ZDF Digital VR Unit produziert 360° Filme, interaktive Virtual Reality Anwendung und beteiligt bzw. fördert aktiv die Erforschung des neuen Mediums VR. So auch mit der diesjährigen VR Konferenz und VR Messe im Rahmen des LICHTER 10. Filmfests.

Kay Meseberg

Kay Meseberg studierte Politikwissenschaften an der Universität Potsdam und schloss mit Diplom ab. Nach Stationen bei der ARD-Sendung Polylux, Reportertätigkeit für verschiedene ARTE-Formate und die 3sat-Sendung Foyer war er lange Jahre Online-Redakteur und TV-Autor für das investigative ZDF-Magazin Frontal21. Parallel zu seiner TV-Laufbahn war Meseberg seit Ende der 90er Jahre auch an der Konzeptionierung und Realisierung vieler Online-Projekte wie polylog.tv für Polylux und berlinfolgen.de zusammen mit der taz und 2470media beteiligt. 2013 wechselte er zu ARTE, wo er am Aufbau des Themenangebots ARTE Future beteiligt war. Seit dem Erfolg des Projekts Polar Sea 360° beschäftigt sich Meseberg mit der Umsetzung von Inhalten in 360°-Videoperspektive und Virtual Reality. Weiterhin war er in die Konzeptionierung und die redaktionelle Betreuung vieler erfolgreicher, innovativer Web-Formate wie ScrollDocs und WebDokus – involviert. Für seine Arbeit hat Meseberg zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter drei Grimme Online Awards, den Deutschen Reporterpreis, den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis und einen LEAD Award.

Jury LICHTER Art Award 2017

Saul Judd

Saul Judd, (geb. 1963 in Brasilien) freier Kurator in Frankfurt, ist verantwortlich für die Videokunst-Sektion des LICHTER Filmfest Frankfurt International. Im Rahmen des Festivals konzipierte er Ausstellungen mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Keren Cytter und Mike Bouchet, bis er 2011 den LICHTER Art Award initiierte. Seine aktuellen Projekte sind BLANK SLATE, eine Publikation über Kunst, Architektur und Design, und seit Januar 2016 SCHAUT!, eine Ausstellungsreihe im MAL SEH’N Kino in Frankfurt zusammen mit dem Film- und Kinomacher Gunter Deller.

Olaf Stüber

Olaf Stüber ist Galerist, Kurator und Herausgeber für zeitgenössische Kunst und Film. 2008 gründete er zusammen mit Ivo Wessel die internationale Plattform Videoart at Midnight im Babylon Kino in Berlin. Darüber hinaus hält er Vorträge und gibt Workshops insbesondere über Künstlerfilme und videos, kuratiert Programme für Institutionen, Messen und Festivals. Er war Mitglied in der Jury des Videokunstförderpreis Bremen 2009, des Dokumentar- und Videofest Kassel 2012, der Videonale im Kunstmuseum Bonn 2013, dem EMAF – European Media Art Festival Osnabrück 2015 und zuletzt beim Filmwinter 2017 in Stuttgart.

Mathilde ter Heijne

Mathilde ter Heijne (geb. 1969 in Straßbourg, Frankreich) lebt als Künstlerin in Berlin und ist seit 2011 Professorin für Visual Art/Media, Installation und Performance an der Kunsthochschule Kassel. Ihr Kunststudium absolvierte sie in den Niederlanden an der der Stadsacademie in Maastricht und der Rijksacademie in Amsterdam. Mathilde ter Heijnes künstlerische Praxis liegt ein feministisches Denken zugrunde, das sie mit ihrem Interesse an der historischen Verfasstheit gesellschaftlicher Minderheiten und gegenwärtigen Machtstrukturen verknüpft. Ihre Installationen, Performances und Videos waren in zahlreichen nationalen wie internationalen Ausstellungen wie dem Haus am Lützowplatz, dem Museum für Neue Kunst Freiburg, dem Lentos Kunstmuseum Linz, der Kunsthalle Nürnberg, dem Stedelijk Museum Amsterdam oder dem Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich zu sehen.

Regionaler Langfilm Wettbewerb

Giorgi Abashishvili wurde 1976 in Tiflis, Georgien, geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der Sowjetunion, als Jugendlicher erlebte er den Umbruch der UDSSR. Als Student blieb er trotz Bruderkrieg in Georgien, machte dort sein Diplom als Ingenieur an der Technischen Universität Tiflis und studierte anschließend Film in Deutschland. In Georgien und Deutschland drehte er u.a. die Filme DIE KUH, ZIMMER FÜR SIE, DER CHOR. Er ist Gründungsmitglied der Filmgruppe NUR (www.nurfilmgroup.de) und war nach seinem Studium Meisterschüler im Studienschwerpunkt Film und Fernsehen (Prof. Yana Drouz, Prof. David Safarian) an der Kunsthochschule Kassel. 2012 wurde er zu einem der besten georgischen Nachwuchsregisseure gewählt und produzierte seinen Film COMEBACK. Beim Georgian National Film Center war er als Lehrkraft beschäftigt und an der Universität Kassel tätig. Zusammen mit Produzent Jörn Möllenkamp und Regisseur Behrooz Karamizade betreibt er die in Hessen ansässige Firma LPP – Living Pictures Production. Zum Film >>

Der 1965 geborene Filmemacher Romuald Karmakar arbeitet sowohl im Fiktionalen (DER TOTMACHER, MANILA, DIE NACHT SINGT LIEDER) als auch im Dokumentarischen (WARHEADS, DAS HIMMLER-PROJEKT, HAMBURGER LEKTIONEN, VILLALOBOS). Seine filmisches Schaffen wurde bereits auf den großen international Filmfestivals ausgezeichnet (Venedig, Berlin, Locarno, Toronto) und in verschiedenen Retrospektiven vorgestellt (Österreichisches Filmmuseum; BAFICI, Buenos Aires; Jeonju IFF, Südkorea; Cinéma du Réel, Paris).
2008 wurde sein Film DAS HIMMLER PROJEKT vom Museum of Modern Art in New York in die Liste „250 wichtige Kunstwerke die vom Museum seit 1980 akquiriert wurden“ aufgenommen. 2013 wurde Karmakar zusammen mit Ai Weiwei, Santu Mofokeng und Dayanita Singh ausgewählt, Deutschland auf der 55. Kunstbiennale in Venedig (Deutschland Pavillon) zu vertreten. 2014 gewann er den DEFA-Foundation-Preis für „outstanding achievement in German cinema”. 2017 wurde er zur documenta 14 eingeladen, die in Athen und Kassel stattfinden wird.
Romuald Karmakar, Harvard-Alumnus, ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin. Zum Film >>

Thomas Lawetzky, geb. 1953 in Wiesbaden. Ende der 80er Jahre fester Redakteur der Wiesbadener Film- und Fernsehproduktion BSB. Hier u. a. als Filmemacher (Drehbuch und Regie) für fiktionale Kurzfilme fürs Kinderfernsehen des ZDF. Ab 2004 freier Journalist und Filmemacher. Hier zunächst Mitarbeit an mehreren 30-minüten Reportagen für den SWR. Ab 2008 eigene Produktionen (Imagefilme für Firmen und Regionen), darunter mehrere 60-minütige Dokumentationen mit regionalem Bezug, die als DVD erschienen. Zum Film >>

Kamera und Schnitt: Sylvi´s Bumerang Zum Film >>

M. A. Littler, geboren 1979, verbrachte weite Teile seiner Kindheit und Jugend in Deutschland, Südafrika und den USA. Er studierte Regie an der Vancouver Film School in Kanada. Nebenbei arbeitete er als Türsteher, Barkeeper, Taxifahrer, Übersetzer, Drehbuchautor, Journalist und Ambulanzfahrer. Bereits 1999 gründete Littler die heutige Slowboat Films GmbH und tritt seitdem als Produzent seiner Filme auf. 2004 drehte er seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm Voodoo Rhythm über das gleichnamige Schweizer Rock’n’Roll-Plattenlabel. Sein erster Spielfilm 2007 The Road To Nod, mit Drehorten in Deutschland und Irland ist ein auf biblischen Motiven basierendes Road Movie. Für das dokumentarische Roadmovie The Kingdom Of Survival (2011) behandelt Littler die Theorien radikaler Denker wie Noam Chomsky, Mark Mirabello, Ramsey Kanaan, Joe Bageant oder Mark Oehler. Der Dokumentarfilm war auf zahlreichen internationalen Filmfestivals zu sehen (u. a. IDFA Amsterdam, Montreal World Film Festival, Raindance London). 2012 verwirklichte Littler seinen experimentellen Naturfilm Lost Coast, der auch bei LICHTER lief. 2013 widmete das Goethe Institut in Porto Allegre Littler eine Werkschau. Mit seiner Dokumentation Hard Soil – The Muddy Roots Of American Music (LICHTER 2014) betrachtete Littler 2014 die modernen Ausformungen der amerikanischen Folk- und Rootsmusik und zeichnet in poetischen Bildern das Portrait einer Generation unangepasster Musiker. 2014 widmeten ihm sowohl das Berliner Hackesche Höfe Filmtheater und Eiszeit Kino als auch das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt a. M. eine mehrtägige Werkschau. Zum Film >>

Natahaniel Knop wurde 1968 in Czernowitz geboren, eine Stadt, die mal österreichisch, mal rumänisch dann sowjetisch war und schließlich ukrainisch wurde. Knop studierte Psychologie in Sibirien. Er arbeitete bei A. Kaidanovsky in Moskau and K. Zanussi in Warschau und erhielt außerdem das Nipkow – European Scholarships for Audiovisual Media Professionals in Berlin. Weiterhin ist Knop Gründer und Curator Founder für einen project space für Contemporary Art – für die Platfrom Sarai war er elf Jahre lang tätig. Er arbeitete mit einer Reihe namhafter Fernsehsender zusammen, darunter 3Sat und Arte, sowie mit verschiedenen Museen, wie dem Russian State Museum in Sankt-Petersburg und the Museum Angewandte Kunst Frankfurt. Aktuell lebt Natahaniel Knop mit seinen fünf Kindern in Frankfurt am Main, liest Bücher und macht zusammen mit Peter Rippl Filme. Zum Film >>

Janis Marx, geboren 1988 in Weinheim und aufgewachsen in Laudenbach an der Bergstrasse, absolvierte nach seinem Abitur eine zwei jährige Ausbildung an einer theologischen und medialen Privatschule in Bad Gandersheim. Nach dem Abschluss folgte 2010 ein Kunstgeschichts- und Musikwissenschaftsstudium an der Universität Frankfurt, dass er jedoch 2011 vorzeitig beendete, um an der Hochschule Darmstadt Motion Pictures zu studieren. In dieser Zeit legte er seinen Studienschwerpunkt auf die Bereiche Drehbuch, Regie und Produktion. Anfang 2016 schloß er diesen Studiengang erfolgreich als Bachelor of arts ab. Zum Film >>

Peter Rippl studierte Bildhauerei und Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach (HfG). Danach folgte ein Stipendium der Drehbuchwerkstatt an der HFF München. Seinen Berufseinstieg fand Rippl mit Stoffentwicklungen und Drehbüchern für die Bavaria, ARD degeto und Sat1. Mit Winterspruch – Arbeit für Eisler (1999) wurde er erstmals als Produzent und Autor im Bereich Dokumentation tätig. Für das Gruppenprojekt gab es im gleichen Jahr den Hessischen Filmpreis. Weitere Dokumentationen entstanden: Der einarmige Soldat (mit M. Freund, 2005), Der Glasmaler (mit Eick Hoemann, 2012) und Pawlik wird 100 ebenfalls 2012 mit Anatoli Skatchkov. Um nichts bitten (2011) stellt die scheinbar vergessene Musik der russischen Straflager in den Mittelpunkt einer Reflexion über die russische Gesellschaft. Der Film war für den Russischen Dokumentarfilmpreis in der Kategorie Bester Film – Kino nominiert. Auch A Gravame – Das Stahlwerk, der Tod, Maria und die Mütter von Tamburi (2016) beschäftigt sich wieder mit dem Verhältnis Alltagskultur und Conditio humana. 2001 wurde Peter Rippls Drehbuch Schwestern mit dem Hessischen Drehbuchpreis ausgezeichnet. Peter Rippl lebt in Frankfurt am Main. Zum Film >>

Malte Wirtz wurde 1979 geboren. Von 2001-2005 studierte er Theater- und Filmregie an der Athanor Akademie. Seit 2006 arbeitet er als freier Regisseur und Editor. Er hat mehrere Theaterstücke inszeniert und geschrieben unter anderem am Kammerspielchen Wuppertal, den Bühnen der Kulturen Köln, Ballhaus OST und HAU. Seine Filme liefen auf mehreren Festivals. Der Kurzfilm “Der Jackpot” gewann den Anti-Mainstream-Award auf der Genrenale in Berlin, 2015. Im selben Jahr starte sein Debütfilm “Voll Paula!” in den deutschen Kinos. 2017 wurde sein zweiter Langspielfilm “Hard & Ugly” fertiggestellt, der bei LICHTER im regionalen Langfilmwettbewerb läuft. Zur Zeit arbeitet er an der Fertigstellung seines dritten Kinofilms “Voll Rita!” (2018). Zum Film >>

Regionaler Kurzfilm

Sebastian Binder wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren. Von 2004 bis 2009 studierte er Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar mit den Schwerpunkten Regie und Postproduktion. 2010 bis 2014 Postgraduierten-Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Für seine Kurzfilme gewann er u. a. den Drehbuchpreis beim Kurzundschön Festival 2013, den MDR Unicato Award, den Preis der Mediengestaltung der Bauhaus Universität Weimar sowie den Preis der Jury des 5e Courts dans la Vallee. Die gemeinsame Produktion mit Fred SchirmerÜber Druck – geht 2017 bei LICHTER ins Rennen um den besten rionalen Kurzfilm. Zur Kurzfilmrolle >>

Arianna Waldner Bingemer wurde 1990 in Südtirol geboren und wuchs in Berlin auf. Seit 2013 studiert sie Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Davor absolvierte sie verschiedene Praktika beim Film und am Theater. Außerdem ist sie ausgebildete Mediengestalterin beim Fernsehen. Kassel 09.12. läuft im regionalen LICHTER Kurzfilmwettbewerb. Zur Kurzfilmrolle >>

Daniel von Bothmer ist 1983 in Bremen geboren und studierte von 2009 – 2017 an der Kunsthochschule in Kassel. Er lebt und arbeitet in Berlin und Neapel. Florian Maubach ist 1989 in Hamburg geboren und studiert seit 2009 er Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Trickfilm an der Kunsthochschule Kassel. Am 10. LICHTER Kurzfilmwettbewerb nehmen sie mit “Der Flug der Maube” teil. Zur Kurzfilmrolle >>

Alex liebt Film. Und das schon ziemlich lange. Mit 13 Jahren hat er seinen ersten Kurzfilm gedreht, seitdem befindet er sich eigentlich ununterbrochen in der Planung, Produktion oder Schnittphase des nächsten Filmprojekts. Er hat von 2011 bis 2015 Filmwissenschaft in Mainz studiert und danach als Produktionsleiter bei einem Kinofilm und als freier Filmemacher gearbeitet. Im März beginnt Alex ein Filmproduktionsstudium an der International Film School in Köln. Zur Kurzfilmrolle >>

Gunter Deller ist Absolvent der Hochschule für Gestaltung Offenbach mit den Schwerpunkten Film (bei Prof. Helmut Herbst und Urs Breitenstein) und Fotografie (Clemens Mitscher). Sein Abschlußfilm _*„Schattengrenze“_* (1999) wurde mit dem Hessischen Hochschulfilmpreis ausgezeichnet. Die Filme „Örtliche Betäubung“ (2006) und „Wildwechsel“ (2012) wurden von der Hessischen Filmförderung unterstützt und liefen auf zahlreichen Festivals. „Light my Fire“ (2013) war nominiert zum Preis der deutschen Filmkritik. Neben dem Film ist die Videokunst Gunter Kellers große Leidenschaft. Neben einer Präsentation im 1822-Forum Frankfurt im Jahr 2013, zeigte er 2014 im Rahmen der Ausstellung „Curvature of Events“ in der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden acht neue Videokunstarbeiten. 2015 war er mit der 3-Kanal-Videoinstallation „Landungen und periphere Ziele“ bei „New Frankfurt Internationals – SOLID SIGNS“ im Frankfurter Kunstverein vertreten. Er ist Mitbetreiber des Mal Seh’n Kino in Frankfurt. Dort kuratiert er sowohl Kinoprogramme als auch gemeinsam mit Saul Judd (Kurator des LICHTER Art Award) den Ausstellungsraum SCHAUT! für Film- und Videokunst. Zur Kurzfilmrolle >>

Fritz Eggenwirth wurde 1988 in Melsungen geboren, zusammen mit Amadeus Werner wuchs er mit seinen Eltern auf dem Wagenplatz, nahe der Schornsteinfegerschule in Wollrode auf, wo die Freunde eine schöne und idyllische Kindheit verbrachten. Die gemeinsamen Jugendjahre verbrachten die beiden auf der Wollröder Dorfkirmes, diversen Raubzügen durch den lokalen Edeka-Markt “Wöhske” aber auch auf Spaziergängen durch die nahegelgenden Wälder, um intelektuellen Gesprächen zu fröhnen. Als Pinoiere der lokalen Rapvideo Produktion, unter den Pseudonymen EBF und MVAW, gelang ihnen 2009, mit insgesamt 35.140 Klicks (Tendenz steigend), der Sprung in die Youtube-Klickliga. Ab 2013 entstand das Kultur und Kunstformat Franks Real Good Drawingschool unter der Regie von Fritz Eggenwirth. Es folgten die ersten Festivaleinladungen und diverse Kunstauktionen. 2014 gründeten die Freunde gemeinsam das Kunsthaus Gottlieb & Jones. Es folgte das Studium an der Kunsthochschule Kassel im Fachbreich Visuelle Kommunikation. Fritz Eggenwirth und Amadeus Werner sind außerdem Gründer und Eingentümer von: Redroomentertainmnent, 360gradview.com, Avanti Futuro, Eurohobby, Unten e.V. Sosavisuals, HXBProduktionen, Tokonoma e.V., und Dekorclothing. Zur Kurzfilmrolle >>

Petr Eremin, geboren 1986 in Moskau. Nach Abschluss des russischen und deutschen Abiturs hat er Film an der Hochschule Mainz studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. In der Filmbranche ist er als Regisseur und Editor tätig. Seine Kurzfilme sind deutschlandweit auf Filmfestivals wie z.B. der Genrenale in Berlin gelaufen und wurden für den Kurzfilmkatalog der AG Kurzfilm nominiert. Mit Infiziert nimmt er 2017 am 10. LICHTER Kurzfilmwettbewerb um den besten regionalen Kurzfilm teil. Zur Kurzfimrolle >>

Die Schwestern Ines Christine Geisser und Kirsten Carina Geisser sind geboren und aufgewachsen im schönen Frankenwald. Seit 2009 arbeiten sie gemeinsam an Comiczines und Animationsfilmen. Ihre Produktion Lucky nimmt am 10. LICHTER Kurzfilmwettbewerb teil. Zur Kurzfilmrolle >>

Die Schwestern Ines Christine Geisser und Kirsten Carina Geisser sind geboren und aufgewachsen im schönen Frankenwald. Seit 2009 arbeiten sie gemeinsam an Comiczines und Animationsfilmen. Ihre Produktion Lucky nimmt am 10. LICHTER Kurzfilmwettbewerb teil. Zur Kurzfilmrolle >>

Evgenia Gostrer wurde 1981 in Russland geboren und siedelte mit ihrer Familie im Alter von 15 Jahren nach Deutschland um. Sie studierte Kommunikationsdesign in München und Animation in Kassel. 2015 machte sie ihren Abschluss. Wenn sie nicht knetet, tanzt sie Lindy Hop. Am LICHTER Kurzfilmwettbewerb nimmt sie 2017 mit der Produktion Frankfurter Straße 99a teil. Zur Kurzfilmrolle >>

Nils F. Hillebrand wurde 1984 in Bielefeld geboren und wuchs unweit in einem kleinen Dorf im Kreis Lippe auf. Um zu studieren und Filme zu machen, verschlug es ihn irgendwann nach Mainz, wo er in der Filmklasse der dortigen Kunsthochschule studiert. Sein Schaffen reicht von Kurzdokumentationen und Kurzspielfilmen, über Videoinstallationen und experimentelle oder abstrakte Bewegtbildarbeiten, bis hin zu Fotografie. Bei LICHTER geht er mit Alien Project ins Rennen um den besten regionalen Kurzfilm. Zur Kurzfilmrolle >>

Yasar Honneth ist 1985 in Boppard geboren, wuchs in Ex-En-Provence auf und erlernte zunächst den Beruf des KFZ-Techniker mit Anschluss des Meisters in Koblenz. Um seine großen Leidenschaft – dem Umgang mit der Kamera – hauptberuflich zu verfolgen setzte er im Studienfach „Digital Media – Video/ Motion Pictures“ an der Hochschule Darmstadt erste Filmkonzepte um.
Zusammen mit Nadine Tannreuther produziert er neben medienübergreifenden Konzepten vorwiegend Fotografien und
Image-Filme für Unternehmen, Messen und Festlichkeiten. Kennengelernt haben sich die beiden Kreativen 2014 an der Hochschule Darmstadt im Masterstudiengang „Leadership in the Creative Industries“. Zur Kurzfilmrolle >>

Brenda Lien wurde 1995 in Offenbach am Main geboren. Die Autorenfilmerin und Filmmusikkomponistin studiert seit 2012 Kunst mit dem Schwerpunkt Film und Animation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Sie ist mehrfache Preisträgerin von Film- und Musikwettbewerben und seit 2015 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Mit Call of Beauty nimmt sie 2017 bei LICHTER am regionalen Kurzfilmwettbewerb teil. Zur Kurzfilmrolle >>

Marie Prangenberg wurde 1986 in Mainz geboren und wuchs in Limburg an der Lahn auf. Nach diversen Umwegen und einer pädagogischen Ausbildung landete sie 2011 an der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG), wo sie bis heute mit den Schwerpunkten Film und Illustration studiert. Zur Kurzfilmrolle >>

Florian Stratenwerth und Max Rainer studieren im 5. Semester „Motion Pictures“ an der Hochschule DarmstadtZur Kurzfilmrolle >>

Sebastian Fred Schirmer wurde 1981 in Filderstadt geboren. Aufgewachsen ist er in Lahr im Schwarzwald. Seit 2002 arbeitet Schirmer als Kameraassistent für Film und Fernsehen. Er absolvierte ein Studium zum Ingenieur an der Hochschule Offenburg, wo er 2009 auch seinen Abschluss machte. Von 2011 bist 2015 studierte er an der Kunsthochschule für Medien in Köln mit Schwerpunkt Bildgestaltung/Kamera. Er lebt und arbeitet als freier Kameramann in Köln. Die gemeinsame Produktion mit Sebastian BinderÜber Druck – geht 2017 bei LICHTER ins Rennen um den besten regionalen Kurzfilm. Zur Kurzfilmrolle >>

Jakob Schmidt, geboren 1990 in Lindenfels, studierte von 2010 bis 2011 Filmwissenschaften und Philosophie an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Im Jahr 2011 wechselte er an die Hochschule Rhein Main in Wiesbaden mit dem Studienschwerpunkt Design und Animationsfilm. 2015 graduierte er an der selbigen Hochschule mit einem Bachelor of Arts. Momentan lebt und arbeitet er als freischaffender Filmemacher und Motion Designer in Berlin. Am 10. LICHTER Kurzfilmwettbewerb nimmt er mit dem Animationsfilm Planemah teil. Zur Kurzfilmrolle >>

Peter Seipel wuchs in Bad Soden Salmünster auf und studierte Philosophie in Marburg an der Lahn. An der Universität Köln macht er zwar immer noch nichts mit Medien, als begeisterter Cineast war die Umsetzung des ersten eigenen Films jedoch eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit Elisa May produzierte und drehte er von 2015 bis 2016 seinen ersten Kurzfilm “Vendeplov”. Zur Kurzfilmrolle >>

Nadine Tannreuther kam 1991 in München zur Welt, verbrachte Kindheit und Jugend in Lampertheim bei Mannheim und absolvierte dort das Abitur. Den Bachelor erwarb sie an der MHMK München im Fach Medien- und Kommunikationsdesign. Sie ist leidenschaftliche Malerin der Acryl-Technik. Yasar Honneth, mit dem sie seit 2014 zusammenarbeitet, lernte sie während des Studiums an der Hochschule Darmstadt kennen. Mit einer gemeinsamen Masterarbeit über das „Gutleutviertel“ in Frankfurt am Main verfolgen die beiden Künstler seit 2015 das Ziel einer „medienübergreifenden Förderung der Stadtteilidentität“. Gemeinschaftliche Aktivitäten wie Führungen durch Viertel und Betriebe innerhalb der Kulturwoche „Gutleut-Tage“ bringen zwei Mal im Jahr Bewohner und Besucher zusammen. Mit Wiesbaden nehmen Nadine Tannreuther und Yasar Honneth am Wettbewerb um den besten regionalen Kurzfilm teil. Zur Kurzfilmrolle >>

Ippolit Vikhorev ist Absolvent der Kunsthochschule Kassel im Bereich Neue Medien unter der Leitung von Prof. Joel Baumann. 1997 wanderte der damals siebenjährige Junge von Sankt Petersburg aus, um bei seiner Mutter in Deutschland zu leben. Mit acht begann er eine russische, klassische Pianoausbildung. Mit ca. 15 Jahren fing er an Raptexte zu schreiben und eigene Musik dazu zu komponieren. Erste selbstgemachte Musikvideos und Cover Artworks weckten sein Interesse für den visuellen Bereich. Sein Film Lexa läuft im LICHTER Wettbewerbsprogramm um den besten regionalen Kurzfilm. Zur Kurzfilmrolle >>

Amadeus Werner wurde 1988 in Melsungen geboren, wo er zusammen mit Fritz Eggenwirth und seinen Eltern aufwuchs. Die Freunde verbrachten eine schöne und idyllische Kindheit und nutzen die gemeinsamen Jugendjahre wahlweise auf der Wollröder Dorfkirmes, diversen Raubzügen durch den lokalen Edeka-Markt “Wöhske” oder bei Spaziergängen durch die nahegelgenden Wälder, um intellektuellen Gesprächen zu fröhnen. Als Pinoiere der lokalen Rapvideo Produktion, unter den Pseudonymen EBF und MVAW, gelang ihnen 2009, mit insgesamt 35.140 Klicks (Tendenz steigend), der Sprung in die Youtube-Klickliga. Ab 2013 entstand das Kultur und Kunstformat Franks Real Good Drawingschool unter der Regie von Fritz Eggenwirth. Es folgten die ersten Festivaleinladungen und diverse Kunstauktionen. 2014 gründeten die Freunde gemeinsam das Kunsthaus Gottlieb & Jones, ehe Fritz seinen Freund Amadeus schließlich zum Studium an der Kunsthochschule Kassel im Fachbreich Visuelle Kommunikation drängte. Fritz Eggenwirth und Amadeus Werner sind außerdem Gründer und Eingentümer von: Redroomentertainmnent, 360gradview.com, Avanti Futuro, Eurohobby, Unten e.V. Sosavisuals, HXBProduktionen, Tokonoma e.V., und Dekorclothing. Zur Kurzfilmrolle >>

Christian Wittmoser, Jahrgang '82, studierte an der HfG Karlsruhe Medienkunst/Film bis zum Diplom im Jahr 2008. Danach war er Meisterschüler an der Kunsthochschule Kassel im Fach Visuelle Kommunikation und arbeitet seit 2013 freiberuflich als Regisseur und Sounddesigner in Kassel. Zur Kurzfilmrolle >>

Elisabeth Zwimper wurde 1981 in Basel geboren. Seit 2005 arbeitet sie als Grafikerin. Nach dem Studium der Kunstgeschichte in Bern folgte ein weiteres Kunststudium an der AdBK Nürnberg 2015 machte Elisabeth Zwimper ihren Abschluss in Illustration und Trickfilm an der Kunsthochschule Kassel. 2016 nahm sie Artist Residency-Programm in Itaparica, Brasilien teil. Aktuell arbeitet sie freischaffend als Künstlerin, Comiczeichnerin und ist Trickfilmworkshopleiterin für Flüchtlinge. Ihr Film Ships Passig in the Night geht ins Rennen um den besten regionalen Kurzfilm. Zur Kurzfilmrolle >>

Reihe Zukunft Deutscher Film

Der 1974 in Bad Soden am Taunus geborene Regisseur PHILIP GNADT zeichnet das Porträt einer Generation im Aufbruch. Gefangen in dem schmalen Küstenstreifen zwischen Israel und Ägypten verbinden die jungen Palästinenser mit dem Wassersport politischen Protest, wirtschaftliche Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit. Zum Film >>

Jakob Lass (geb. 1981 in München) drehte schon als Teenager mit seinem Bruder Tom Lass Experimentalfilme. Mit 17 Jahren beendete er die Schule und ließ sich zum Schauspieler ausbilden. Im Anschluss arbeitete er mehrere Jahre am Theater. Ab 2009 studierte Lass Regie an der renommierten Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam. Noch während des Studiums drehte er entgegen allen Vorgaben bereits seine ersten beiden Langfilme Frontalwatte und Love Steaks. Letzterer wurde zu großen Teilen improvisiert und wurde 2013 vom Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino in allen vier Kategorien ausgezeichnet. 2014 gewann der Film außerdem den angesehenen Max-Ophüls-Preis und wurde in der Kategorie Bester Film für den Deutschen Filmpreis nominiert. Jakob Lass' dritter Spielfilm Tiger Girl feierte auf der 67. Berlinale Premiere und läuft vor dem offiziellen Kinostart im April bei LICHTER. Jakob Lass lebt und arbeitet in Berlin. Zum Film >>

Julian Radlmaier (geb. 1984) studierte Regie an der dffb und arbeitete in dieser Zeit als persönlicher Assistent von Werner Schroeter. Zudem gab er verschiedene Übersetzungen von filmtheoretischen Schriften des französischen Philosophen Jacques Rancière heraus. 2013 erhielt sein Kurzfilm Ein Gespenst geht um in Europa den Preis der deutschen Filmkritik beim Filmfestival in Oberhausen. Sein mittellanger Film Ein proletarisches Wintermärchen wurde 2014 in Rotterdam und bei der Viennale gezeigt und gewann Preise in Mexiko (FICUNAM) und Brasilien . Radlmaier ist ein deutsch-französischer Filmemacher. Sein Abschlussfilm *_Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes_, hatte beim International Film Festival Rotterdam seine Weltpremiere und wurde bei der Berlinale 2017 in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ gezeigt. Zum Film >>

Produzent: Gaza Surf Club Zum Film >>

Regionaler Langfilm Ausser Konkurrenz

Regie: Number of Silence Zur Webserie >>

Lena Geller wurde 1977 in Jekaterinburg (Russland) geboren und schloss dort ein Geschichtsstudium ab. Im Jahr 2000 zog sie nach Deutschland. Nach ihrem Filmstudium an der Kunsthochschule Kassel gründete sie zusammen mit ihrem Kollegen Matthias Becker die OstWestFilm GbR in Berlin und machte Kurzfilme sowie Auftragsarbeiten. “You Are Everything” ist ihr Langfilmdebüt. Zum Film >>

Born 1968 in Czernowitz, the city that at some point was Austrian, Rumanian, Soviet and ended up being Ukrainian. Studied Psychiatry in Siberia, worked by A. Kaidanovsky in Moscow and K. Zanussi in Warsaw. Holder of the Nipkow – European Scholarships for Audiovisual Media Professionals, Berlin. Founder and Curator of the project space for Contemporary Art – Platfrom Sarai for 11 years. Worked with numerous channels as 3SAT and ARTE, museums like the Russian State Museum in Sankt-Petersburg or the MAKFrankfurt. Now he is living with his 5 kids in Frankfurt/Main, reading books and, together with Peter Rippl, making films in collaboration with dancers, architects and fishermans. Zum Film >>

Tobias Lenel ist ein Frankfurter Drehbuchautor und Regisseur. Neben Spielfilmen und Dokumentationen inszeniert Level auch regelmäßig fürs Theater. Zu seinen Filmen zählen: ZuHause (2009), Czechów (2011), Winterfeldt_*(2013), *_Alte Liebe (2013), Letztes Jahr (2014), Jetzt ist die Sonne weg (2016) _ Sonnenburg: Spuren eines Schreckensortes/Slady Miejsca Kazni_ (2015). Seit 2014 entwickelt er Drehbücher und Filme von und mit Schauspielstudenten der Frankfurter HfMdK. Dazu zählen: 17Min FFM Hbf (2014), Der Frankfurter Garten (2015), Der Engel vom Gallus (2016) Zum Film >>

Eren Önsöz (geboren 1972 in Kayseri, Türkei) studierte Germanistik und Medienwissenschaften in Düsseldorf und Rom. Danach folgte ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihr Abschlussfilm “Import- Export – Eine Reise in die deutsch-türkische Vergangenheit” (Dokumentarfilm, 2006) wurde merfach auf Festivals ausgezeichnet und im Fernsehen ausgestrahlt. Eren Önsöz arbeitet als Regisseurin und Autorin für Rundfunk und Fernsehen, hat daneben aber auch Musikclips und Kurzdokumentarfilme gedreht. „Haymatloz” ist ihr zweiter abendfüllender Kino-Dokumentarfilm. Zum Film >>

Hermann Vaske mischt als unkonventioneller Regisseur, Autor und Produzent die internationale Filmbranche auf. In seinen Filmen arbeitete er unter anderem mit Schauspielergrößen wie Dennis Hopper, Harvey Keitel, Sir Peter Ustinov und John Cleese. Bei Saatchi & Saatchi in London und im FCB Hamburg war er als Creative Director tätig. Für seine Filme und Werbeclips erhielt er zahlreiche Auszeichnungen; unter anderem den Grimme-Preis und einen Löwen in Cannes. 2015 zeigte LICHTER seine Produktion Arteholic, in der uns Filmlegende und Kunstliebhaber Udo Kier auf eine Reise zu Europas besten Museen mitnimmt. Zur Jubiläumsausgabe präsentiert LICHTER Vaskes Dokumentation Dennis Hopper: Uneasy Rider Zum Film >>

Internationaler Langfilm

Regie: The One-eyed King Zum Film >>

Regie: The Woman Who Left (Ang Babaeng Humayo) Zum Film>>

Regie: Act & Punishment Zum Film >>

Internationaler Kurzfilm "Wahrheit"

Jorge Cadena wurde 1985 in Barranquilla, Kolumbien geboren und studierte Fotografie in Buenos Aires. Im Jahr 2016 erlangte er an der Genfer School of Art and Design HEAD den Bachelor in Filmregie. Sein Diplomfilm 'El Cuento de Antonia' wurde von der Jury mit der der höchsten Auszeichnung bewertet. In seiner Forschung versucht er, subversive Räume zu öffnen, um das Intime und das Marginalisierte sichtbar zu machen. Seine Arbeit zeigt eine Reflexion über die verschiedenen Schichten der Gewalt in unserer Gesellschaft. Nach einer Lehrtätigkeit in Kolumbien zeigte er seine Arbeit in Ausstellungen und auf internationalen Filmfestivals, wie dem Nouveau Cinéma Montréal 2015, der Biennale de l'Image und dem Mouvement BIM (Zentrum für zeitgenössische Kunst Genf)und Visions du Réel 2016. Er gewann den Tiger Award für Kurzfilme 2017 beim Internationalen Filmfestival von Rotterdam. Zur Kurzfilmrolle >>

VR Storytelling

Linara Bagautdinova is a feature film director. She is doing commercials and is having a try at documentaries. Linara has worked for Russian TV as an interviewer, scriptwriter and a director of TV shows for 8 years. She is currently a student at the directing faculty of the Moscow Film School and preparing to film her diploma short feature film, following her own script. Linara prefers to work in the genres of drama and melodrama. “Family Circle” was her first project with VR-360 technology. “Everything was new for us in VR. We tried to make a story for the spectator, not just betting on the effect of virtual reality. We were imagining what would happen if we mix a classic plot, theatre and VR. It was an unforgettable experience for every member of the crew. “Family Circle” now shows the results of this experience.” Zur VR Storytelling-Seite>>

Alexander Herrmann ist Geschäftsführer und Entwicklungsleiter bei „expanding focus“, einem Content Studio für VR-Experiences und Formatentwicklung, oder wie er gerne zu sagen pflegt: einem Spielplatz für virtuelle Räume. Früher arbeitete er als Projektberater am Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg in der Abteilung Interaktive Medien, wo er für die Organisation interdisziplinärer Workshops zu transmedialem Erzählen zuständig war. Er begeistert sich für innovative Unterhaltungsformate, welche er bereits während seiner Studiengänge der Dramaturgie an der LMU München, der Multi-Media-Art an der Fachhochschule Salzburg, und der Produktion an der Filmakademie Ludwigsburg und der La FEMIS in Paris sowohl theoretisch als auch praktisch entdeckte. Mit seinem Kollektiv „nifu.tv“ entwickelt er Methoden zur bestmöglichen Kombination aus Erzählen und Wissenschaft. Ziel dabei sind die Schaffung neuer Formate und einzigartiger Konzepte zu Erzählung und Wissensvermittlung. Darüber hinaus berät er Rundfunkanstalten und Onlineportale zu digitaler Bearbeitung, Interaktivität sowie Formatgestaltung, wie z.B. Universal und Red Bull Media. Zur VR Storytelling-Seite >>

Michael Kaschner, Jahrgang 1975, ist seit 2003 als freier Stoffentwickler, Drehbuchautor und Regisseur im Factual-Bereich für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unterwegs (u.a. für TerraX, TerraXpress, ZDF Info, ARTE, Andreas Kieling, Show-Einspieler für Gottschalk). Seit Oktober 2013 ist er Senior Producer bei der ZDF Digital Medienproduktions GmbH. Dort verantwortet er zunächst den Aufbau einer Redaktion für die Sendereihe TerraXpress und betreut mittlerweile ein Netzwerk aus über 100 freien Autoren für verschiedene Formate. Parallel zu seinem Engagement im Bereich interaktive VR baut Michael Kaschner eine Fiktion-Abteilung in der Firma auf, die sowohl frische Formate für das Crime Genre und WebSeries als auch horizontale Serien für Streamingdienste und Pay TV entwickelt. Michael Kaschner ist als Gastdozent am Zentrum für Medienkompetenz der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie an der Filmakademie Ludwigsburg tätig. Zur VR Storytelling-Seite >>

After graduating from the ESEC film school in Paris, Alexandre Perez embarked on a career in directing, starting with the short awarded « PARKING ».
He followed that with more award-winning shorts and two collaborations with France Inter – CANNES YOU HEAR (2014) and ROUGE (2015). In 2017, he presents SERGENT JAMES, his first 360° fiction (VR). Zur VR STorytelling Webseite>>

Valentin Rogatin is a screenwriter and producer. He is working at one of the most popular TV-channels in Russia (TNT) as an editor. Valentin also studies at producer faculty of the Moscow Film School. He will graduate this year so now Valentin is preparing to film his diploma short feature film written and produced by himself.
“Family circle” was his first project in VR-360 technology.
“I came up with the idea of making the audience decide where and when to look at. Wanted to make them the directors of the film, not just viewers. Our film tells four different stories at once and all of them merge into one main idea. We decided to use the “Dogville” style so that nothing would distract the audience from the actors and their actions. I am very greatfull to all of the crew – they believed in the project and worked for free. “Family circle” is a product of people who put cinematography first. Hope, you will feel their inspiration” Zur VR STorytelling Webseite>>

Lewis Smithingham is a filmmaker who lives in New York City. He has gained international recognition for his early adoption of VR film production having shot a number of projects with Nokia’s OZO as well as work with Phantom, Jaunt and custom rigs. He most recently was VR Supervisor and Editor for Doug Liman’s VR series Invisible. Prior to working in VR he worked as a bullet time technician and a concert tour videographer. He is a graduate of Werner Herzog's Rogue Film School. As a director, he is interested creating hybrid forms that meld experimental film, documentary and narrative cinema into a single form. Zur VR Storytelling-Seite >>

Thomas Wallner ist ein Emmy-prämierter Produzent, Drehbuchautor und Regisseur für Filme und interaktiven Medien. Während er für das Fernsehen zahlreiche innovative, medienübergreifende Produktionen verwirklichte, ist er auch Autor und Regisseur von acht preisgekrönten Dokumentarfilmen. Er ist einer der wenigen kreativen Filmemacher, der in der interaktiven Medienwelt wahrhaftig sein Zuhause gefunden hat. In den vergangenen zehn Jahren wandte Thomas seine preisgekrönte Vision als Storyteller fortlaufend an, um die Möglichkeiten interaktiver Erzählung auszuschöpfen. Er gründete „DEEP“, ein deutsch-kanadisches Unternehmen, das sich der Aufgabe widmet, die sich verändernde Sprache kinematografischer VR zu erforschen und zu definieren. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, entwickelte „DEEP“ „LIQUID CINEMA“, eine Softwareplattform, die Filmemachern, Produzenten und Sendeanstalten die Erstellung handlungsbasierter 360-Grad-Videos und VR-Inhalte und dessen Verbreitung über internetfähige, mobile und VR-Geräte ermöglicht. Thomas ist mehrfacher Preisträger. Unter anderem erhielt er zwei Emmy-Auszeichnungen bei fünf Nominierungen, drei Geminis, einen Rose d’Or, zwei SXSW Interactive Awards und zwei Webbys. Zur VR Storytelling-Seite >>

Ali Weinstein is a documentary filmmaker based in Toronto, Canada. She has a particular interest in exploring how people find community and meaning in a complex and at times chaotic world. She recently completed a feature documentary entitled “Mermaids” about a universal myth as seen through the eyes of a group of women who strongly identify with the powerful female icon of the mermaid. “Siren Song”, co-directed alongside Nico Jolliet, is her first foray into virtual reality. Ali holds an MFA in Documentary Media Studies from Ryerson University, and is currently an Associate Producer at Primitive Entertainment. Zur VR Storytelling-Seite>>

Finalisten LICHTER Art Award

// Last Chance Junction // D 2016 // 21:07 Min. Zum Art Award >>

// The Balcony // D 2016 // 18 min. Zum Art Award >>

// As Much As Anyone // D 2016 // 16:43 min. Zum Art Award >>

// Simba in New York // D 2016 // 32 min. Zum Art Award >>

// making waves,,, unmastered // D 2016 // 07:38 min. Zum Art Award >>

Vorträge & Talks

Corinna Budras wurde 1976 in Berlin geboren, dort ist sie auch aufgewachsen. Während der Schulzeit hat sie ein Auslandsjahr an einer Highschool in Washington State verbracht. Nach dem Abitur studierte sie Jura, zwei Semester davon in Lüttich/Belgien mit Schwerpunkt Europarecht. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie in ihrer Studienzeit in der Lokalredaktion der „tageszeitung“. Auf das juristische Staatsexamen folgte eine Ausbildung an der Berliner Journalisten-Schule mit Praktika in Berlin, Hamburg und New York. Die erste Festanstellung führte sie in den amerikanischen Journalismus: In der Nachrichtenagentur Bloomberg arbeitete sie zwei Jahre lang als „Legal Reporter“ in Frankfurt. Im Mai 2005 folgte dann der Eintritt in das Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort schrieb sie über Wirtschaftsrecht und betreute „Recht und Steuern“ sowie „Beruf und Chance“, bevor sie im April 2014 in das Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wechselte. Zum Panel >>

Endre Dányi ist Dozent und promovierter Wissenschaftlicher am Institut für Sozialforschung an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Angelehnt an die Actor-Network Theory (ANT), konzentrierte sich seine Dissertation auf die Idee, wie liberale Demokratie als vielfältiges Konstrukt und diskursive Praktik von Parlamenten zusammengehalten werden kann. In seiner Habilitationsschrift entwickelt Endre drei Ansätze eines liberal-demokratischen Zusammenbruchs und deren Limits: darunter die europäische Flüchtlingskrise, der globale Drogenhandel und die Inlandspolitik Australiens. Neben dem Dozieren und der wissenschaftlichen Arbeit ist Endre außerdem Gründer der Mattering Press, einem open access Buchverlag. Zum Panel >>

Marcus Döller hat Philosophie und Germanistik an der Goethe-Universität studiert. Gegenwärtig schreibt er seine Abschlussarbeit über Unentscheidbarkeit in rechtlichen Entscheidungen. Darüber hinaus organisiert er den Internationalen Arbeitskreis Kritische Theorie am Institut für Sozialforschung. Seine Forschungsinteressen und Veröffentlichungsschwerpunkte sind Ästhetik, Ethik, Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie. Zum Panel >>

Die Politologin Annegret Falter arbeitet als freie Journalistin und Referentin in Berlin. Sie ist die Vorsitzendes des Whistleblower Netzwerk e.V. und war von 1999 – 2014 Mitglied der Jury des Whistleblower-Preises der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und IALANA-Vereinigung für Friedensrecht. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Whistleblower-Fällen sowie zu Fragen der gesellschaftlichen Bedeutung des Whistleblowing verfasst und herausgegeben. Für sie steht Whistleblowing im Dienst des Öffentlichen Interesses, der Meinungs- und Informationsfreiheit, des demokratischen Diskurses und der politischen Partizipation. Sie ist Mitglied der Wissenschaft-Pressekonferenz (WPK) sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der IALANA. Zum Panel >>

Die Initiative “Unser Ziel: Kleiner Fünf” zeigt seit Sommer 2016 mutig, laut und radikal-höflich Haltung gegen Rechtspopulismus zu zeigen. Hinter Kleiner Fünf stehen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, geeint in der Überzeugung, dass rechtspopulistische Parteien bei den Wahlen 2017 nicht in den Bundestag einziehen sollen. Kleiner Fünf bietet eine Dialog- und Austauschplattform und Werkzeuge, mit denen sich Menschen für eine pluralistische Gesellschaft engagieren können. Kleiner Fünf will Social-Media Nutzer*innen sensibilisieren, Nicht-Wähler*innen motivieren und diejenigen unterstützen, die gegen Rechtspopulismus eintreten möchten, aber noch Informationen, Netzwerke oder Ideen zum Handeln benötigen. Zum Panel >>

Barbara Livonius (geb. 1966 in Frankfurt am Main) studierte und promovierte in München. 1993 trat sie als Syndikus in die zentrale Rechtsabteilung der Deutsche Bank AG in Frankfurt ein und arbeitete dort im Bereich des Kredit- und Insolvenzrechts. 1999 übernahm sie die Leitung der Rechtsabteilung der Deutschen Bank 24 – heute Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG. Schon als Syndikus war sie mit strafrechtlichen Themenstellungen befasst. Anfang 2004 gründete sie die Kanzlei LIVONIUS Rechtsanwälte und ist seitdem auf dem Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts tätig Zum Panel >>

Holger Marcks ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Organisationen an der Goethe-Universität Frankfurt. In seiner Forschungsarbeit befasst er sich unter anderem mit der Herrschaftswahrnehmung widerständiger Akteure und deren Handlungsrationalitäten. Zum Panel >>

Christoph Menke ist Professor für Praktische Philosophie im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und am Institut für Philosophie der Goethe Universität, Frankfurt am Main. Seine Arbeitsschwerpunkte sind politische Philosophie und Rechtsphilosophie sowie der Schwerpunkt Ästhetik.
Buchveröffentlichungen: Die Souveränität der Kunst (1988); Tragödie im Sittlichen(1996); Spiegelungen der Gleichheit (2000, 2004); Die Gegenwart der Tragödie. Versuch über Urteil und Spiel (2005); Kraft. Ein Grundbegriff ästhetischer Anthropologie (2008); Recht und Gewalt (2011); Die Kraft der Kunst (2013); Kritik der Rechte (2015). Zum Panel >>

Bascha Mika siedelte 1959 mit ihrer Familie aus dem ehemaligen Oberschlesien nach Deutschland über und zog nach Aachen. Nach einer Banklehre absolvierte sie das Abitur und studierte anschließend Philosophie, Germanistik und Ethnologie in Bonn und Marburg. Während des Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin beim Rundfunk und verschiedenen Zeitungen, bevor sie den Journalismus mit Anfang dreißig zu ihrem Hauptberuf machte. 1988 nahm Bascha Mika eine feste Stelle in der Nachrichtenredaktion der taz an, wurde 1998 Mitglied der Chefredaktion und 1999 alleinige Chefredakteurin mit zwei Stellvertretern. Ihre 1998 erschienene Biografie über Alice Schwarzer löste eine öffentliche Kontroverse aus. Seit 2007 ist Mika Honorarprofessorin an der Universität der Künste Berlin. Bis März 2014 war sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Carsten Großeholz Leiterin des Studiengangs Kulturjournalismus. Seit April 2014 ist Bascha Mika Chefredakteurin in der Frankfurter Rundschau, in Doppelspitze mit Arnd Festerling. Zum Panel >>

Michael Ringel (geb. 1961) ist Journalist und Autor. Seit 2000 ist er Redakteur für die „Wahrheit“Seite der Berliner Tageszeitung taz – die einzige Satire und Humorseite einer Tageszeitung. Ringel hat mehrere Bücher herausgegeben, darunter „Sternstunden der Wahrheit zum 18. Geburtstag der „Wahrheit”-Seite. Daneben sammelt er u.a. fingierte Artikel in Lexika und Enzyklopädien. Zum Panel >>

Johannes Röß hat Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität studiert und ist zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster „Normative Orders“ und am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Der Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Sozialphilosophie, hier befasst er sich neben ökonomischen Fragen u.a. auch mit dem Verhältnis von Psychoanalyse und Gesellschaftskritik. Zum Panel >>

Sebastian Schindler ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich „Internationale Organisationen“ am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“. Er hat Politikwissenschaft in München studiert (2002-2008) und nach seinem Studium einige wichtige politische Institutionen sozusagen „erster Hand“ kennengelernt: Er war Praktikant beim UN-Welternährungsprogramms in Swasiland (2008), in der französischen Nationalversammlung (2008-09) und bei der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in Rom (2011). Seine Doktorarbeit befasst sich mit einem langwierigen institutionellen Konflikt in der UNO und nimmt ein politisches Problem in den Blick, das ihm in der Praxis immer wieder begegnet ist: den Verdacht gegen die internationale Politik, bzw. genauer, den Verdacht, dass am Ende doch immer nur Interessen „dahinter“ stehen. Der Schwerpunkt seiner Post-Doc-Forschung liegt in der Vorbereitung eines breiteren Projekts zum Thema dieses Verdachts. Zum Panel >>

Michael Schmidt-Salomon (geb. 1967) ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller, sowie Mitbegründer und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Der Spiegel bezeichnete ihn einmal als “Deutschlands Chef-Atheisten” – er selber versteht sich vielmehr als “evolutionärer Humanist”, der (bis zum Beweis des Gegenteils!) die Hypothese vertritt, dass im Universum weder Götter noch Dämonen in die Naturgesetze eingreifen. Zum Panel >>

Fabian Steinhauer lehrt und forscht zu Recht und Kulturtechniken. Seine jüngsten Publikationen lauten: Bildregeln. Studien zum juristischen Bilderstreit (2009), Das eigene Bild (2012), Vom Scheiden. Geschichte und Theorie einerjuristischen Kulturtechnik (2015). Zum Panel >>

Tim Wolff (geb. 1978) ist Autor und Satiriker. Er war von 2010 bis 2013 Redakteur und Online-Chef beim Satiremagazin TITANIC. Seit Oktober 2013 ist Wolff Chefredakteur der TITANIC und der “bescheidenste Narzisst der Welt” (Selbstbeschreibung). Er ist Mitherausgeber der Titanic-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien – der Weltbestseller erstmals unzensiert!. Zum Panel >>

Sven Zedlitz hat 2011 in Erlangen einen Bachelor-Abschluss in Philosophie und Kunstgeschichte erworben. Nach einem Jahr Arbeit, unter anderem als freier Kurator und Redakteur der Radiosendung “Theoretisches Hörspiel” in Nürnberg begann er 2012 ein Master-Studium “Curatorial Studies” in Frankfurt, das er dann aber zugunsten der Philosophie ein Jahr später wieder abgebrochen hat. Die folgenden Jahre arbeitete er sowohl an seinem Philosophiestudium wie auch an freien Projekten. Im Dezember 2016 beendete er seine Master-Abschlussarbeit über das Thema “Paradoxien der Selbstkonstitution”, deren Ergebnis noch aussteht. Zum Panel >>

Hans Zippert (geb. 1957) ist Autor und Satiriker und war von 1990 bis 1995 Chefredakteur und ist heute Mitherausgeber des Satiremagazins TITANIC. Zippert gewann zweimal den Henri-Nannen-Preis und einmal den Nieheimer Schuhu. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, als letztes ist von ihm „Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?” erschienen. Für die Welt schreibt Zippert seit 1999 die tägliche Kolumne „Zippert zappt”. Zum Panel >>